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Refresh: Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhalten überarbeitetes Corporate Design und eine neue Merchandise-Marke

Berlin 03.03.2017
Eine anspruchsvolle Aufgabe: Das Corporate Design des größten Museumsverbunds Deutschlands neu denken, ohne seine Wurzeln zu vernachlässigen. PREUSS UND PREUSS nahm sich dem Wunsch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) an, ihre Grundgestaltung beizubehalten, es aber gleichzeitig zu „refreshen“. Das neue Design bildet zudem die Basis für die neue Website der SKD.

Bei der Überarbeitung des Corporate Design für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfolgt Kreativagentur PREUSS UND PREUSS, die seit 2011 auf Projektbasis für den Museumsverbund arbeitet, zwei Ziele: Mehr Klarheit und Übersichtlichkeit. Bislang werden Kunst- und Kulturinteressierte anhand eines komplexen Farbleitsystems durch das Angebot der insgesamt zwölf Museen des Verbunds geleitet. Kreativchef Michael Preuss erklärt, worauf es ankommt:

„Wie bei vielen Corporate Designs von Unternehmen und Institutionen waren einige Elemente, z.B. auch die Verwendung von Akzentfarben, nicht klar genug definiert. Dies bedeutete zu viele Optionen für die Gestalter und über die Jahre leider auch zu viel Wildwuchs. Unser Ziel war ein eindeutiges Bild und klares Design für den ganzen Museumsverbund und die einzelnen Häuser. Deshalb haben wir "ausgemistet". Reduce to the max, sozusagen.”

Künftig sollen Typografie und Bild den Besuchern Orientierung bieten. Farben werden im überarbeiteten Corporate Design nur noch akzentuiert eingesetzt. Als einzige Auszeichnungsfarbe fungiert ein einprägsames Rot, Pantone 032.

Das wichtigste Gestaltungselement des neuen Designansatzes ist die Schrift. Die klassische Schrift "The Sans" wurde museumsübergreifend etabliert und konsequent, ob online oder im Print, eingesetzt. Dies schafft einen hohen Wiedererkennungswert und hält die Marke über alle Medien zusammen. Dank der reduzierten grafischen Gestaltung tritt das Design hinter den Kunstwerken zurück und gibt ihnen Luft zum Atmen. Um der großen Anzahl an Exponaten gerecht zu werden und neue Wege zu gehen, werden im überarbeiteten Bildkonzept zudem vermehrt Freisteller eingesetzt. Michael Preuss betont:

„Uns war wichtig, die Identität der Kunstsammlungen beizubehalten und sie zugleich durch ein klares Design ins Jetzt zu holen.“

Das überarbeitete Printdesign und das Webdesign folgen den gleichen Grundsätzen. Die neue Website soll allerdings erst in ein paar Monaten vorgestellt werden, doch ist das neue Design bereits in diversen Printwerken für die Marke bei einzelnen Institutionen wie für das Albertinum, das Residenzschloss und den Zwinger in verschiedenen Sprachen implementiert. Die Umsetzung des Projekts hat drei Monate in Anspruch genommen, die Implementierung erfolgt fließend bei allen Druckerzeugnissen.

Parallel bildet das Corporate Design die Grundlage für das visuelle Erscheinungsbild der von PREUSS UND PREUSS neu geschaffenen Merchandise-Marke „Original“. Dazu Nina Preuss:

„Die Sixtinische Madonna von Raffael ist eines der berühmtesten Gemälde der Welt. Die Engelchen vom unteren Bildrand tauchen heute in Souvenirshops von Berlin bis Tokio auf. Das Original kann man allerdings nur in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sehen. Und auch das Original-Merchandise-Produkt gibt’s nur bei der SKD.“

Der Schriftzug der Merchandise-Marke ist in einen feinen, runden Rahmen gesetzt und ergänzt das SKD-Logo bei der Auszeichnung von Werbemitteln und Merchandising-Artikeln. Diese können exklusiv im Museums-Shop erworben werden.

Bildquelle: PREUSS UND PREUSS, SKD
 

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