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Interview mit Jürgen Jeibmann zu den Sputnika Seminaren "Farbmanagement".

Leipzig 12.11.2012
Am 30. November sowie am 14. Dezember bieten wir unseren Lesern und allen Interessierten zwei Seminare (Basis- und Aufbauseminar) mit dem bekannten Dresdner Werbefotografen Jürgen Jeibmann an. Wer im Druckergebnis gerne die gleichen Farben wie vorab auf dem Monitor sehen möchte, sollte sich die Seminare nicht entgehen lassen. Einige Plätze sind noch erhältlich. Wer sich jetzt anmeldet kann noch dabei sein.

Sylvia Petrasch, zuständig für alles Kreative bei Sputnika, traf Jürgen Jeibmann in seinem Atelier und sprach mit ihm über die angebotenen Seminare.


Herr Jeibmann, welches Grundlagenwissen sollte man für das Seminar „Farbmanagement 1“ mitbringen?

J.J.: Grundlagenwissen in der digitalen Bildbearbeitung, insbesondere Photoshop.

Was sind aktuelle Standards in der Medienbranche?

J.J.: Der Medienstandard ist der Bereich Druck. Ich gehe besonders auf die korrekte Handhabung von digitalen Daten ein. Wir klären zum Beispiel die Frage wie man ein optimales Ergebnis der Daten bekommt und exakt die Farben die man auf dem Monitor sieht auch so als Druck erhält. Ebenfalls ein Thema werden die Standards für eine optimale Bilddarstellung auf digitalen und mobilen Endgeräten sein (i-Phone, i-Pad etc.), sowie die Profilierung am Beamer.

Welche Probleme können bei der Bildbearbeitung / dem Farbmanagement auftreten?

J.J.: Mangelnde Kontrollmöglichkeit für ein optimales Endergebnis z.B. durch die fehlende bzw. schlechte Kalibrierung der Monitore. 

Als erweitertes Seminar bieten wir mit Ihnen im Dezember „Farbmanagement 2“ an. Welches Grundlagenwissen sollte man für das Aufbauseminar mitbringen? Sollte ich das Seminar „Farbmanagement 1“ vorher als Grundlage besuchen?

J.J.: Wer sich sehr gut mit diversen Farbprofilen auskennst und versiert ist in dem Bereich Farbmanagement, kann gleich in das Aufbauseminar einsteigen. Teilweise werden die Themen aus dem Grundlagenseminar als Basis übernommen und im Detail spezifisch vertieft. Ein wichtiger Punkt wird die Aufarbeitung von Altdatenbeständen / die Konvertierung von CMYK zu CMYK sein.

Für welche Programme werden die Profile angewandt?

J.J.: Es werden unterschiedliche Profile der ECI (http://www.eci.org) zum download angeboten. Diese lassen sich in alle Programme mit ICE Standard integrieren. Das Farbmanagement-Seminar basiert am Beispiel von Photoshop.

Welche Probleme können bei der Anwendung der "falschen" Profile auftreten? Kann man überhaupt Profile falsch anwenden?

J.J.: Das größte Problem besteht in der Bearbeitung von bereits farbseparierten Bilddaten. Wenn man es nachträglich noch einmal umwandeln möchte, treten Probleme in der Farbqualität auf (CMYK zu CMYK). Ich empfehle daher immer die Daten so lange wie möglich in einem Farbraum zu belassen und erst am Ende des Prozesses (z.B. der Bildbearbeitung) einen Farbraum zu definieren.

Vielen Dank für das Gespräch, wir freuen uns auf das Seminar mit Ihnen!


Anmeldung „Farbmanagement 1“

Anmeldung „Farbmanagement 2“

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