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Humorvolle Motion Graphics werben um Sächsische Stammzellspender

Dresden 24.05.2017
Der VKS - Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e. V. möchte Blutkrebs bekämpfen und sowohl den Patienten als auch deren Angehörigen wieder Hoffnung auf ein unbeschwertes Leben schenken. Um neue Spender zu finden, ließ er MOKOST zum 20. Geburtstag einen etwas ungewöhnlichen Animationsfilm produzieren.

1997 wurde der Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e. V. gegründet. Transfusionsmediziner des Universitätsklinikums Leipzig und Aktivisten des DRK-Blutspendedienstes Sachsens machen es sich hier zur Aufgabe, Menschen zum Thema Blutkrebs und Stammzellspende aufzuklären und zur Registrierung als potenzieller Spender zu motivieren. Der Verein organisiert sachsenweit mit ehrenamtlichen Helfern Typisierungsaktionen, berichtet über benötigte Spender sowie erfolgte Stammzellspenden. 
 
Vor allem über sogenannte Typisierungsaktionen, bei denen ein passender Spender für einen an Blutkrebs erkrankten Menschen gesucht wird, kommen immer wieder viele neue potenzielle Stammzellspender in die Datenbank des VKS - bislang sind es nach eigenen Angaben über 85.000. Die Spenderzahl wächst zwar stetig weiter, jedoch werden insbesondere junge Männer als optimale Spender benötigt. Diese sollten nun mit dem neuen Animationsfilm gezielt angesprochen werden.

Dass MOKOST unkonventionell sein kann, wissen wir ja bereits. Auch bei diesem Projekt wählte die Dresdner Motion Graphic Agentur eine ungewöhnlichen Ansatz. Auf humorvolle Weise führen sie von eigentlich vermeidbaren Todesarten - wie beim Selfie-Machen oder am Snackautomaten - hin zu der unverschuldeten und ausweglosen Situation eines Leukämie-Erkrankten. Dieser spricht die Zuschauer - ebenfalls außergewöhnlich - dann auch direkt an: “Gegen Blutkrebs kannst Du etwas tun. Lass Dich typisieren!”

Zielgruppe des MOKOST-Spots sind junge Männer zwischen 18 und 35 Jahren. Der Verein möchte den Spot hauptsächlich auf der eigenen Webseite, auf Facebook und Instagram nutzen, allerdings sei auch eine Schaltung in Kinos angedacht. MOKOST lieferte für den Animationsfilm die komplette Umsetzung von der Konzeption über die Grafiken bis hin zur Animation und Vertonung. Vorgaben seitens des Kunden gab es keine.

Robert Jäger von MOKOST zur Konzept-Idee:

“Da der Film ja vor allem in den sozialen Medien verwendet werden soll, haben wir uns bewusst für einen lustigen Einstieg entschieden, an dem man beim Scrollen durch die Timelines schon mal hängenbleibt. Und gerade die Zielgruppe der jungen Männer kann man auch mal ruhig etwas rumpliger ansprechen. Wir wollten nicht gleich auf die Tränendrüse drücken, sondern nach einem eher fluffigen Einstieg dann durch einen Schockmoment ihre Aufmerksamkeit bekommen.”

Bei der Premiere des Films auf der Jubiläumsfeier des VKS Anfang Mai im Congress Center Dresden bekamen Robert Jäger und Jens Heinrich von MOKOST vom Verein und Gästen viel Lob für ihre Arbeit. Dabei ließe sich der Projektstart als durchaus holprig beschreiben. Der VKS hatte mehrere Dresdner Videoproduzenten um eine kostenfreie (!) Konzeptpräsentation gebeten. MOKOST lehnten das selbstbewusst ab, schließlich sei das Konzept bereits eine Leistung, die vergütet gehöre. Den Zuschlag bekamen sie dann dennoch, obwohl sie die Grundidee vorab nicht verrieten, sondern nur, wie sie sich die Wirkungen eines solchen Films vorstellten.

Wer sich nach dem Video kucken jetzt direkt typisieren lassen will, kann sich beim VKS ein Typisierungsset bestellen oder auf der Facebook-Seite des Vereins nach der nächsten Typisierungsaktion schauen.
 

Bidlquelle: MOKOST


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