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Meet Magento 2017 Leipzig - ein Rückblick

Dresden 22.06.2017
Meet Magento ist jedem ein Begriff, der irgendetwas mit Shopware-Systemen zu tun hat. Auch Ria Weyprecht von digitalwert steht voll im Futter, wenn es um Magento geht und war daher auch dabei, als es im vergangenen Monat in Leipzig wieder hieß: Meet Magento.

Am 22. und 23. Mai fand die elfte und bisher größte Meet Magento-Convention Deutschland im pentahotel Leipzig statt. Abermals trafen sich in drei Vortrags- und zwei Workshopräumen Online-Händler, Entwickler, Agenturen, Systemintegratoren, das Magento-Team und weitere Insider aus dem E-Commerce-Business, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends auszutauschen. Veranstaltet wird die Meet Magento von der Netresearch App Factory AG. Und zwar jährlich seit 2009. Mittlerweile ist die Convention, dank der globalen Community, zu einer internationalen Veranstaltungsreihe gewachsen, die bereits in über 40 verschiedenen Ländern stattfand und auch offiziell von Magento Incorporated unterstützt wird. Die Meet Magento in Leipzig ist jedoch die einzige ihrer Art in Deutschland und zugleich eines der ersten Magento-Events, das je ins Leben gerufen wurde.

Auch Ria Weyprecht, langjährige Magento-Programmiererin und seit Mai bei digitalwert in jener Funktion angestellt, war in diesem Jahr erneut vor Ort, um sich über Neuigkeiten zu informieren und die Pros der Szene zu treffen. Auf die Frage, wie ihr Eindruck von der Tagung war, erzählt Sie Folgendes:

“Magento ist wie TYPO3 ein von der Community geprägtes Onlineshop-System. Und die Meet Magento ist das Treffen der Szene schlechthin. Ich war nun schon zum fünften Mal zu Gast und fand es wieder sehr spannend und informativ. Es gab wieder Vorträge, die nach Zielgruppen strukturiert waren. Also Beiträge direkt für Magento-Entwickler, aber auch von Agenturen und Kunden, die Magento nutzen. Außerdem gab es Workshops und jede Menge Austausch zu Fachthemen.”


Magento-Entwicklerin bei digitalwert: Ria Weyprecht; Quelle: Thomas Natzschka/Sputnika
 
Welche Themen standen in diesem Jahr besonders im Zentrum?

“Im vergangenen Jahr kam Magento 2 auf den Markt und wird in Zukunft Magento 1 ablösen. Das war natürlich das größte Thema an beiden Tagen, auch wenn der Support für Magento 1 kürzlich nochmal verlängert wurde. Momentan gibt es aber einfach noch nicht die umfassenden Erweiterungen für das neue Magento-System, die in den vergangenen 10 Jahren durch die Community programmiert wurden. Im Herbst diesen Jahres erscheint Magento 2.2. Die Erwartungen sind da natürlich groß, gerade weil Magento 1 und 2 nicht miteinander kompatibel sind. Sorgen wegen bevorstehender Datenverluste bei der Migration zwischen den beiden Versionen konnten jedoch zerschlagen werden. Ein anderes großes Thema war die Sicherheit von Online-Shops. Da gab es viele Beiträge für Entwickler und Unternehmer im Hinblick auf die Frage wie man die Sicherheit der Shops weiter erhöhen kann. Andere Beiträge drehten sich auch um das Thema Performance von Magento-Shops.”

Ein besonderes Format bei Meet Magento war auch in diesem Jahr das sogenannte Barcamp. Bei diesem Programmslot, der sich ausschließlich an Magento-Entwickler richtet, können nach Handzeichen und kollektiver Abstimmung Inhalte in Form von Kurzvorträgen (inkl. Diskussion) gehalten werden, die nicht Teil des bestehenden Programms sind. Entscheidend dabei ist die Relevanz des Themas für die anwesende Community. Ria Weyprecht über das diesjährige Barcamp der Meet Magento 2017:

“Das war wieder sehr spannend, weil da über Themen wie Migration von Magento 1 zu Magento 2 referiert wurde und man dabei sogar am Ende der zweitägigen Konferenz nochmal recht viele nützliche Dinge mitnehmen konnte. Das Barcamp findet auch in den gleichen Räumen der Meet Magento statt. Man muss also keine Location wechseln. Manche haben da sogar schon die Power Point-Präsentation vorbereitet, andere klappen einfach ihr Notebook auf und präsentieren etwas vom eigenen Quellcode. Open Source-Community eben.”

In diesem Jahr waren an den beiden Tagen der Meet Magento übrigens zirka 800 Besucher und 25 ausstellende Unternehmen in Leipzig zu Gast. Und Ria Weyprecht, wie kam sie überhaupt zur Online.Shop Plattform Magento?

“Magento und Frontend-Entwicklung sind seit 5 Jahren meine Arbeitsschwerpunkte. Ich habe bis Mai diesen Jahres bei Sandstein Neue Medien gearbeitet und bin durch den ersten Magento-Shop, der dort vor 5 Jahren für die Stadt Dresden entwickelt wurde, mit dem Thema in Berührung gekommen. Und stetig dabei geblieben, denn wer den ersten Magento-Shop macht, macht auch den zweiten. Bei digitalwert kommt Magento beispielsweise bei E-Commerce-Präsenzen von Juwelier Roller oder Intermedical24 zum Einsatz. Das sind Kunden, deren Shops ich stetig mit weiterentwickle.”

Die Tickets zur Meet Magento sollte man sich übrigens unbedingt im Vorfeld besorgen. Im Preis von zirka 300 Euro ist die Teilnahme an allen Vorträgen und Workshops sowie die ganztägige Verpflegung mit Getränken und warmen sowie kalten Speisen inbegriffen. Der Besuch der After-Show-Party in der Moritzbastei Leipzig ist für Inhaber eines Meet Magento 2-Tages-Tickets ebenfalls kostenlos.
 
Der Termin der Meet Magento 2018 steht jetzt noch nicht fest, aber aller Voraussicht nach werden es wieder zwei Tage im Mai werden. Und Ria Weyprecht ist dann sicher ebenfalls wieder vor Ort.
 


Bildquelle: © Meet Magento – Foto: Büro 71a, Rico Neitzel
Die Bilder sind von der Meet Magento 2016 im Westin Hotel Leipzig

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