201704-subdesign-filmfest-titel.JPG

Filmfest Dresden 2017. Hinter den Kulissen.

Dresden 19.04.2017
Gerade eben wurde die 29. Ausgabe des Filmfest Dresden zelebriert. 6 Tage lang stand die Landeshauptstadt Sachsens wieder ganz im Zeichen von Film und Kurzfilm und empfing währenddessen über 20.000 Besucher. Sputnika hat hinter die grafischen Kulissen der Veranstaltung geschaut.

Es ist der dritte Jahrgang des Filmfests Dresden, den SUBdesign betreut hat. Andrej Krabbe, Geschäftsführer der Dresdner Agentur, erklärt was erneut alles zur Betreuung durch seine Agentur gehörte:

“Wir planen und entwickeln vom Flyer über Plakate bis hin zu den Großbannern an der Schauburg alles. Das umfasst rund 60 Kommunikationsmittel. Auch in diesem Jahr haben wir dabei mit Keiko Hoshino aus Leipzig zusammengearbeitet. Insgesamt sind bis zu fünf Personen innerhalb unserer Agentur an der Umsetzung des Projekts beteiligt. Es ist für uns jedes Mal spannend, denn jedes Filmfest hat straffe Zeitpläne und jährlich wechselnde Schwerpunkte, die es umzusetzen gilt. In diesem Jahr waren Inklusion und barrierefreies Kino sowie der Fokus auf Syrien zentrale Themen des Filmfestes.”

Das Motiv beziehungsweise die Bildwelt nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Die Diplom Grafik Designerin Keiko Hoshino hatte bereits das Filmfest-Motiv im vergangenen Jahr entwickelt, das ausgiebig am Filmtheater Schauburg, auf unzähligen Postkarten oder in Form des 132-seitigen Festival Katalogs zu sehen war. Dahinter steht eine Zusammenarbeit zwischen SUBdesign und Keiko Hoshino, die im September 2015 mit einer freien Mitarbeit der Leipziger Grafikerin begann. Grund hierfür war das Interesse Hoshinos für Projekte aus dem Kino- und Kulturbereich - einem Schwerpunkt von SUBdesign. Mittlerweile ist Keiko Hoshino die Art Direktorin für das Agentur-Projekt “Filmfest Dresden”. Über die Entstehung des 2017er Filmfest Motivs erzählt die Grafik Designerin Folgendes:

“Das Kampagnenmotiv entstand aus dem diesjährigen Schwerpunkt „Inklusion“ und setzt sich mit dem „Kino ohne Barrieren“ und „Fokus Syrien“ auseinander. Es war bei der Entwicklung des Motivs am wichtigsten, die menschlichen Sinnesorgane sowie die Gemeinsamkeiten zwischen Menschen ohne und mit Beeinträchtigungen hervorzuheben. So ergaben sich "Denken“ und „Empfinden“ als Motiv gebende Themen und eine Figur, die nur ihr Profil zeigt bzw. Anonymität darstellt, deren Kopf und Herz jedoch geöffnet sind. Das Motiv greift so die Schwerpunkte auf funktioniert aber gleichzeitig gut mit dem Schriftzug und den weiteren Textinformationen des Filmfestes.”

Die Kooperation zwischen Keiko Hoshino und dem hinter dem Filmfest Dresden stehenden Filminitiative Dresden e.V. währt schon länger. So wurde im März 2016 bereits das Corporate Design durch die Grafik Designerin entwickelt, das nun erneut zur Grundlage für Kampagnen, Flyer, Online- und Kino-Werbung wurde.

Für SUBdesign hat Keiko Hoshino neben der 2017er Bildwelt auch den Satz und die Grafik sowie die Zuarbeit für den aktuellen Filmfest Dresden-Katalog geleistet. Andrej Krabbe zur erneuten Zusammenarbeit:

“Gemeinsam haben wir die bestehende Corporate Identity des Filmfests Dresden für den aktuellen Jahrgang adaptiert und abermals erfolgreich in eine zeitgemäße Formensprache umgesetzt.”

Der Filmfest-Katalog, der dabei unter anderem entstand, wurde während des Festivals verkauft und kann hier angesehen und heruntergeladen werden. Wie sie die erneute Zusammenarbeit empfand erzählt Keiko Hoshino abschließend selbst:

“Es ist für mich, als freiberufliche Grafikerin, immer spannend, in der Zusammenarbeit mit SUBdesign die Verantwortung für so ein großes Projekt zu übernehmen, das in der Stadt Dresden so großflächig präsentiert wird. Problemlos möglich wird das aber durch die sehr angenehme Art und Weise der Kommunikation, eine gute Stimmung und das mir entgegengebrachte Vertrauen während des gesamten Prozesses. So konnte ich auch in der intensiven Phase des Projekts gut mit dem zeitlichem Druck umgehen.”

 

Bildquelle: SUBdesign

Kommentare

Weitere Artikel von SUBdesign

Neuer Katalog »German Short Films 2017« erschienen
Der Sächsische Staatspreis geht auf Wanderschaft
Design aus Sachsen: Wer und was steckt hinter CELLina?
100 Bewerber für 50.000 Euro. Da geht noch was!