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Let´s fuck it up: Greenpeace Magazin wirbt mit Witz und Ironie für Umweltschutz

Hamburg 08.09.2017
Junge Leute für Umwelt und Politik begeistern – das ist keine leichte Aufgabe. Mit einem lustigen Song und einem animierten Musik-Video möchte das Greenpeace Magazin nun angesichts der Bundestagswahl junge Menschen für Umweltschutz sensibilisieren. Das Magazin setzt dabei auf einen Kinderchor, erfolgreiche Songwriter und viel Ironie.

Das Greenpeace Magazin informiert seine Leser regelmäßig zu Umweltschutz, Klimawandel, Politik und Menschenrechten. Angesichts der anstehenden Bundestagswahl möchte das Magazin noch mehr und vor allem jüngere Menschen für Umweltschutzfragen sensibilisieren und auf sein journalistisches Angebot aufmerksam machen. Für diese Herausforderung hat die Redaktion die Hamburger Marketing-Agentur Blood Actvertising ins Boot geholt.

Marketing für junges Publikum: Animiertes Musik-Video statt Printartikel

Die Marketing-Profis von Blood Actvertising standen vor der Aufgabe, das eher unattraktive und unbequeme Thema Umweltschutz so aufzubereiten, dass junge Menschen interessiert angesprochen und gleichzeitig alle wichtige Informationen transportiert werden.

Das Team von Blood Actvertising entschied sich dafür, einen Song mit einem animierten Musik-Video in den Mittelpunkt der Kampagne zu stellen. Der Titel lautet: „Let’s fuck it up (- or let’s start to change)“. Der Song mit dem ironischen Text wurde vom Kinderchor “Lucky Kids” eingesungen. Er stammt aus der Feder von Mia Aegerter, Ali Zuckowski und Martin Fliegenschmidt. Zuckowski und Fliegenschmidt schreiben normalerweise Hits für Chartstürmer wie Helene Fischer oder Sarah Connor. Bei dem Musik-Video hat Blood Actvertising mit der Produktionsfirma deliPictures zusammengearbeitet, die das Video produzierte.

„Dass das Lied von einem Kinderchor eingesungen wird, verleiht dem ironischen Text noch mehr Würze. Es soll mit Augenzwinkern zum Umdenken anregen“

Lars Kempin, Geschäftsführer von Blood Actvertising

Hintergrundinformationen und Gratisheft

Die Landingpage http://www.letsfuckitup.de/ versorgt die Zuschauer des Videos zusätzlich mit Hintergrundinformationen zu Umweltschutz, Klima, Tierschutz, Ernährung und der Bundestagswahl. Die Seite wurde technisch von Vast Forward umgesetzt, eine Agentur für Web Development und Ad Campaigns.

Auch hier steht bei den Inhalten Ironie und Augenzwinkern im Vordergrund. Auf der bunt und einladend gestalteten Seite sind Textfelder angeordnet, die Strophen aus dem Song aufgreifen. Zum Beispiel: „Fliegt öfter Kurzstrecke!...or start to change“ oder „Kauft mehr Einweg“...or start to change. Wer darauf klickt, findet weiterführende Informationen zu dem jeweiligen Aspekt und konkrete Vorschläge, wie man sich besser verhalten kann.

Zudem haben die Nutzer auf der Landingpage die Möglichkeit, eine Gratisausgabe des Greenpeace Magazins zu bestellen, das zur Ausgabe vom 11. August einen Relaunch durchlaufen hat.

Video verbreiten fast ohne Budget

Konzeption und Erstellung von Song und Musik-Video waren für Blood Actvertising allerdings nur die ersten Schritte. Als nächstes gilt es, das Video zu verbreiten und damit in den Timelines und auf den Bildschirmen der jungen Zielgruppe zu landen – und das mit einem äußerst geringen Media-Budget. Für diese Aufgabe holte sich Blood Actvertising wieder einen Partner ins Boot. Der Seeding-Dienstleister Molle & Korn soll das Musik-Video über Multiplikatoren, Influencer und Social Media verbreiten. Wenn die Kampagne wie geplant läuft, wird das Video von dort aus weiter geteilt und wird idealerweise zu einem viralen Hit.

Sputnika drückt die Daumen!

 

Bildquelle: BLOOD Actvertising
 

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