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Auf dem Handy ins Museum!

Dresden 12.06.2017
Jedes Ausstellungsstück aus jedem Blickwinkel betrachten und am Abend nach dem Museumsbesuch noch einmal auf der Couch Informationen über das Lieblingsobjekt nachlesen. All das und noch viel mehr ist nun möglich: Mit markenteam ist das Museum der Porzellan-Stiftung Meissen zum „virtuellen Museum“ geworden.

Meissener Porzellan ist wohl bis in die letzte Ecke auf dieser Welt bekannt. In der Heimatstadt des „weißen Goldes“ bewahrt die Porzellan-Stiftung Meissen in ihrem Museum das kulturelle Erbe des ersten europäischen Porzellans. 

Um den Museumsbesuch zum spannenden Erlebnis zu machen, nimmt sich auch die Porzellan-Stiftung der Digitalisierung an. Im Zuge der kompletten Neugestaltung des Museums wurde die Idee des „virtuellen Museums“ entwickelt. Für die Realisierung des Projektes holte sich die Stiftung das markenteam ins Boot.
 

Über den Einrichtungsdienstleister Kriesten, der für das Museum digitale Infoterminals lieferte, ist die Zusammenarbeit der Meissener Porzellan-Stiftung mit der Dresdner Agentur entstanden. Kriesten und markenteam kennen sich schon länger und arbeiteten bereits für das sorbische Museum in Bautzen erfolgreich zusammen.

„Eine große Geschichte modern erleben“. Unter diesem Motto hat die Porzellan-Stiftung ihre Schätze digital aufbereitet.

„Uns geht es um das Erlebnis rund um Meissener Porzellan. In die Geschichte eintauchen, die Stücke von allen Seiten und mit all ihren liebevollen und interessanten Details ausgiebig entdecken zu können. All das ermöglicht uns das „virtuelle Museum“. Es stimmt perfekt auf den Besuch ein oder lässt im Nachgang Erinnerungen vertiefen“

so Sandra Jäschke, Geschäftsführerin der Meissen Porzellan-Stiftung.  

Markenteam entwickelte dafür eine mobil optimierte, auf Wordpress basierende Website, die unter rundgang.porzellan-stiftung.de innerhalb und außerhalb des Museums abgerufen werden kann. Dazu wurden an den Vitrinen im Museum QR-Codes angebracht.

Das Projekt läuft seit Oktober 2016 und geht Schritt für Schritt voran. Aufgrund der Vielzahl an ausgestellten Objekten sowie deren (Foto-)Bearbeitung und korrekten Einbindung nimmt die Umsetzung viel Zeit in Anspruch. Jene Ausstellungsstücke des ersten Obergeschosses, welche für das “virtuelle Museum” ausgewählt wurden, sind bereits komplett online. Allein diese Etage bestand aus rund 130 Objekten mit je 3 bis 15 Bildern in sechs Themenbereichen. Derzeit wird das zweite Obergeschoss bearbeitet.

Dem berühmten „Schwanenservice“, einem der Hauptwerke Meissener Porzellankunst, wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Damals für den sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl angefertigt, besitzt das „Schwanenservice“ im Museum einen eigenen Ausstellungsraum und bekommt auch auf der mobilen Website einen eigenen Menüpunkt mit zahlreichen Hintergrundinformationen.

markenteam ist bei dem Projekt „virtuelles Museum“ für das Layout, die Programmierung, die Bildbearbeitung und die Implementierung der Inhalte zuständig. Mit der Zeit soll die Fülle an Hintergrundinformationen auf der Website weiter ausgebaut werden.

Die Zielgruppe des Projekts besteht dabei aus jedem, der sich für Meissener Porzellan und dessen Geschichte interessiert. Dies umschließt natürlich alle Generationen – die Agentur legte daher großen Wert auf einfache Bedienung und gute Usability. Jungen Nutzern bietet die mobile Website ein gewohntes und sehr gut akzeptiertes Medium, um sich schon im Vorfeld des Museumsbesuches über Ausstellungsinhalte zu informieren. 

Die Furcht, dass Besucher aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten auf der Website gar nicht mehr den Weg ins Museum auf sich nehmen, besteht bei markenteam nicht. Ilva Partzsch, Geschäftsführerin bei markenteam, dazu:

„Wir denken nicht, dass das ein Problem ist. Das Angebot stellt eine Zusatzleistung des Museums dar und soll neugierig machen. Im „virtuellen Museum“ sind längst nicht alle Objekte zu sehen, die es vor Ort zu erleben gibt.“

Derzeit werden noch letzte Ausstellungsstücke auf der Website eingepflegt, abschließen wird markenteam das Projekt voraussichtlich Ende Juni.

 

Bildquelle: markenteam, Porzellan-Stiftung Meissen

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