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Alle Etikett-Veredelungen in nur einem Arbeitsgang: die neue Nilpeter MO-4

Dresden 12.06.2017
Flexibel, schneller, auflagenstärker - nur drei von vielen Vorteilen, welche die neue Nilpeter MO-4 der Ellerhold Gruppe und ihren Kunden bietet. An zwei Standorten des Unternehmens wurde die Maschine nun installiert. Sputnika hat sich mal angesehen, was die MO-4 alles kann.

Die in Radebeul ansässige Ellerhold Gruppe baut ihre Etiketten-Sparte aus: Sowohl am Standort in Zirndorf, als auch in Glücksburg kann das Unternehmen durch die Installation der Nilpeter MO-4 hochmodernen Kombinationsdruck durchführen. Dieser garantiert Haftetiketten mit höchsten Ansprüchen. Das Beste: Druck und Veredelung werden in nur einem Arbeitsgang abgewickelt. Es ist keine weitere Nachverarbeitung notwendig - die spart Zeit und Kosten. 
 
Kontinuierlich investiert Ellerhold in seinen Etikettenbereich. Neben den Nassleim- und Folienetiketten soll der Haftetikettenbereich weiter wachsen. Somit ist die Anschaffung der beiden Nilpeter MO-4 ein weiterer Schritt in diese Richtung. Durch den Kombinationsdruck sichert sich das Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit am Markt und kann die Nachfrage der eigenen Kunden bedienen.

Mit der neuen Maschine lassen sich ausdrucksstarke Farben und jegliche Sonderfarben im Kombinationsdruck realisieren. Eine Besonderheit besteht außerdem darin, dass sich in einer Produktionsstrecke gleich fünf Offset- und drei Flexo-Druckwerke sowie ein Siebdruck-Presswerk mit sämtlichen gängigen Veredelungstechniken mixen lassen: vom Blind-, Heißfolien- oder Kaltfolienprägen über das Folienkaschieren bis hin zur Cast & Cure-Technik oder Lackanwendungen und der abschließenden Stanzung.
 
Bernd Schmidt, Geschäftsführer der Zirndorfer Ellerhold-Druckerei, erklärt den Vorteil der neuen Maschine für das Unternehmen:

„So gewährleisten wir die höchstmögliche Flexibilität bei geringen Rüstzeiten. Für jede Anforderung, die ein Etikett nun an uns stellt, haben wir dank der MO-4 das richtige Druckverfahren und vielfältige Veredelungen – um das Etikett in einem Durchlauf mit höchster Genauigkeit zu drucken.

Haftetiketten sind widerstandsfähiger und trotzen Temperaturschwankungen sowie dem Kontakt mit Wasser: Die leistungsstarke Technik und die Vorteile der Haftetiketten überzeugten auch schon Kunden mit Nassleim-Technik. 

Der Bereich der Haftetiketten ist ein wachsender Markt und die Nachfrage nach kleineren und individueller Auflagengrößen steigt. Auch international agierende Markenartikler möchten ihre Produkte gern mit regionalen oder saisonalen Etiketten anbieten. Dadurch werden für ein Produkt dann verschiedene Etikettenmotive gebraucht. Eine flexible Maschine mit kürzeren Rüstzeiten ist dafür die gesuchte Lösung.

Die Einsatzmöglichkeiten der Etiketten sind dabei sehr vielseitig: So lassen regionale Winzer auf der neuen Nilpeter MO-4 kleinere Auflagen und Lebensmittelgiganten große Etikettenmengen in sehr kurzer Zeit drucken. Kunden aus der Lebensmittelindustrie schätzen zudem das Aufbringen metallischer Kaltfolien und ein späteres Bedrucken durch die MO-4. Kosmetikfirmen kombinieren den Etiketten-Druck auf der MO-4 oft mit dem Laminieren von Soft-Touch-Folien für eine samtige Haptik. Automobil-Kunden wiederum greifen zur wetterstabilen UV-Folie. Energiedrinks wurden mit solchen Etiketten schon im asiatischen Markt positioniert.

Alle Veredelungsschritte können nun auf einmal und unabhängig voneinander angewandt werden, wie etwa zuerst das Applizieren und später das Blindprägen von Heißfolie. Solche Reliefschnitt-Prägungen sind bei Weinbauern sehr angesagt, weiß der Zirndorfer Kundenberater Lajos Junghaus: 

„Diese ordern gern rollenweise veredelte Blanko-Etiketten, um sie nach jeder Lese selbst mit den notwendigen Amtlichen Prüfnummern zu versehen.”

Der Glücksburger Vertriebsleiter der Ellerhold Gruppe, Immo Brodersen, erläutert die besonders effektive Veredelungs-Kombinationen auf der MO-4:

„Wir können mehrere Folien gleichzeitig einsetzen. So realisierten wir für Spirituosenfirmen im Zusammenspiel mit Matt- und Glanzfolien eine Art 3D-Effekt.“

Durch die neue Maschine lassen sich außergewöhnliche Effekte und ein No-Label-Look - inline und vor allem kostengünstig realisieren. Die von Brodersen gern eingesetzte Cast & Cure Technik ist für den Rotationsdruck auf der MO-4 ideal geeignet. 

Auf dem Etikett entstehen durch eine spezielle Drucktechnik verschiedene Muster, Strukturen und holografische Effekte, in denen sich das Licht wie in Prismen bricht. 

Soll ein Relieflack also beispielsweise Wassertropfen auf einer Cola-Flasche simulieren oder ein Strukturlack die Schale einer Orange auf der Saftflasche, so druckt und veredelt die MO-4 das Etikett in einem Arbeitsgang.
 
Kunden, wie auch Brodersen und Junghaus, sind vom No-Label-Look (Clear&Clear) der MO-4 begeistert:

„Transparente Folien werden im Siebdruck mit perfektem Weiss versehen – und sind dann vielseitig bedruckbar. So lassen sich Design und Schriften selbst auf Kaviargläsern oder Johannisbeersaft-Drinks gut erkennen.“

Mit der Investition in die neuen MO-4 geht es auch um die Zukunftssicherung einzelner Werke. In Zirndorf druckte die Ellerhold Gruppe bisher nur Großplakate und digital Haftetiketten. Nun bietet der Standort auch offsetgedruckte Haftetiketten für größere Auflagen an - neben den Plakaten für die Außenwerbung ein weiteres Standbein. 
 
Am Standort Glücksburg wird für viele nationale und internationale Getränkehersteller produziert. Diese stellen teilweise ihre Etiketten von Nassleim- auf Haftetiketten um. Und da ist es von Vorteil, wenn auch Ellerhold das Angebotsportfolio dementsprechend anpasst.

 

Bildquelle: Ellerhold
 

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