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Der Besuch des Hygiene Museums macht jetzt auch online Spaß

Dresden 24.05.2017
Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden besitzt seit wenigen Tagen eine neue Website, für die XIMA die technische Umsetzung geleistet hat. Kein Projekt wie jedes andere, wie bei einem Gespräch mit XIMA-Projektleiterin Steffi Hötzel und Marian Zabel vom Hygiene Museum schnell klar wird.

Der Zahn der Zeit nagt an allem. Auch an Online-Präsenzen. Das war auch bei der alten Homepage des Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) der Fall und Grund für das Museum eine neue Website in Auftrag zu geben. Zielstellung: die Dynamik und Vielseitigkeit des Hauses soll besser kommuniziert werden.  

Die Ausschreibung für die angestrebte Neugestaltung begann bereits Ende 2015 und lief zweigeteilt hab. Einerseits wurden “Konzeption und Gestaltung” und andererseits die “technische Umsetzung” ausgeschrieben. Für den ersten Bereich wurde die Agentur BOROS verpflichtet, die bereits über Referenzen im Museumsbereich verfügt. Besagter zweite Part ging an XIMA.

Marian Zabel, zuständiger Projektleiter des Hygiene Museum Dresden, erklärt die Entscheidung:

“Neben finanziellen Erwägungen spielte für uns die Kompetenz in der Realisierung von TYPO3-Projekten ähnlichen Umfangs eine Rolle. Dazu haben wir im Vorfeld Referenzprojekte verschiedener Agenturen verglichen. Besonders wichtig war uns zum Beispiel die Umsetzung des Veranstaltungskalenders und da konnten uns die Praxisbeispiele von XIMA überzeugen. Für die Kommunikation war im Projektverlauf natürlich auch die räumliche Nähe der Agentur von Vorteil.”

Steffi Hötzel, zuständige Projektleiterin, erklärt aus Sicht von XIMA die Art der Ausschreibung:

“Das Deutsche Hygiene-Museum wollte von vornherein diese beiden Arbeitsgebiete trennen und hat deshalb auch zwei verschiedene Ausschreibungen gestartet. Das hing ganz einfach mit den jeweiligen Spezialisierungen zusammen, die für die beiden Bereiche benötigt wurden. Daraus folgte auch, dass die Ausschreibung für Konzept und Gestaltung zuerst vonstatten ging und auch umgesetzt wurde. Der technische Bereich folgte dann im dritten Quartal 2016.”

Für XIMA begann die Arbeit an dem Projekt im Oktober 2016 mit der Umsetzung der  grafischen Zuarbeit von BOROS als HTML- / CSS-Prototyp. Anfang Mai waren alle Arbeiten (die Inhalte der Seite wurden von den Mitarbeitern des Hygiene Museums selbst übertragen) beendet und die Website ging online.

Als Content-Management-System läuft im Hintergrund der Online-Präsenz ein TYPO3-System. In Sachen TYPO3 gab es im Museum schon Vorkenntnisse, denn das CMS bildete bereits das Rückgrat der alten Website. Lediglich der neue Veranstaltungskalender wird über das PHP-Framework-System Symfony gepflegt. Das Hosting der Website läuft über die interne IT-Abteilung des Hygiene Museum Dresden.

Erscheinungsbild und Handhabung der neuen Online-Präsenz sind sehr dynamisch geworden. Steffi Hötzel erklärt was es damit auf sich hat: 

“Früher mussten für jede einzelne Veranstaltung des Museums immer statische Unterseiten durch die Redakteure angelegt werden. Auch hat es bei der bisherigen Seite immer recht vieler Klicks durch die sehr bildlastigen Haupt- und Unterseiten bedurft, um zur gewünschten Information zu gelangen. All das wurde jetzt optimiert.”

Der neue Veranstaltungskalender besitzt übersichtliche Filterfunktionen und eine klare Navigation sorgt für stetigen Durchblick beim Stöbern. Eine entsprechende Schulung im Umgang mit dem CMS, besonders im Hinblick auf das Einpflegen von Artikeln, hat XIMA für das Hygiene Museum ebenfalls geleistet.

Auch in punkto Barrierefreiheit und Inklusion wurde viel gemacht. So gibt es beispielsweise eine prominente Einbindung der bestehenden Gebärdensprachvideos, die das Hygiene Museum in Zusammenarbeit mit vivego, dem Netzwerk für Gebärdensprachdienstleistungen, sowie dem Team von SCOUTS erstellt hat. Darüber hinaus wurde die Seite in Zusammenarbeit mit der Stadt AG Hilfe für Behinderte ebenso in Leichter Sprache konzipiert. Aspekte, die dem Programm des Museums, das sich schon immer an alle Menschen richtet, ebenfalls gerecht werden.

Steffi Hötzel, zuständige XIMA-Projektleiterin resümiert rückblickend das Projekt:

“Es hat uns allen, ganz gleich ob Entwickler, Tester oder Projektleiter, immer Freude gemacht, während des Entwicklungsprozesses der Website, den User und seine Perspektive im Blick zu behalten und dabei die alte DHMD-Seite, die recht statisch war, in eine neue dynamische Gestalt zu überführen. Dafür habe ich selten so viel positives und konstruktives Feedback von meinen Kollegen bekommen.“

Marian Zabel, zuständiger Projektleiter des Hygiene Museums, fasst die Zusammenarbeit mit XIMA wie folgt zusammen:

“Das erwartet professionelle Niveau prägte die Zusammenarbeit mit BOROS und XIMA sowohl in der Verständigung über die einzelnen Arbeitsschritte als auch in der technischen Umsetzung. Erfreulich war auch der reibungslose Austausch der beiden Agenturen untereinander.“

Auch mit dem Ergebnis zeigt sich Marian Zabel zufrieden:

“Der frische und bildreiche Webauftritt gefällt uns sehr gut und hat den Praxistest bislang ohne größere Probleme gemeistert. Aus Perspektive des Redakteurs gehört das mühselige Einpflegen von Inhalten an mehreren Stellen, die man dann ja auch alle aktuell halten muss, nun zum Glück der Vergangenheit an. Und für unsere Besucher bleibt zu hoffen, dass sie künftig schneller finden, was sie suchen.”

 

Bildquelle: XIMA, Foto von DHMD-Projektleiter Marian Zabel: Oliver Killig
 


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