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360-Grad-Kampagne mit Guerilla-Aktion für Abellio Rail Mitteldeutschland

Magdeburg 20.12.2017
„Früher Feierabend“ – mit den Zügen von Abellio Rail Mitteldeutschland fahren und schneller Zuhause angekommen. Das Team der genese Werbeagentur GmbH aus Magdeburg konzipierte die 360-Grad-Kampagne für den privaten Bahnbetreiber, die seit September diesen Jahres in der Öffentlichkeit präsent ist.

Wer nach der Arbeit mit dem Zug fährt, umgeht den Feierabendverkehr und verbringt keine Wartezeit im Auto an dauerroten Ampeln oder auf vollen Straßen. Dies ist die Botschaft der neuen 360-Grad-Kampagne von Abellio Rail Mitteldeutschland, die aus der Feder des Teams der genese Werbeagentur in Magdeburg stammt. Konzipiert wurde sie mit dem Ziel, ausgewählte Streckenabschnitte bekannt und die Vorteile des Schienenverkehrs im Abellio-Streckennetz für Autofahrer als potentielle Bahnfahrer sowie für die breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Das Tochterunternehmen des privaten Bahnbetreibers Abellio Deutschland bedient den Zugverkehr im Saale-Thüringen-Südharz-Netz (STS), welches von Kassel, Erfurt und dem Saalfeld über Jena, Halle und Naumburg bis nach Leipzig reicht.

Schneller mit dem Zug nach Hause

Fakt ist, mit dem Zug kommt man nicht nur bequemer, sondern (meist) schneller nach Hause. Die Vorteile des Schienenverkehrs gegenüber dem Straßenverkehr sind offensichtlich - kurze Reisezeiten, eine optimale  Vertaktung und ein deutlich besserer Komfort gegenüber anderen Verkehrsmitteln. Beim Zugfahren kann man vor oder nach der Arbeit die Reisezeit mit vielen Annehmlichkeiten ausfüllen. Lesen, Musik hören oder wer noch immer nicht genug vom Job hat, klappt seinen Laptop auf und arbeitet.

Im Fokus der Kampagnen stehen Strecken rund um Halle, Erfurt und Jena. Außerdem starteten am 10. Dezember zwei neue Strecken, der RE18 Halle-Jena und der RE16 Halle-Erfurt. Die RE16-Verbindung ist sogar eine Express-Strecke und von Halle nach Jena fährt man nun ganz ohne Umsteigen. Die Bewerbung erfolgte intensiv über Großflächen und Anzeigen. 

Die Kommunikationsmaßnahmen der Kampagne wurden strecken- und ortsspezifisch umgesetzt. Die Medien sind somit auf die Regionen und die Zielgruppen vor Ort zugeschnitten und kurz und präzise auf den Punkt formuliert. Es gibt insgesamt acht Kampagnenmotive, um die verschiedenen Regionen über Großflächen, Citylights, Radiospots, Zeitungsanzeigen und Trafficboards auf Bussen zu bewerben. Ambient Media in den Gastronomien kleinerer Ortschaften kam ebenso zum Einsatz wie Pocketplaner. 

Guerilla-Aktion in kleineren Mittelzentren

Die geringe Vielfalt an Werbeflächen in den kleinen Ortschaften und Mittelzentren nutzte das genese-Team, um die Zielgruppe auf alternativen und neuen Wegen anzusprechen. So wurde zusätzlich zu den klassischen Marketing- und Kommuniaktionskanälen eine Guerilla-Aktion konzipiert. Promoter der Agentur Schnittstelle aus Leipzig standen an Bahnübergängen in den Mittelzentren wie Naumburg, Merseburg und Weimar und verteilten dort Smoothies, Müsliriegel und Pocketplaner an die wartenden PkW-Fahrer. An den Pendlerstraßen positionierten sich „Anhalter”, welche die vorbeifahrenden Autofahrer mit Schilder-Botschaften auf sich aufmerksam machten.

 

In den Innenstädten gezielt geparkte Promotionautos  mit der Aufschrift „Ich wäre lieber ein Abellio Zug” verstärkten die Medienpräsenz. Ein Blick in das „Innere” des Autos ermöglichte einen Eindruck vom Interieur eines Abellioszuges.

Die Kampagne lud Gelegenheitsfahrer ein, öfter Zug zu fahren und das Auto einfach stehen zu lassen. Schon jetzt zeichnet sich für Abellio und genese ab, dass die Züge voller und die Straßen leerer werden. 

 

Bildquelle: Genese Werbeagentur

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