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So geht Markenentwicklung für die Wissenschaft

Dresden 03.07.2018
Ist Markenentwicklung gleich Markenentwicklung, oder muss man als Agentur “einfach nur” kreativ sein? Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen? Die Marketingagentur Juniks konnte jüngst Logos für ein wissenschaftliches Unternehmen und einen wissenschaftlichen Verein entwickeln und kann daher einen Einblick in die Erfahrung mit den beiden B2B-Projekten geben.

Juniks Marketing stand vor der Herausforderung, für ihre Kunden, das Zentrum für Additive Fertigung im Fraunhofer-Institut Dresden und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), jeweils ein Logo zu entwickeln, welches das Themengebiet und die Produktwelt widerspiegelt und natürlich auch die Interessengruppe anspricht.

Und genau da lag die Herausforderung, denn während man sich als Agentur bzw. Grafiker im Consumer-Bereich beispielsweise noch selbst als Zielgruppe wiederfindet und sich somit leichter mit den Produkten identifizieren kann, sind wissenschaftliche Themen, die sich um Ionenstrahlung oder die Herstellung von geometrisch komplexen, funktionsintegrierten Bauteilen drehen, nicht alltäglich. Diese müssen eher Industrie- und Forschungspartner, Wissenschaftler/Experten, Bildungsinstitute, die Presse, Projektträger und Mitarbeiter ansprechen. Das bedeutet für die Agentur erstmal Einarbeitung, Lernen und Verstehen – in anderem Umfang und Tiefe als bei weniger erklärungsbedürftigen Produkten.

Natürlich ist dies immer wieder herausfordernd für eine Agentur, jedoch stellt sich Juniks dieser Herausforderung gern, haben die Dresdner sich auch bewusst für das B2B-Geschäft entschieden. Was natürlich nicht heißt, dass das Wissen und die Logos vom Himmel fallen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, stellte Juniks für jeden der beiden Kunden ein Team bestehend aus Kundenberater, Grafikern und Produktdesigner zusammen. Für die Präsentation des neuen Zentrums Additive Manufacturing Center Dresden (AMCD) unter der Dachmarke des Fraunhofer-Instituts wurde ein Logo benötigt, welches Assoziationen zum Themengebiet und zur Produktwelt (Herstellung von geometrisch komplexen, funktionsintegrierten Bauteilen, 3D) liefert. Entstanden ist eine Marke aus einem grafischen 3D-Bildelement, welches sich sogar im 3D-Druck herstellen lässt:

„Den Design-Spagat zwischen Struktur und klaren Linien in der Wissenschaft und modernem Innovationszentrum hat Juniks optimal umgesetzt. Wir danken ganz herzlich für die kreative Leistung!“

Anne Gärtner (Geschäftsfeld „Generieren und Drucken“, Fraunhofer IWS Dresden)

 

Die besten Kunden sind zufriedene Kunden, die ihre Agentur gern weiterempfehlen. So konnte Juniks Marketing auch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) als Kunden gewinnen. Gemeinsam konnten seitdem einige Projekte umgesetzt werden. Unter anderem Statusberichte für den Standort Rossendorf und eine Titelgestaltung für das Forschungsmagazin „entdeckt“.

Für das neu zu entwickelnde Logo war es Ziel, für das Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung ein Verbundprojektlogo zu entwickeln. Der Name “Research And Development with Ion Beams – Advancing Technology in Europe” war dabei vorgegeben. Nachdem Juniks das Logo in drei verschiedenen Richtungen erarbeitete, entschied sich der Kunde HZDR für folgendes Logo:

„Mich hat beeindruckt, wie konzentriert und schnell Juniks das gewünschte Logo in die richtige Richtung getrieben und passfähig umgesetzt hat. Und das bei einem Projekt mit internationalen Wissenschaftspartnern und entsprechend unterschiedlichen Befindlichkeiten und Geschmäckern.“

Christine Bohnet (Leiterin Kommunikation und Medien am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR))

 

Bildquelle: Juniks Marketing GmbH, Zentrum für Additive Fertigung im Fraunhofer-Institut Dresden, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

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