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Frischer geht’s nicht! Die Milchhaltestelle in Kemberg

Leipzig 27.07.2017
Die Veränderungen im landwirtschaftlichen Sektor zwingen Unternehmen, neue und kreative Wege zu gehen, um weiterhin Umsatz zu erzielen und neue Kunden zu gewinnen. MUNDSCHENK half nun dem Familienunternehmen „Heideland” und gestaltete eine Tankstation für Milch, an der sich Menschen in Zukunft selbst bedienen können.

Seit Juli gibt es in Kemberg in Sachsen-Anhalt nahe der B 2  ein kleines Häuschen, in dem von früh um 6 bis abends 21 Uhr frische Milch selbst gezapft werden kann. Der Initiator dahinter ist Richard Reiß von der Heideland Milchagrargenossenschaft. Für die Vermarktung und Gestaltung des Projekts wie auch des Zapfautomaten selbst ist MUNDSCHENK verantwortlich.

„Heideland” ist eine Milchagrargenossenschaft, der der heute 75-jährige Richard Reiß seit 1988 vorsteht. Um Kunden in Zukunft noch direkter an sein Unternehmen zu binden und besseren Service zu bieten, ließ der Unternehmer nun eine sogenannte Milchhaltestelle in Kemberg bauen. Richard Reiß zu seinem Entschluss:

„Der Konsument von heute ernährt sich deutlich bewusster. Die Kunden fragen immer mehr nach der Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln und wünschen sich im Idealfall unbehandelte Naturprodukte. Die Milch in den Supermärkten ist im Zuge der Weiterverarbeitung ärmer an Nährstoffen und Geschmack. Über unseren Automaten in Kemberg erhalten die Kunden ihre Milch jedoch frisch und unbehandelt. Die Funktionsweise ist simpel: Geld einwerfen, zapfen und fertig.”

Die Gründe für den neuen Ansatz sind, laut dem Unternehmer, in der aktuellen Milchpreispolitik zu suchen, die die Landwirte einerseits zum sparen, andererseits zum Expandieren drängt. Der Direktvertrieb von Milch stellt für Reiß in diesem Zusammenhang eine kostensparende Expansion seines Unternehmens dar.

Allerdings wollte der Unternehmer nicht einfach nur ein Häuschen mit einem Automaten präsentieren, sondern das Ganze ansprechend vermarkten. Wie er dabei auf den Dienstleister MUNDSCHENK Druck+Medien kam, erzählt Reiß selbst:

„Wir brauchten eine Beklebung für das Gehäuse, um dem Ganzen auch wirklich unseren Stempel aufzudrücken. Ich habe die Familie Radlbeck, die das Traditionsunternehmen MUNDSCHENK bereits in dritter Generation leitet, über den Rotary Club Wittenberg kennengelernt und vertraue seitdem auf deren Dienstleistungen, wenn es um Werbung geht. Als Geschäftsführer bin ich stark in das operative Geschäft eingebunden und brauche daher Partner, auf die ich mich verlassen und unkompliziert auf persönlicher Ebene zusammenarbeiten kann. Kurze Abstimmungswege, eine schnelle und hochwertige Zuarbeit sind Dinge, auf die ich Wert lege und die ich bei MUNDSCHENK bekommen habe.“ 

Die konkreten Leistungen von MUNDSCHENK bestanden in diesem Fall aus Beratungs-, Gestaltungs- und Produktionsarbeit im Hinblick auf die Flyer für die Milchzapfstelle sowie in einer Gestaltung des Geräts selbst. Zwischen Beauftragung durch Richard Reiß und der finalen Beklebung des Automaten durch MUNDSCHENK ist gerade mal eine Woche vergangen. Reiß zum Produkt:

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Motiv der Beklebung. Unsere Kunden werden, wenn sie vor dem Automaten stehen, nicht von blankem Metall, sondern von einem freundlich dreinblickenden Mädchen begrüßt. Das Angebot wird auch sehr gut von der Bevölkerung der Region angenommen.“

Und wie geht es bei „Heideland” in Zukunft weiter? Reiß dazu: 

„Wir werden die Modernisierung weiter vorantreiben und Arbeitsplätze schaffen. Fernab von Wirtschaftlichkeit und Umsätzen haben wir aber auch ein ideelles Ziel: die Pflege der natürlichen Ressourcen. Genau das ist es, was meine Liebe zum Beruf ausmacht: der Umgang mit der Natur, dem Boden, den Tieren und der Umwelt.“

Dem pflichtet auch Christian Radlbeck, Betriebsleiter von MUNDSCHENK, bei, der über die vielen Parallelen zwischen seinem Unternehmen und der Milchagrargenossenschaft staunt: 

„Wir sind beide Familienunternehmen, engagieren uns im Rotary Club und legen Wert auf Nachhaltigkeit. Das wird uns sicher in Zukunft noch oft zusammenführen. In jedem Fall haben wir seit der Eröffnung der Milchhaltestelle schon öfter vor Ort Milch gezapft und sind vom Geschmack sehr begeistert.“

 

Bildquelle: MUNDSCHENK

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