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Gecko Networks meets USA. Wie die Agentur für ihre Kunden expandiert

Leipzig 28.10.2016
Es gibt viele mögliche Alleinstellungsmerkmale. Aber gezielte Markteinführungen außerhalb von Europa anzubieten, dürfte wohl sicher nicht so oft im Portfolio einer Agentur zu finden sein. Bei Gecko Networks tut man aber genau das.

Christopher Siebenhüner, Geschäftsführer von Gecko Networks, hat eine klare Vision, wenn es um die Ausrichtung seiner Agentur gen Westen, genauer gesagt in Richtung USA, geht:

Wir begleiten als Marketingagentur Unternehmen mit europäischem Sitz bei ihrem Ziel, im amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Das heißt, wir versuchen die Unternehmen vorzubereiten, um ihnen ein “soft landing” in den Staaten zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck baut Gecko Networks gegenwärtig ein Netzwerk in den USA, genauer gesagt in Florida, auf. Teile dieses Netzwerkes sind Unternehmen, Investoren und Inkubatoren, die Unternehmer unterstützen und begleiten. Und allesamt Partner, die ebenso bürokratische Hürden überbrücken und den Einstieg für europäische Unternehmen vor Ort erleichtern sollen.

Doch wie kam es zu dieser Ausrichtung? Christopher Siebenhüner antwortet:

Ich persönlich bin schon eine ganze Weile sehr USA-affin und habe viele Erfahrungen mit dortigen Unternehmen und Unternehmern gesammelt. Ich bin zu der Meinung gekommen, dass die amerikanische Geschäftsmentalität der europäischen einiges voraus hat. Ich mag die amerikanische Art Geschäfte zu machen, sich auszutauschen und finde außerdem den amerikanischen Markt äußerst spannend.

Das sieht in Bezug auf Gecko Networks in der Praxis dann so aus, dass Chris Siebenhüner seit einem knappen Jahr sehr oft in Florida vor Ort ist, um erwähntes Netzwerk auszubauen, um diese Kontakte wiederum mittelständischen Unternehmen oder kleinen Startups, die Investoren suchen und gen West expandieren wollen, anzubieten. Ein Umzug in die USA stand hingegen für Gecko Networks nie zur Debatte. Eine Adresse und damit einen Standort in Florida gibt es jedoch bereits. Wie dieser ausgebaut wird, werden jedoch die kommenden Jahre zeigen.

Aber warum ausgerechnet Florida? Christopher Siebenhüner erklärt, weshalb der südliche Bundesstaat zur ersten Wahl für Gecko Networks wurde:

Florida ist gut, um einen Start in den USA zu wagen, da es dort beste Voraussetzungen und zudem staatliche Förderprogramme gibt. Außerdem erfordert der Bundesstaat mit sechs Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland keine zu großen Umstellungen. Die Bevölkerung dort ist sehr wohlhabend, was es leichter macht, Investoren ins Boot zu holen. Außerdem ist Florida von der Mentalität her Europa noch recht nahe, was für einen Start in den USA ebenfalls von Vorteil ist. Und zu guter Letzt hat es sich einfach so ergeben, dass ich genau dort recht schnell viele einflussreiche Menschen kennenlernen durfte, die nicht nur reden, sondern auch machen.

Zuletzt war Christopher Siebenhüner im September mit dem ersten Kunden aus Europa, Brenner Sport, vor Ort. Einerseits um diesem bei den ersten geschäftlichen Unternehmungen im Bereich Fußball zur Seite zu stehen. Andererseits um eigene vorhandene Geschäftsbeziehungen für Gecko Networks vor Ort weiter auszubauen. Christopher Siebenhüner über Brenner Sport:

Brenner Sport ist ein sehr junges Startup, das wir für den Gang nach Amerika hier in Deutschland fit machen. Wir betreuen das Unternehmen beim Marketing und bereiten es für kommende Pitches in den USA und auf dortige Gespräche mit potenziellen Investoren vor. Sport ist außerdem ein Bereich, in dem wir als Agentur viel Erfahrung und Affinität mitbringen.

Helmut Brenner, der Geschäftsführer von Brenner Sport, hat bereits eine Fußballschule in Nigeria aufgebaut. Die dortigen Erfahrungen waren es auch, die den Geschäftsmann auf die Idee brachten, in die USA zu expandieren. Gecko Networks begleitet nun diese Vision und will sie mit ihm Realität werden lassen.

Weitere Unternehmen sind bei Gecko Networks für den Sprung über den Teich ebenfalls in der Vorbereitung. Mit dabei: Ein Sportgeräte-Hersteller, ein IT-Unternehmen und ein Nutrition Food-Produzent. Es kann also durchaus sein, dass von den Aktivitäten von Gecko Networks in den USA noch sehr viel zu hören sein wird.

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