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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in komplett neuem Corporate Design

Dresden 06.07.2018
Erst im August des vergangenen Jahres hatten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden von XIMA eine neue Online-Präsenz bekommen. Nun wurde extern ein neues Corporate Design entwickelt und die Website durch die Dresdner Agentur entsprechend angepasst. Wir haben uns durchgeklickt und Fragen gestellt.

Die Reihenfolge der Ereignisse ist vielleicht etwas überraschend. Denn nachdem die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) am 16. August 2017 bekannt gaben, dass die eigene Website durch XIMA erfolgreich einem kompletten Relaunch unterzogen wurde, gibt es nun umfassende Veränderungen, jedoch optischer Natur. Die Agentur Stan Hema aus Berlin hat den SKD nämlich ein komplett neues Corporate Design verpasst, das XIMA nun in die gegenwärtige Website einfließen ließ.

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, fasst den neuen visuellen Ansatz der hiesigen Kunstsammlungen wie folgt zusammen:

„Das neue Erscheinungsbild ist ein deutliches Zeichen für die Haltung und Vision, die alle Museen der Staatlichen Kunstsammlungen eint: Der diffuse Kreis entstand aus der Idee des dynamischen Zusammenwirkens der zahlreichen Menschen und Objekte innerhalb des Museumsverbundes und in steter Beziehung zum Außen. Eine Gemeinschaft, Zeitgenossenschaft, welche das Museum als Ort des Zusammenwirkens begreift und in der Gegenwart, im zugewandten Austausch, für die Nachwelt prägt. Schon die Kurfürsten sammelten zeitgenössisch und mit Blick in die Zukunft. So waren Zeitgenossenschaft und Innovation stets die Antriebskraft in einer fast fünfhundertjährigen Geschichte des Sammelns und Forschens in Dresden.“

Bianca Zimmer, die auch dieses Mal die zuständige Projektleiterin war, erklärt, welche Aufgaben auf XIMA zukamen:

„Das vorhergehende Logo der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden war eine reine Wortmarke in schwarz-weiß und bestand aus den drei Teilen des Namens in links zentrierter und übereinander angeordneter Reihenfolge, die wir in auf die Anfangsbuchstaben abgekürzter Form (SKD) verwendet haben. Das ist nun aufgrund des neuen Corporate Designs mit zentrierter Ausrichtung des Logos nicht mehr möglich, da in Zukunft ausschließlich der ausgeschriebene Name kommuniziert werden soll, um die Dachmarke “Staatliche Kunstsammlungen Dresden” stärker zu präsentieren. Das neue Design sticht durch den roten Punkt zudem auch viel stärker ins Auge.”

Laut SKD soll das neue Corporate Design eine starke visuelle Klammer schaffen, welche mit drei prägnanten Gestaltungselementen und einem einfachen Gestaltungsprinzip sowohl die Wiedererkennbarkeit des Verbundes und der einzelnen Museen und Institutionen sichern, wie auch Flexibilität und Veränderbarkeit in der Logokennzeichnung gewähren soll. Das Rot ist dabei aus dem Farbspektrum der Koralle der Statuette der Daphne aus dem Grünen Gewölbe entlehnt. Einem Objekt, das wie kaum ein anderes für die frühen Anfänge des Sammelns in Dresden steht und bereits im Dresdner Schatzkammerinventar von 1586/87 verzeichnet ist.

XIMA wurde in der finalen Phase der Erstellung des neuen Corporate Designs Ende Januar hinzugezogen. Bianca Zimmer erklärt die Aufgaben, die ab da wichtig waren:

„Wir haben nach einer Lösung gesucht, mit der der technische und inhaltliche Aufbau der im August letzten Jahres gelaunchten Seite erhalten bleibt und das neue CD dennoch gut integriert werden kann. Dazu fand ein Workshop mit dem Kunden, Stan Hema und uns statt, bei dem gemeinsam erarbeitet wurde, wie diese Lösung aussehen kann. Eine erste große Frage war dort, wie man die bisherige linksseitige Lage des alten Text-Logos durch die nun angestrebte mittige Position der neuen Wort-Bildmarke flächendeckend gut umsetzen kann.”

Aus diesem Grund wurde der Header- und Footer-Bereich der SKD-Hauptseite, sowie aller 15 angegliederten Museen, an das neue CD umgestaltet. Außerdem wurde die Hausschrift gegen den neuen Font “Baton Turbo” getauscht. Alle Änderungen mussten zudem in sämtliche Newsletter-Vorlagen eingepflegt werden.

Diese ganzen Prozesse dauerten rund zwei Monate, sodass das finale Ergebnis nun seit dem 22. Mai online ist. Technisch hat sich an der Website, wie bereits angedeutet, nichts geändert, wodurch der Sputnika-Artikel zum SKD-Relaunch vom Oktober 2017 zumindest in dieser Hinsicht nach wie vor aktuell ist. 

Gänzlich abgeschlossen ist der visuelle Transformationsprozess dennoch nicht. Bianca Zimmer zu weiteren Freiräumen, die durch XIMA in der kommenden Zeit noch befüllt werden.

„Wir arbeiten gerade noch an der Anpassung weiterer SKD-Portale, wie dem Ticketshop, der Online Collection und in dem Bereich Forschung. Auch werden wir in der kommenden Zeit prüfen, inwieweit sich das neue CD noch stärker auch harmonisch in die Inhaltsseiten selbst, also nicht nur im Header- und Footer-Bereich, integrieren lässt ohne das aktuelle Erscheinungsbild dadurch grundlegend zu ändern.”

 

Bildquelle: XIMA MEDIA, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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