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Museen online! Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden präsentieren sich mit neuer Website

Dresden 04.10.2017
Seit Mitte August besitzen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) eine neue Website, die die 15 Museen, die zur SKD gehören, präsentiert. Für Konzept und Umsetzung war XIMA verantwortlich. Geschäftsführer Andy Hendrik Meyer erklärt im Gespräch, worauf es bei diesem Auftrag ankam.

Alles begann mit einem Pitch der SKD im Juli 2016, bei dem es um eine neue Website für die Kunstsammlungen ging und der von XIMA mit einem zweijährigen Rahmenvertrag gewonnen wurde. Geschäftsführer Andy Hendrik Meyer über die Hintergründe der Teilnahme:

„Wir sind diese Ausschreibung gemeinsam mit unserem Partner Polyform aus Berlin angegangen. Polyform ist eine Agentur, die sich auf den Museumsbereich spezialisiert hat und mit der wir bereits in der Vergangenheit bei einem Auftrag für das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (SMAC) zusammengearbeitet haben. Die Agentur entwickelt Corporate Designs, Leitsysteme und Raumkonzepte für Museen. Gemeinsam wollten wir Kompetenzen bündeln und ein Gesamtkonzept anbieten.”

Erfolgreich, wie man sagen muss, denn im August 2016 erfolgte der Zuschlag und in der ersten Septemberwoche begann die Arbeit, der einer Führung der XIMA-Mitarbeiter durch den Mathematisch-Physikalischen Salon voranging. Um mit dem Thema sozusagen auch vor Ort auf Tuchfühlung zu gehen, wie Andy Hendrik Meyer verdeutlicht.

Polyform zeichnete sich bei dem Auftrag für das Design der neuen Website verantwortlich, XIMA leistete die Umsetzung der neuen und die Überführung der bisherigen Web-Präsenz der SKD. Die Konzeption verteilte sich auf beide Agenturen. Die Projektleitung lag wiederum bei XIMA.

Neu an dem Konzept ist nun, dass nicht mehr alle 15 Museen der SKD auf einer Website präsentiert werden, sondern, ausgehend von einer zentralen Landingpage, jedes Museum jetzt eine eigene Subdomain besitzt. Das bildfokussierte, neue Design legt zudem einen stärkeren Fokus auf die Räume und Inhalte der einzelnen Museen. Großflächige Fotos, Panoramarundgänge sowie ein klarer und zurückhaltender Aufbau sollen in Zukunft aus Website-Besuchern noch mehr Museumsgäste machen. Andy Hendrik Meyer zu den Überlegungen hinter dem neuen Konzept:

“Unsere Aufgabe war es, die Dachmarke SKD zu stärken und zugleich die einzelnen Museen mit individuellen Auftritten stärker zu präsentieren. Alles auf Basis eines gemeinsamen grafischen Nenners, den es jetzt gibt."

Wie bisher liegt die Hauptredaktion des Portals in der Abteilung Presse und Kommunikation. Die Museen haben darüber hinaus mit entsprechend geschulten Mitarbeitern die Möglichkeit, auch selbst auf den Portalen ihre Inhalte zu gestalten.", wie Andy Hendrik Meyer von XIMA es zusammenfasst und betont, dass dieser Ansatz jedoch bereits Teil der Ausschreibungsanforderungen der SKD war.

Bianca Zimmer, zuständige Projektmanagerin bei XIMA, erzählt über den weiteren Verlauf des Projekts:

„Die ersten, sowohl agenturinternen als auch externen, Usability-Tests im Februar 2017 lieferten schnell die Erkenntnis, dass die Benutzerführung und das Design angenommen wurden. Das war wichtig, denn es ist entscheidend, dass das Prinzip der einzelnen Unterseiten der SKD auch als solches wahrgenommen wird und man dennoch wieder den Weg zur zentralen Seite zurückfindet.”

Nachdem die Website fertig programmiert war, nahm die Migration und Pflege der Inhalte die verbleibende Zeit bis Mitte August ein. Dazu gab es im Frühjahr 2017 Schulungen für die SKD-Mitarbeiter, die ebenfalls durch XIMA geleistet wurde.

