201702-dieckertschmidt-eigenwerbung-branchensieger-titel.JPG

So positiv kann Negatives sein! Zumindest, wenn es gekonnt eingesetzt wird.

Berlin 10.02.2017
Eigenwerbung stellt für Agenturen ein wichtiges Werkzeug zur Kundenakquise dar, ist aber immer auch eine große Herausforderung. Wie gute Eigenwerbung aussehen kann, zeigt dieckertschmidt. Die Berliner gingen mit ihrer Eigenanzeige beim Jahr der Werbung 2017 als Sieger hervor.

In Deutschland gibt es rund 30.000 Werbeagenturen. Sich in diesem Wettbewerbsumfeld zu behaupten, ist nicht einfach. Deshalb müssen auch Werbeagenturen Werbung machen und tun sich damit oftmals schwer. dieckertschmidt zeigt, dass es auch anders geht und wurde diesen Monat mit einer Eigenanzeige Branchensieger beim Jahr der Werbung 2017 des ECON Verlages in der Kategorie “Werbung, PR, Event, Messe, Beratung (B2B)”.

Kein Frage, die Art der Selbstdarstellung sticht ins Auge. Denn die beiden Gründer Kurt Georg Dieckert und Stefan Schmidt machten sich einen auf den ersten Blick gar nicht rühmlichen “Kosenamen” zunutze, den die beiden während ihrer Schaffenszeit in London von den dort ansässigen Kollegen bekamen: Dickhead and Shit.

Wer die Londoner Szene und deren Humor allerdings etwas besser kennt, weiß, dass ein solch despektierlicher Spitzname dort eher als eine Auszeichnungen anzusehen ist. Ganz nach dem Motto: Wer nix ist, für den macht man sich nicht die Mühe, ihn zu verballhornen. Dieckert und Schmidt mussten sich den Spitznamen also verdienen - entsprechend heißt es in der Anzeige: dickheadshit. a nickname is something you truly have to earn.

Erschienen ist die Anzeige im Buch SELECTION, ein Buch, in dem sich Agenturen selbst darstellen können und das an tausende Werbungtreibende verschickt wird.
Wie gut sich das Motiv von den anderen Darstellungen abhebt, zeigt sich eigentlich erst, wenn man einen Blick in die Publikation wirft. Die Ads der anderen Agenturen sind - wie leider so oft - im Großen und Ganzen ähnlich: Sie zeigen kleine und mittelgroße Thumbnails der Agentur-Arbeiten.


 
Kurt Georg Dieckert erklärt, warum sie sich für ihr Motiv entschieden haben:

“Wir bei dieckertschmidt glauben daran, dass Disruption Impact schafft. Wenn die Wahrheit der eigenen Marke schon von selbst so etwas Großartiges hervorgebracht hat, wie deftige Schimpfwörter, dann sollten wir es uns nicht entgehen lassen, diese für einen starken Printauftritt zu nutzen.”

Stefan Schmidt ergänzt:

“Und dass die Agentur kein ‚richtiges‘ Logo auf die Anzeige drucken muss, um erkannt zu werden, beweist, dass jeder in der Branche den blau-schwarz-weißen Look schon gesehen hat, und ihn direkt mit dieckertschmidt in Verbindung bringen kann. Dafür sorgt auch die konsequente Verwendung des Looks, unter anderem auf Facebook.”

Bildnachweis: dieckertschmidt

Kommentare

Weitere Artikel von dieckertschmidt

Langformat: Schönes für den Content-Friedhof?
When everybody zigs, zag!
„Jetzt ficken!“ schreien funktioniert ja nicht.
Klickrate bei E-Mails erhöhen: Neues Medium. Bewährtes Schreiben.