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OK IN 2018 – 5 FRAGEN, 5 ANTWORTEN.

Dresden 29.01.2018
Der erste Monat des neuen Jahres neigt sich bereits dem Ende zu. Erschreckend schnell haben wir 2017 hinter uns gelassen und neue Ziele für 2018 gesetzt. Bevor das Jahr weiter fortschreitet, gibt uns Ulrike Lerchl, Geschäftsführerin von OBERÜBER KARGER, einen sehr persönlichen Aus- und Rückblick. Dabei verrät sie unter anderem, wieso sie ausgerechnet ihre dreijährige Enkelin immer wieder aufs Neue inspiriert.

Wofür steht für dich das OK-Jahr 2017?

2017 war ein Jahr der Entwicklung bei OK, vor allem in Bezug auf die Qualität unserer Arbeit. Wir haben neue Methodiken entwickelt, um uns noch besser der Identität des Kunden zu nähern und noch lösungsorientierter an Aufgabenstellungen heranzugehen. Natürlich war das Design Thinking eines unserer Themen, gemeinsam haben wir mit dem Startup Weekend Dresden und Google einen Hackathon an der TU Dresden durchgeführt und insgesamt den Fokus noch stärker auf digitale Themen gelegt. Aber auch Bestandskunden haben wir in eine neue Qualität gehoben und das alles mit der uns eigenen Leidenschaft und einer großen Leichtigkeit im Tun.

Rundum, es hat riesig Spaß gemacht – und die ideellen und wirtschaftlichen Erfolge sind die besten, die wir je erzielt haben. Dazu haben wir kräftig gefeiert! Mit unseren Kunden und auch wir OKler für uns. Das sind für mich ebenso wichtige Highlights wie unser tägliches Business.

Was erwartest du von 2018? 

Wir setzen unseren Weg fort und haben für uns die Positionierung »Gekommen, um zu bleiben« entwickelt. Sie entspricht exakt unserer Haltung. Was das bedeutet? Zuwendung, strategisches Arbeiten und eine permanente Begleitung unserer Kunden und Partner. Sowohl im Entwicklungs- als auch im Umsetzungsprozess. Immer wieder hinterfragen, wo sind die Märkte, was erwartet die Zielgruppe des Kunden, konnten wir das Beste rausholen? Und: Haben wir unseren Auftraggeber rundum glücklich und die Welt ein wenig besser gemacht? Wir werden unsere Methodiken schärfen, unsere Mitarbeiter weiter qualifizieren und haben einige Wunsch-Kunden im Blick, die wir sehr gerne von uns begeistern wollen. 

Auch das Thema zeitgenössische Kunst bleibt weiter in unserem Fokus: Ab 9. Februar sind wir wieder Satellit des PORTRAITS - Hellerau Photography Award 2018 und stellen César Dezfuliaus aus. César ist Gewinner des Taylor Wessing Preises und hängt gerade in der National Gallery in London. OK goes international!

Welche Headline würdest du gern Ende 2018 über OK lesen?

»OK gewinnt seinen ersten international ausgerichteten Kunden.«

Was hat dich im letzten Jahr inspiriert? 

Die Ideenfindung in unserer New-Business-Task-Force, die Gespräche mit unserem Coach Jenny Gleitsmann, interne Workshops mit unseren kreativen OK-Köpfen, aber auch einige Ausstellungen, Gespräche mit Freunden, gute Filme und eine zauberhafte Segel-Tour letzten August. 

Jemand, der mich auf ganz besondere Art inspiriert, ist meine dreijährige Enkelin Alma. Ihr unverstellter Blick auf die Dinge, ihre ungezügelte Neugier, ihr Mut, ihre Liebe und das Selbstverständnis, mit der sie die Welt für sich in Beschlag nimmt, sind einfach nur faszinierend. Ich lerne viel von ihr.

Und was hat dich bewegt? 

Mich bewegt natürlich in erster Linie, was hier in meinem Kosmos passiert, bei OK, in meiner Familie, in meinem Freundeskreis. Nicht mehr zu trennen davon ist natürlich das, was sich gerade global verändert und unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat. Die Verrohung der Sitten, der Rechtsruck, das zunehmende Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich, die zu beobachtende Besitzstandswahrung des Westens. Das sind alles schwierige Themen, mit denen wir uns klug auseinandersetzen und alle Verantwortung übernehmen sollten. Im ersten Schritt sollten wir versuchen – und das tue ich auch – im unmittelbaren Umfeld das zu tun, was wir auch von den politischen Akteuren erwarten: demokratische Verantwortung übernehmen und dieser gerecht werden. 

Mein Credo: Gemeinsam die Welt ein bisschen besser machen. Ich wünsche Ihnen und uns ein gesundes, friedliches, erfolgreiches Jahr 2018.

 

 

Bildquelle: Oberüber Karger / Thomas Schlorke

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