Im Hintergrund der Website arbeitet eine umfangreiche Ausstellungsdatenbank, die Informationen zu den Dauer- und Sonderausstellungen beinhaltet und in der Lage ist, diese gezielt auf den jeweiligen Unterseiten auszuspielen. Auf den Umgang mit dieser Datenbank wurden die PR-Mitarbeiter der SKD ebenfalls geschult. Zusätzlich werden alle Unterseiten in Englisch angeboten. Darüber hinaus existieren neun weitere Sprachen in Form von Microsites mit fixen Inhalten ohne permanente Aktualisierungen.

Für das Veranstaltungsprogramm der unterschiedlichen Museen wurde durch XIMA das Microsoft SharePoint-System der SKD angebunden, um redaktionellen Mehraufwand zu vermeiden. Als Content Management System wurde TYPO3 verwendet.

Online Collection

Integriert wurde auch eine Anwendung, die vorher bereits existierte. Die Online Collection, die von den mehreren Millionen Objekten im Bestand der SKD über 100.000 virtuell präsentiert. Um einen einheitlichen Auftritt auch in der Online Collection zu ermöglichen, erhielt die Unterseite durch XIMA und Polyform ebenfalls das neue Design. Die technische Umsetzung hingegen hat Robotron aus Dresden geleistet.

Ebenfalls mit dem neuen Design überarbeitet wurde auch der SKD Online-Ticketshop, der jetzt ebenso in einem einheitlichen Gewand daherkommt.

Aktuell läuft noch der BITV 2-Test, um die Barrierearmut der neuen SKD-Website zu prüfen. Die Ergebnisse stehen noch aus. Man kann aber recht sicher sein, dass XIMA aufgrund weitreichender Erfahrungen in jenem Bereich, auch dort nicht schlecht abschneiden wird.

Andy Hendrik Meyer abschließend zur Zusammenarbeit mit der SKD:

„Es war durchweg ein schönes, angenehmes und kooperatives Miteinander mit guten und regelmäßigen Abstimmungen. Das hat uns sehr gefreut. Vor allem auch, weil es ja ein Projekt mit langer Laufzeit und größerem Umfang war. Teilweise waren bis zu zehn Mitarbeiter in das Projekt involviert. Für uns war es aber auch spannend, weil die SKD einfach sehr viele und sehr gute Inhalte zu bieten hat. Als Dresdner will man solch ein Projekt natürlich besonders gut machen.”

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, zur neuen Website:

„Der neue Webauftritt ist ein Meilenstein innerhalb der digitalen Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In einer globalisierten und digitalisierten Welt hängt die Resonanz bei unseren diversen Zielgruppen wesentlich davon ab, dass wir diese mit einer zeitgemäßen digitalen Kommunikation ansprechen.”

Positiv äußerte sich auch Dr. Stephan Adam, Pressesprecher und Leiter der Abteilung Kommunikation bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:

„Die besondere Herausforderung des hoch komplexen Projektes war es, die umfangreichen und vielgestaltigen Inhalte eines großen und international renommierten Museumsverbundes in einem modernen Webauftritt „state of the art“ abzubilden und dabei die Markenarchitektur der Holding Staatliche Kunstsammlungen Dresden im Verhältnis zu deren 15 Museen und vier weiteren Institutionen sichtbar werden zu lassen. Dies ist der XIMA Media GmbH außerordentlich gut gelungen. Wir waren überaus zufrieden mit dem Engagement der Mitarbeiter*innen, der technischen Expertise, der Bereitschaft, jede Problemstellung mit Raffinesse zu lösen. Von Anfang an hatten wir den Eindruck, dass die XIMA Media GmbH das Projekt mit Herzblut realisiert und dies hat sich bis zum Schluss bestätigt.“

Abgeschlossen ist die Zusammenarbeit zwischen XIMA und der SKD damit aber noch nicht, denn gerade erhielt die Agentur den Folgeauftrag, der vorsieht, den Forschungskanal der SKD ebenfalls in das neue Design zu überführen. Quasi parallel zur Support-Phase, die sich an den Live-Gang der neuen Website ohnehin anschließt. Eine Verlängerung des Rahmenvertrags zwischen der SKD und XIMA scheint daher durchaus wahrscheinlich.

Beide Parteien fanden Zeit für ein Zusammentreffen, um die Fertigstellung der neuen Website zu feiern.


XIMA-, Polyform- und SKD-Mitarbeiter beim feierlichen Treffen nach Fertigstellung der neuen Website

Mehr Infos zur neuen Website der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gibt es hier.
 

Bildquelle: XIMA Media

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