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Hochschulmarketing-Tag 2017: die besten Studierenden für sich gewinnen

Berlin 24.01.2018
Wettbewerb zwischen Hochschulen? Den gibt es natürlich nicht erst seit gestern. Doch auch Hochschulen müssen ihre Marketingaktivitäten regelmäßig überprüfen und den Interessen ihrer Zielgruppe anpassen. Am 29. November lud die Berliner Agentur ressourcenmangel daher zum 2. Hochschulmarketing-Tag.

Über 70 Teilnehmer von Hochschulen aus ganz Deutschland folgten der Einladung unter dem Motto: Studierendenmarketing in einer digitalen Welt. Der Tag war gefüllt mit Vorträgen und Workshops. Jedes Jahr werden Hochschulen mit der immer gleichen Herausforderung konfrontiert: Interessierte Bewerber für sich zu begeistern und sie als Studierende an ihren Hochschulen zu gewinnen.

Wichtig sei dabei, so Christof Biggeleben, Chief Creative Officer von ressourcenmangel, dass die Hochschulen sich nicht nur über ihr konkretes Angebot an Studierende Gedanken machen, sondern eine ganz zentrale Frage nicht aus den Augen verlieren: „Warum machen wir das eigentlich? Warum sollte man heute studieren?“. Bei den Studierenden müssen Träume geweckt werden, die zeigen, welche Möglichkeiten für sie existieren und was sie mit einem Studium alles erreichen können – für sich selbst, aber auch gesellschaftlich. Genau dafür müssen die richtigen Online-Strategien entwickelt werden.

Und was heute herausfordernder denn je ist, bietet auch so viele Möglichkeiten wie noch nie. Gleichzeitig sind die personellen und finanziellen Ressourcen der Hochschulen begrenzt. Deshalb kommt es vor allem auf effektive und effiziente Lösungen für die Studierendenansprache an, erklärt Alexander Brincker, Chief Operating Officer von ressourcenmangel. Und die sehen heute ganz anders aus als noch vor drei oder vier Jahren.

Aktuell sind Influencer-Marketing, Video-Marketing oder Snapchat probate Mittel, um die Zielgruppen zu erreichen und erste Bindungen in den Social-Kanälen aufzubauen. Auf dem Hochschulmarketing-Tag wurde diesen Themen unter anderem durch Impulsvorträgen zu Facebook-Video-Trends und zur Recruiting-Kampagne der Bundeswehr Rechnung getragen. Workshops boten zusätzlichen Raum für den fachlichen Austausch der Teilnehmer untereinander.

Der Hochschulmarketing-Tag hat erneut bestätigt, wie unterschiedlich die Herausforderungen der Hochschulen und wie wichtig daher individuelle Lösungen entlang der jeweiligen Hochschul-Realität sind. Und doch gibt es eine gemeinsame Klammer, egal ob es sich um eine staatliche oder private, um eine große oder kleine Hochschule handelt: Im Mittelpunkt muss immer die Begeisterung für den Studieninhalt, für die Hochschule und für die Stadt stehen.

 

Bildquelle: ressourcenmangel

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