201702-avanga-azubi-jeremias-erbe-titel.JPG

Prüfung bestanden: Die Agentur als Ausbildungsbetrieb

Dresden 21.03.2017
AVANGA Filmproduktion hat nach 3 Jahren die erste Runde als Ausbildungsbetrieb erfolgreich gemeistert. Der mittlerweile ehemalige und zugleich erste Azubi Jeremias Erbe wurde auch gleich fest ins Team übernommen.

Es ist eine Premiere der anderen Art, denn AVANGA hat das eigene Portfolio erweitert und ist nun, neben dem Tagesgeschäft der Filmproduktion, offiziell zum Ausbildungsbetrieb avanciert. Jeremias Erbe, der erste Auszubildende bei AVANGA, hat den praktischen Teil seiner dualen Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton bei der Dresdner Filmproduktionsagentur absolviert. Im Juli 2016 ist er nach seiner Ausbildung als Junior Digital Artist und Junior Cutter bei AVANGA fest angestellt worden. Er ist mit 2D- und 3D-Animationen betraut, arbeitet aber ebenso in den Bereichen Vertonung und Schnitt.

AVANGA-Mitgründer Clemens Hübner skizziert den Weg bis es soweit war:

“Bisher hatten wir bei AVANGA neben Festangestellten nur Studenten, aber wenig Schülerpraktikanten und keine Auszubildenden. Um Ausbildungsbetrieb zu werden, musste ich 2013 zunächst den Ausbilderschein machen. Das Gute an Ausbildungsplätzen ist für uns vor allem die Länge der Zusammenarbeit. Jeremias konnte sich in den 3 Jahren der Ausbildung in jeden Arbeitsbereich einarbeiten und uns so schon recht schnell bei Projekten unterstützen.”


Clemens Hübner

Ein Ausbilderschein beinhaltet einen zweiwöchigen Lehrgang bei der Industrie- und Handelskammer Dresden. Voraussetzung für jeden Ausbilder ist, dass er ein Studium in dem Bereich vorweisen muss, in dem er ausbilden möchte. Im Falle von Clemens Hübner war das sein Abschluss im Studiengang Produkt- und Industriedesign an der Bauhaus-Universität in Dessau.

Darüber hinaus wird von einem Ausbilder mehrjährige Berufserfahrung gefordert und schlussendlich müssen es die eigenen Räumlichkeiten erlauben, dass ein Auszubildender integriert werden kann. Gern gesehen ist es, wenn es mehrere Bereiche im Unternehmen gibt, die ein Azubi durchlaufen kann. All das war bei AVANGA gegeben. Clemens Hübner erzählt, mit welchen Erwartungen er an seinen ersten Auszubildenden heranging:

“Bei Jeremias war es mir wichtig, dass er nicht nur den Schnittplatz und die Kamera-, Licht- und Tontechnik kennenlernt, sondern auch das Verständnis für die Organisation von Drehs bekommt. Außerdem kam hinzu, dass wir nicht alles, was an Technik von der Ausbildung vorgesehen ist, hier vorrätig haben. Aus diesem Grund haben wir Jeremias zusätzlich eine Ausbildung an der Fernseh Akademie Leipzig finanziert, wo er den Umgang mit der Technik lernen konnte, mit der wir bei AVANGA nicht arbeiten. Dort hat er ja dann auch gleich noch im November den FineX-Preis mit seinem Abschlussfilm gewonnen.” 

Aber wie kam Jeremias Erbe, der mittlerweile 22 Jahre alt ist, überhaupt zum Film? Der frisch gebackene Junior Digital Artist dazu:

“Ich bin schon seit 2009 hinter der Kamera in Sachen Film unterwegs. Damals wollte ich den Laserschwert-Effekt von Star Wars am Rechner nachmachen. Das hat auch geklappt und war letztlich die Initialzündung, um mit dem Medium Film mehr zu machen. Es folgten filmische Schulprojekte und 2012 der erste Spielfilm namens Last Tomorrow, den ich mit Freunden produziert und sogar im größten Saal des Dresdner Rundkinos zwei Mal zeigen konnte. Vor insgesamt rund 1.700 Personen. Das war unglaublich.”

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz im Bereich Film, konkret als Mediengestalter für Bild und Ton, lag daher nach dem Schulabschluss nahe. Der Ausbildungsplatz bei AVANGA wurde für ihn die erste Wahl. Jeremias Erbe zum Start der Zusammenarbeit:

“Das hat sich von Anfang an richtig gut und sehr persönlich angefühlt. Selbst das Probepraktikum wurde überflüssig und so habe ich super unkompliziert und nach einem sehr lockeren Kennenlerngespräch hier vor über 3 Jahren meine Ausbildung angefangen, die durchweg wunderbar verlief. Sehr genossen habe ich auch das Vertrauen, das mir von Anfang an vom ganzen Team entgegengebracht wurde.”

Und wie war die Zeit der Ausbildung rückblickend für AVANGA? Clemens Hübner: 

“Es lief super. Wir haben uns auch bewusst einen Auszubildenden gesucht, der mich in meiner Arbeit unterstützt und zudem selbstständig und im Team arbeiten kann. Und bei Jeremias waren wir uns da absolut sicher. Man merkt bei ihm sofort, dass das Medium Film nicht einfach nur eine Berufswahl, sondern eine Herzensangelegenheit ist.”

Die Festanstellung nach Ausbildungsende war somit eine logische und zugleich erfreuliche Konsequenz. Sowohl für AVANGA als auch für Jeremias Erbe.

Und der nächste Ausbildungsplatz bei der Dresdner Filmproduktion steht auch schon in den Startlöchern. Dieses Mal soll es inhaltlich schwerpunktmäßig um den Produktions- und Organisationsbereich gehen. Der Platz ist auch schon vergeben. Ausbildungsbeginn ist im kommenden August.

Bildquelle: AVANGA
 

Kommentare

Weitere Artikel von AVANGA Filmproduktion

Science in Szene - Worauf kommt es an?
Recruiting 2.0 - Wie man zukünftige Mitarbeiter durch Filme gewinnt
60 Jahre WGJ - Film ab!
Großprojekt: Agenturwebsite - Wie AVANGA es gelöst hat