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Fotoshooting für Abellio Rail Mitteldeutschland

Leipzig 06.11.2017
Michael Bader inszeniert für eine Imagekampagne Menschen auf Reisen

Mobilität spielt eine große Rolle in unserer Gesellschaft. Gerade Berufspendler und Reisende legen viele tausend Kilometer auf dem Schienennetz des Landes zurück. Für eine Imagekampagne von Abellio Rail Mitteldeutschland, einen der führenden privaten Anbieter im Schienenpersonennahverkehr, wurde Michael Bader Fotografie an Bord geholt, um dem Reisen per Zug Gesicht zu verleihen.

Der Auftrag zu dem Fotoprojekt kam von genese aus Magdeburg. Michael Bader ist schon länger Partner dieser Agentur und wird regelmäßig für Projekte engagiert. Die Abellio-Kampagne richtet sich an Zugreisende allgemein und versucht sie für den Anbieter, seine Leistungen und Angebote zu sensibilisieren. Die Medien, für die die entstandenen Bilder genutzt werden, sind dementsprechend vielseitig: City-Lights, Online-Banner, Stadtmagazine, Postkarten, Google-Adwords und Swing Cards an Bord der Züge. Dafür brauchte es eine Vielzahl an flexiblen Motiven und das Shooting musste entsprechend gut geplant werden. Die Wahl der Modelle für den Fotoshoot lässt ebenfalls die Größe der Zielgruppe erkennen – sie waren von 9 bis 70 Jahren alt.

Bewegung auf dem Abstellgleis

Produziert wurde das Ganze an einem Tag in Sangerhausen. Abellio stellte dem Fotografenteam eigens einen Zug zur Verfügung. Dieser stand auf einem Abstellgleis und diente als Kulisse und Szenenbild für verschiedene klassische Aufnahmen und Perspektiven. Das Team vor Ort bestand aus Stylistin Ayleena Jung, Visagistin Irene Reinhardt und zwei Assistenten. An die besonderen Herausforderungen der Session erinnert sich Fotograf Michael Bader noch gut:

„Der Zug stand nicht nur still, er war – bis auf uns und die Models natürlich – auch noch leer. Und trotzdem mussten wir irgendwie Bewegung und eine typische Reiseatmosphäre reinbringen.“

Nähe erzeugt Charakter

Das Fehlen von Getümmel wurde kompensiert, indem man bei den Aufnahmen sehr close blieb – also vor allem mit Nahaufnahmen arbeitete. Außerdem wurden die Blickwinkel so gewählt, dass in den Bildern trotzdem Dynamik herrscht. Dazu noch einmal Michael Bader:

„Ich war zwar in der Wahl der Perspektiven etwas eingeschränkt, aber geschadet hat das den Bildern überhaupt nicht. Im Gegenteil: Durch die starke Konzentration auf die Personen und die Nähe zu den Gesichtern konnte ich die einzelnen Typen richtig individuell und plastisch herausarbeiten."

Nachbearbeitung: eine Kunst für sich

Die Bilder, die hier zu sehen sind, sind vom Auftraggeber nicht exakt so verwendet worden. Man hat bei Michael Bader Fotografie nach dem Shoot den Bildbearbeiter Markus J. Reinhardt aus Hamburg an die Post Production gelassen, um noch einmal mehr Atmosphäre reinzubringen.

Michael Bader erklärt, warum:

„Wir betrachten die Bearbeiter, mit denen wir zusammenarbeiten, nicht als Dienstleister, die einfach nur eine schnelle Retusche machen. Für uns sind sie Künstler, Kreative. Sie schaffen es, aktuelle Trends einzubauen, den Bildern ein besonderes Flair zu geben oder bestimmte Details nach ihrem Duktus zu verstärken. Der Bearbeiter ist für uns eine Schnittstelle zu den Emotionen des Betrachters.“

 

Bildquelle: Michael Bader Fotografie
 

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