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SachsenVerlag will mit „Sellwerk“ weg vom Print-Fokus

Dresden 10.11.2015
Weil der SachsenVerlag von der Zielgruppe zu oft mit reinen Printleistungen in Verbindung gebracht wird, launcht er nun für sein Marketingangebot eine neue Leistungsmarke.

Der zunehmenden Digitalisierung und damit einhergehenden Entwicklung, dass Telefonverzeichnisse für Nutzer nicht mehr zwangsläufig das Informationsmittel erster Wahl sind, müssen auch die zugehörigen Dienstleister Rechnung tragen, zum Beispiel der SachsenVerlag.

Dass der Dienstleister neben den gedruckten Verzeichnissen auch digitale Marketinglösungen wie Facebook-Anzeigen-Kampagnen, die Erstellung von Firmenwebseiten oder die Suchmaschinen-Optimierung übernimmt, ist in der Zielgruppe nicht jedem bewusst. Das liegt womöglich auch an der Unternehmensgeschichte, die im Print begann: Gegründet 1990 in Dresden, machte sich das Unternehmen als Verlag für Telefonverzeichnisse einen Namen. Mit der Digitalisierung erweiterte der Sachsenverlag sein Leistungsangebot. Ramona Straube, Verkaufsleiterin:


Wir zeichnen uns durch unser umfassendes Marketing-Produktportfolio und durch persönliche Kunden-Beratung aus. Es ist nun einmal nicht der Fokus von Unternehmen wie Google, ausführliche Beratungen vor Ort bei mittelständischen Unternehmen anzubieten. Unsere Mediaberater hingegen kommen direkt beim Kunden vorbei. Unsere Schwesterfirmen advantago und Fairrank sind spezialisiert auf digitale Produkte und gehören zu den bundesweit wenigen Google Premium-KMU-Partnern.


Anfang November wurde, um dieses Leistungsspektrum besser nach außen zu kommunizieren, die neue Marke „Sellwerk“ gelauncht, die die Produkte des SachsenVerlags, wie zum Beispiel die Gelben Seiten und Das Örtliche, bündelt. Auch der neue Claim „Wir helfen verkaufen“ soll das Selbstverständnis des SachsenVerlags zum Ausdruck bringen. Als Abkehr von Print ist das nicht zu verstehen: „Sellwerk steht für mehr Umsatz für unsere Kunden. Werbung in Verzeichnissen ist dabei nach wie vor unverzichtbar. Allein die gedruckten Ausgaben von Das Telefonbuch, das Örtliche und Gelbe Seiten werden in Deutschland täglich sieben Millionen Mal genutzt. Die Frage lautet also nicht, wodurch man die Einträge dort ersetzen kann, sondern wie man sie sinnvoll ergänzt“, so Straube.

Die Markenkonzeption sowie das Design wurden intern entwickelt. Zum Launch der neuen Marke wurden die Kunden per Mailing informiert.

AF

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