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Arnaud Friedrich - ein Motorradfahrer mit eigener Corporate Identity

Leipzig 09.01.2018
Klar, Motorradfahren ist ein Sport und im Sport zählen einzig die Leistungen. Aber so ganz ist es damit nicht getan, denn die Popularität eines Sportlers hat entscheidenden Einfluss auf seine Karriere. torpedo hat nun für den jungen Motorradfahrer Arnaud Friedrich eine Corporate Identity entwickelt, um ihn auch von der Vermarktung her auf die Überholspur zu bringen.

Arnaud Friedrich ist 17 Jahre jung, stammt aus Chemnitz, genauer gesagt aus Limbach-Oberfrohna und ist Motorradfahrer für BMW in der Internationalen deutschen Meisterschaft (IDM) in der Klasse Superbike 1000. Arnaud begann bereits im Alter von 4 Jahren im Go-Kart seine ersten motorisierten Fahrversuche. Ein Umstand, der wohl in der Familie liegt, denn auch sein Vater war bereits aktiver Fahrer. Im vergangenen Jahr ist Arnaud Friedrich zudem zum “Rookie of the year” geehrt worden. Grund genug, sich in Zukunft stärker um die Vermarktung der eigenen Person sowie die Suche nach weiteren Sponsoren zu kümmern.

Durch persönliche Kontakte kam es im Sommer diesen Jahres zu einem Treffen mit torpedo, die seit vielen Jahren sehr aktiv im Motorsportbereich unterwegs sind. Das Interesse an dem jungen Fahrer war da und so begann die Zusammenarbeit mit einem 5-stündigen Workshop im Oktober. An diesem nahmen unter anderem, neben Arnaud Friedrich selbst, seine Managerin Anja Kandziora, torpedo-Geschäftsführer und Creative Director Thomas Hankel und Maria Kaiser, bei torpedo zuständig fürs Marketing Management, teil. Thomas Hankel über die Inhalte des Workshops:

„Es ging bei diesem Treffen erstmal darum herauszufinden, wer der Motorradfahrer Arnaud Friedrich ist, was ihn antreibt und was der Sport für ihn bedeutet. Es stellte sich schnell heraus, dass das Motorradfahren bei Arnaud bereits in der Familie liegt. Darüber hinaus ist er ein sehr disziplinierter und ruhiger Mensch, der sehr viel Spaß an seinem Sport hat und sehr begierig darauf ist, zu gewinnen. Sein großes Ziel ist es in der MotoGP Klasse zu fahren. All diese Aspekte haben wir anschließend in unsere Konzeption für eine eigene Corporate Identity einfließen lassen.”

Was dem Workshop folgte war ein eintägiges Fotoshooting mit Arnaud Friedrich an vier verschiedenen Locations. Unter anderem auch am Sachsenring, der sozusagen heimischen Strecke des jungen Fahrers. Genau an diesen Ort setzte anschließend auch die Kreation an, die unter dem Titel “Arnaud vom Sachsenring” entwickelt wurde. Eine zentrale Rolle spielt dabei Arnauds Fahrernummer, die 37. All dies floss final in einen Imagefolder und mehrere Plakate ein, die nun im Zuge der Sponsorensuche verwendet werden. Das Format jenes Folders entspricht im übrigen einer Schallplatte beziehungsweise eines Plattencovers. Ein Format, das einerseits durch seine besondere Erscheinung für Aufmerksamkeit im Bereich des Motorsport sorgen soll.

Thomas Hankel zur Zielgruppe der Kampagne und zur generellen Motivation der Agentur für die aktuelle Zusammenarbeit mit Arnaud Friedrich:

„Wir wollen Freunde des Sports und Kunden erreichen, die es sich leisten können, junge Fahrer aufzubauen und die genug Background haben, nicht gleich davon profitieren zu müssen. Die findet man aber eher selten in Sachsen. Generell möchten wir hier einem Ausnahmesportler aus Sachsen dabei helfen, zu einer Ausnahmekarriere zu kommen. Dazu haben wir Arnaud Friedrich zur Marke „Arnaud vom Sachsenring“ gemacht. Arnaud war vorher einfach einer von vielen Fahrern in der IDM, die auf die Entdeckung warten. Jetzt entdeckt er mit uns, wer zu ihm passt und wer ihm auf dem Weg an die Spitze begleiten kann.”

Auch Anja Kandziora, die Managerin von Arnaud Friedrich, sieht das ähnlich:

“Es gibt viele gute Fahrer in der IDM, denen kaum jemand Beachtung schenkt. torpedo hat es geschafft, Arnauds Identität zu verstehen. Die entwickelten Produkte sind genau das, was wir brauchten, um uns auf der Strecke und darüber hinaus zu positionieren.“

Bei der gesamten Zusammenarbeit ging es auch nicht vordergründig um das Budget, sondern um einen Job, der viel Idealismus auf allen Seiten erfordert. Daher fungierte torpedo schlussendlich ebenfalls als Sponsor indem die Agentur einen Teil der Kosten trug und zusätzlich durch sein Agenturnetzwerk für niedrigen Produktionskosten, wie beispielsweise bei den Locations für das Foto-Shooting sorgte.

Angewendet werden die von torpedo erstellten Ergebnisse (zu denen die Website von Arnaud Friedrich nicht gehört) über die Businesskanäle und Spezialvertriebteams für Geschäftskontakte im Bereich des Motorradsports. Und natürlich auch über das Netzwerk von torpedo im Motorsportbereich. Ein Weg der Präsentation, von dem sowohl Arnaud Friedrich als auch die Agentur profitieren können.

In jedem Fall hat Arnaud Friedrich in torpedo bereits einen ersten Sponsor gefunden. Weitere Aktivitäten folgen 2018, wenn die gegenwärtige Winterpause im Motorradsport vorrüber ist.


 

Bildquelle: torpedo motor

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