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Geschäftsberichte müssen nicht langweilig sein

Magdeburg 21.06.2018
Als erste öffentliche Institution des Landes hat die Investitionsbank Sachsen-Anhalt einen digitalen Geschäftsbericht herausgegeben. Ein Bericht, der sich vom Üblichen befreit und Förderung lebendig macht. Und zwar als interaktiver Film.

Geschäftsberichte können bis zur Erschöpfung langweilen – müssen sie aber nicht. Zwar sind Jahresbilanzen, Gewinn-Verlust-Rechnungen, Risiko- und Chancenberichte ein Muss. Aber nur interessant für eine sehr spezifische, kleine Zielgruppe. Für zahlreiche weitere Stakeholder wären die Inhalte relevant, wären sie verdaulich. Die genese Werbeagentur aus Magdeburg stellt sich dieser Herausforderung regelmäßig, entwickelt und realisiert sie doch seit 2009 die Geschäftsberichte der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Für den Geschäftsbericht 2017 verantwortete sie Funktionalität und Layout der Website – die Umsetzung übernahmen die Entwickler Pixonauten. Die Filme entstanden in Zusammenarbeit mit HELLDUNKEL Produktionen und Regisseurin Janina Hüttenrauch. 

Um die Inhalte des Geschäftsberichts Bestandskunden und auch potentiellen Kunden der Förderbank schmackhaft zu machen, gab genese für den Geschäftsbericht 2017 dem bewährten Rezept einen neuen Twist. Agentur und Kunde waren sich einig: eine physische, gedruckte Version war nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen würde die Veröffentlichung nur noch Online erfolgen, als digitaler Geschäftsbericht. Allerdings nicht als simples PDF auf der Unternehmens-Webseite. Genese entwickelte eine eigenständige Online-Plattform im Responsive Design. Ob am Desktop-PC oder am mobilen Endgerät – die Besucher gehen in einem interaktiven Film auf Entdeckungsreise. Damit tritt die Investitionsbank Sachsen-Anhalt modern und zeitgemäß auf und übernimmt eine Vorreiterrolle.

Den Pflicht-Inhalten wurde selbstverständlich auch Rechnung getragen. Hinzu kommt als besondere Zutat ein eigenständiger redaktioneller Image-Teil. Der gibt Einblicke in die Arbeit der Bank, beleuchtet Förderprojekte, informiert über die Bandbreite der Programme und bildet das soziale Engagement der Förderbank ab. Der zusätzliche Aufwand hat sich bewährt. Denn er hilft, die Interessen in den Zielgruppen auszuloten. So entstand ein interaktiver Geschäftsbericht mit Authentizität, Information, Interaktion, Unterhaltung und Witz. 


Webseite Digitaler Geschäftsbericht

An insgesamt sechs Drehtagen standen Mitarbeiter der Investitionsbank, sowie Akteure der unterstützten Projekte vor der Kamera. Ergebnis sind 30 reizvolle Minuten Film. Interaktion ist Teil des Drehbuchs und der Zuschauer sitzt auf dem imaginären Regie-Stuhl und entscheidet, wo’s langgeht. So kann er mehrmals zwischen verschiedenen Optionen die nächste Szene wählen.

Einmal drin, treffen die Zuschauer gemeinsam mit Herrn Maas auf echte Förderberater und Mitarbeiter. Typen transportieren die Persönlichkeit der Bank. So springt der Funke zum Zuschauer über. 

Das Aufzugsprogramm der IB unterstützt Unternehmen beim Barriere-Abbau, fördert die Einrichtung von Aufzügen. Dieses Programm wird stilecht und mit Augenzwinkern im Fahrstuhl besprochen. So viel sei verraten: Das Personen- und Lastenlimit wurde bei den Dreharbeiten ordentlich auf die Probe gestellt, wurde doch eine komplette Filmcrew samt Beleuchtung, Kamera und Ton, sowie natürlich den Darstellern in einen Aufzug gequetscht. Der Fahrstuhl fährt aber immer noch. 

Aus dem Fahrstuhl geht es hinaus in die weite Welt der Förderung. So es die Betrachter wollen. Sie schicken Herrn Maas ins Interview über das abgelaufene Geschäftsjahr oder lassen ihn auf Förderberater treffen, die auf dem nach Bernburg, Halle (Saale), Osterburg, Eisleben sind und sich dort von den gelungenen Förderprojekten überzeugen.

Neugierig geworden, klicken sich die Zuschauer durch den Film. Wer noch mehr Infos braucht, findet das in den jeweils hinterlegten Download-PDFs.

Ein Vorteil des Digitalen Geschäftsberichts: Mit den eingebauten Analyse-Tools lässt sich konkret nachvollziehen, welche Inhalte wie häufig abgerufen wurden. Lagebericht und Zukunftsmagazin der Investitionsbank aus vergangenen Jahren besaßen eine Auflage von jeweils 700 Exemplaren. Diese Reichweite wurde von der Webseite des Digitalen Geschäftsberichts binnen weniger Tage übertroffen und verzeichnete schließlich Zugriffszahlen im niedrigen fünfstelligen Bereich. Neben den Kern-Zielgruppen aus Ministerien, dem Landtag oder Kooperationspartnern, die per Mailing auf den Digitalen Geschäftsbericht hingewiesen wurden, überzeugen sich nun auch Privatkunden, Kommunen und andere Förderinstitute von der Arbeit der Investitionsbank. Appetit machten ihnen kurze Teaser auf Facebook

Eine effiziente Mehrfach-Verwendung einzelner Elemente wurde von Anfang an mitgedacht: Sämtliche Clips, die innerhalb des Geschäftsberichts Referenzprojekte beleuchten, werden als eigenständige Image- und Produktfilme wiederverwendet. Auch die Webseiten-Struktur kann in den folgenden Jahren erneut genutzt werden. Die Investitionsbank profitiert zudem vom Mehrfachnutzen der Beiträge, die zukünftig auch als Image-Clips Verwendung finden. 

 

Bildquelle: genese Werbeagentur, Investitionsbank Sachsen-Anhalt

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