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Lachen in Dresden und Bremen - Deutscher Karikaturenpreis erstmals in zwei Städten

Dresden 03.03.2017
Karikaturen bringen Wahrheiten über Gesellschaft und Politik ans Licht – humorvoll und schonungslos! Der von der Sächsischen Zeitung initiierte Deutsche Karikaturenpreis entwickelte sich seit seiner Entstehung im Jahre 2000 schnell zu einer der bedeutendsten Auszeichnungen für Karikaturisten im deutschsprachigen Raum. OBERÜBER KARGER ist seit 2013 für die Organisation und Kommunikation der Preisverleihung zuständig. Bei uns erklären sie, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren und was es mit der Expansion nach Bremen auf sich hat.

Das Genre der Karikatur ist gleichermaßen bedeutsam wie bedroht. Aus diesem Grund wurde vor mittlerweile knapp 17 Jahren von der Sächsischen Zeitung der „Deutsche Karikaturenpreis“ ins Leben gerufen. Durch die Auszeichnung soll einerseits eine größere Aufmerksamkeit für diese Kunstgattung geschaffen und andererseits das tägliche Schaffen und Wirken der Karikaturisten gewürdigt werden. Darüber hinaus hebt der Preis die Bedeutung für die Meinungs- und Pressefreiheit hervor – gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Signal.
 
Die Teilnehmerzahlen steigen rasant an: Im Startjahr zählte der Karikaturenpreis 30 Teilnehmer, 2016 beteiligten sich 228 Zeichner. Unter den Karikaturisten gilt der Preis als der bedeutendste seiner Art in Deutschland. Neben den eingeladenen Künstlern, gibt es auch immer mehr Initiativbewerbungen - letztes Jahr waren dies knapp 80. Dabei sind alle Stilrichtungen der Karikatur vertreten. Seit 2016 gehören auch humorvolle Fotoinszenierungen dazu.

Karikaturisten-Stammtisch
     
Nachdem die Preisverleihung bisher jährlich in Dresden stattfand, wurde der Deutsche Karikaturenpreis im November 2016 erstmals in Bremen verliehen. Unter den Preisträgern und Teilnehmern befindet sich das Who-is-Who der Branche wie BECK, Katz&Goldt, Hauck&Bauer oder Nicolas Mahler

Seit der Zusammenlegung mit der DDV-InHouseAgentur Neuwerk im Jahr 2012, übernimmt OBERÜBER KARGER die Organisation der Preisverleihung und Kommunikation des Karikaturenpreises. Bei der Bewerbung setzt die Agentur auf einen crossmedialen Marketing-Mix aus Print, Online, Radio und Fernsehen und realisiert verschiedene Werbemaßnahmen wie CLPs, Flyer, EdgarCards, Online-Banner oder regionale Radiospots – dazu kommen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über die vier Kanäle.

 
Die Projektverantwortliche bei OBERÜBER KARGER, Katerina Lohse, ist zufrieden mit der Entwicklung des Projekts:

„Zu Beginn unserer Arbeit hatten wir die Herausforderungen eines in die Jahre gekommenen Layouts und einer nicht mehr zeitgemäßen Website. Der analoge Wettbewerbsprozess sollte digitalisiert werden. Bisher kam die Mehrzahl der Zeichnungen per Post und musste eingescannt werden. Durch die Programmierung der Uploadfunktionen und eines Künstlerprofils wurden auch Juryprozess und Katalogdruck stark vereinfacht. Zudem stellten wir mit steigenden Teilnehmerzahlen ein abnehmendes Niveau fest. Diese Punkte konnten wir in den letzten Jahren erfolgreich verändern und sind stolz darauf, wie sich der Karikaturenpreis entwickelt.“

2016 kam der WESER-KURIER neben der Sächsischen Zeitung als Mitveranstalter an Bord. Durch den weiteren Austragungsort gewinnt der Wettbewerb zusätzlich an überregionaler Strahlkraft und bekommt deutschlandweit noch mehr Aufmerksamkeit. In Zukunft wird die Preisverleihung jährlich abwechselnd in beiden Städten ausgetragen. Als Medienpartner stehen das MDR Fernsehen und der Deutschlandfunk zur Seite.

 
Die Erfolgskontrolle zum Projekt erfolgt bei OBERÜBER KARGER über mehrere Kennzahlen: Zum einen entscheiden die Besucherzahlen der Preisverleihung und der Ausstellung über den Erfolg des Projekts. Die ausverkaufte Gala im Dresdner Schauspielhaus und 19.000 Besucher der Ausstellungen sind erfolgreiche Zahlen. Aber auch die Verkaufszahlen der Kataloge und Merchandising-Produkte sowie die Teilnehmerzahlen am Wettbewerb und das Presseecho spielen eine Rolle.

Vernissage in Dresden 
 
Die Ausstellungen zum Karikaturenpreis waren von November 2016 bis Anfang Februar diesen Jahres in Bremen und Dresden gleichzeitig zu erleben. Noch bis zum 17. April gibt es nun die Möglichkeit die Werke im Schloss Agathenburg bei Hamburg zu bestaunen.

Bildquelle: OBERÜBER KARGER / schmidt.fm

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