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Durch Brain-Managementsysteme Freiraum für Innovation gewinnen

Frankfurt/Main 12.06.2018
Kreativität und Innovation sind der Motor unserer Wirtschaft, unserer Wissenschaft und Kultur. Oft entscheiden sie über Erfolg oder Misserfolg und sind deshalb gefragter als jemals zuvor. Denn die richtige Idee zur richtigen Zeit hat schon vielen Ruhm und Reichtum gebracht.

Denken wir an Antonio Meucci, Alexander Graham Bell und Steve Jobs: Alle drei verbindet die Kommunikation, die Erfindung des Telefons, doch mit Kreativität und Innovation haben diese Herren unsere Gesellschaft auf ihre ganz eigene Art und Weise beeinflusst. Das beweist: Es muss nicht immer eine neue Erfindung sein, schon das Umdenken von bekannten Prozessen entwickelt uns weiter. Und das ist vor allem in der Agenturbranche eine der wichtigsten Fähigkeiten. Doch wie können wir dieses wertvolle Gedankengut produzieren? Was muss in unserem Gehirn passieren? Ist ein Einfall überhaupt Zufall?

Kreative Hirnforschung

Neurowissenschaftler haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten immer mehr mit dem Aufbau unseres Gehirns beschäftigt. Die angenommene These der 60er / 70er Jahre, dass das Gehirn in eine logisch-rationale und kreativ-emotionale Hälfte unterteilt werden kann ist bereits widerlegt. Dennoch ist es interessant zu betrachten, dass unsere Gehirnhälften unterschiedlich definierte Areale haben, denen man bestimmte Funktionen zuordnen kann. Denn das Gehirn besteht aus Milliarden von Neuronen, die Millionen von Verknüpfungen miteinander haben und darüber ununterbrochen kommunizieren. Diese Kommunikation gilt es zunächst im Hinblick auf unsere Frage, wie wir Kreativität und Ideenreichtum „produzieren“ können, zu verstehen. 

Grundsätzlich sammeln wir durch unsere Sinneswahrnehmungen, Erinnerungen und Erfahrungen Wissen. Erlangen wir neue Eindrücke werden in den verschiedenen Bereichen unseres Gehirns Milliarden von elektrischen Impulsen erzeugt und im Bruchteil einer Sekunde analysiert. Dabei werden sie mit bestehenden Wissen abgeglichen und emotional bewertet. Das Resultat eines solchen Vorgangs wird im Gehirn gespeichert. Wo genau? Tatsächlich erst einmal im Unterbewusstsein. Dadurch ist der größte Informationsanteil an einem Bereich verankert bei den Informationen nur in Form eines Bauchgefühls oder einer Intuition deutlich werden. Wird die Schwelle des Bewusstseins durchdrungen, können wir unser neugewonnenes Wissen auch sprachlich formulieren. Und diese Schwelle gilt es als kreativer Mensch zu überwinden. Doch das ist gar nicht so einfach.

Herausforderungen der heutigen Zeit

Normalerweise geht unser Gehirn evolutionsbedingt nämlich nicht davon aus, dass es notwendig ist, die Welt permanent neu zu entdecken. Wir sind darauf programmiert, dass unsere Umwelt homogen und kontinuierlich abläuft. Menschen können sehr gut berechnen, sind logische Wesen, die prognostizieren und Schritt für Schritt Herausforderungen angehen. Dieses Ökonomieprinzip ist die Ursache, dass wir in unserer Kreativität eingeschränkt sind. Denn Sprunghaftigkeit und Neugierde bürgen schon immer ein Risiko, das das Überleben des Menschen gefährdet hat. Doch heutzutage leben wir in einer Welt, in der wir uns nicht mehr über wilde Tiere und schlechtes Wetter Gedanken machen müssen. Wir stehen vor ganz neuen Herausforderungen, wie der zunehmenden Digitalisierung, dem Effizienz- und Zeitdruck. Um diese Problemstellungen zu meistern müssen wir unser Gehirn umgewöhnen und lernen zu lernen.

Wie wir ideale Lösungen finden

Die Psychologie unterteilt zwei Wege, um Probleme zu lösen. Dabei wird zwischen dem konvergenten und divergenten Denken unterschieden. Bei der konvergenten Problemlösung wird überwiegend analytisch und rational nach einer Lösung gesucht. Es ist ein grüblerischer Ansatz, der bewusst die richtige Lösung finden will. Im Gegensatz dazu steht das divergente Denken, dass durch Abschweifen und dem Zuwenden von scheinbar belanglosen Dingen Freiraum für abwegige Gedanken zur Problemlösung schafft. Beide Herangehensweisen haben Vor- und Nachteile – so ist der Gedanke nicht fern, für die perfekte Lösung beide Wege zu kombinieren. Und das hat sich auch die Forschung gedacht. Studien haben bewiesen, dass der Wechsel von konvergenten und divergenten Denken das ideale alltägliche Lösungsmodell ist. 
 
Doch bei der steigenden Datenmenge ist unser Gehirn immer schneller überfordert und wir geraten an unsere menschlichen Grenzen. Umso wichtiger ist es, dass man sich bei seiner Arbeit auf Tools und Software verlassen kann, die das Brain managen. Einige Unternehmen haben bereits Managementsysteme entwickelt, die auf die Funktionen des menschlichen Gehirns zugeschnitten sind. So hat das Entwicklerteam der Agentursoftware PROAD am Anfang dieses Jahres das neue Dashboard BrainHub herausgebracht. 

„Wir haben BrainHub in enger Zusammenarbeit mit UX-Spezialisten entworfen und den Fokus klar auf die Produktivitätssteigerung in der Kreativbranche gelegt.“

Stefan Dörrstein (Vorstandsvorsitzender der J+D Software AG)

Es verknüpft analytische Fakten mit kreativen Impulsen und ist dadurch einmalig in der Agentursoftwareindustrie, simples Zeitracking, Terminplanung und eine umfangreiche Projektübersicht wird gepaart mit Social Media, Teamumfragen und inspirierenden Designelementen. Diese Kombination stimuliert das Gehirn in fast allen Bereichen und sorgt dadurch nicht nur für eine produktivere Arbeitsweise, sondern bietet Raum für das, was wir am Anfang gesucht haben: Kreativität. Denn kreative Ideen werden durch eine positive Arbeitsatmosphäre begünstigt. Indem man das Wesentliche ernst nimmt und durch lockere Widgets wie eine Facebook-Einbindung oder ein fancy Visual entspannt wird, bildet sich Freiraum, der für neue Gedanken genutzt werden kann. Vielen Menschen kommen gute Ideen nämlich in stressfreien Momenten. Dadurch, dass jeder Benutzer seine Widgets individuell einstellen und selbst Umfragen durchführen kann, wird nicht nur die Kreativität, sondern auch der Teamspirit und die Arbeitsmotivation gestärkt

Deshalb sind solche Add-Ons wie bei dem neuen Dashboard BrainHub von PROAD keine negative Ablenkung von der eigentlichen Arbeit, sondern fördernlich für Innovation und Geistesblitze. Die biologische Natur von Kreativität und Innovation liegt in uns selbst und wir produzieren es durch Perspektivwechsel und den Mut sich der Ablenkung hinzugeben. 

 

Bildquelle: J+H Digital, PROAD

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