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UNISTER startet politische Kampagne „Travel statt Trouble"

Leipzig 08.03.2016
Das Unternehmen will neue Impulse für Sachsen setzen, mit klaren Signalen an Legida- und Pegida-Demonstranten, und zwar per Plakat, TV-Spot und im Netz.

„Travel statt Trouble. Sei offen. Sei bunt. Entdecke die Welt. Reisen verbindet“ – so wirbt UNISTER Travel und die Hauptmarke Ab-In-Den-Urlaub.de ab sofort in TV-Spots für Weltoffenheit. Die neuen Spots wurden mit nur einer Woche Vorlaufzeit inhouse entwickelt und gehen laut Unternehmen mit einem hohen sechsstelligen Bruttowerbevolumen an den Start. Sie sind Teil einer umfangreichen Initiative, mit der UNISTER auch politisch Stellung beziehen will.



Der lokalen Auftakt der Aktion wurde gestern zur Montagsdemonstration von Lediga in Leipzig gesetzt. UNISTER-Mitarbeiter aus mehreren Nationen enthüllten ein Plakat am Ringmessehaus in unmittelbarer Nähe zum Kundgebungsplatz. Hinter dessen historischer Fassade baut die UNISTER-Beteiligung Travel24.com AG zurzeit ein neues Design-Hotel.

Wir respektieren das Recht auf freie Meinungsäußerung im Rahmen der Montagsdemos und machen selbst davon Gebrauch  

sagt UNISTER-Geschäftsführer Thomas Wagner. Das Ansehen des Freistaates Sachsen sei derzeit europaweit in Gefahr, weil Berichte über fremdenfeindliche Eskalationen häufig isoliert betrachtet werden. 

Mit dem Zusatz „Made in Sachsen“ bekennt sich UNISTER Travel zum Unternehmensstandort, dessen Image UNISTER in Gefahr sieht. „Es ist schwerer geworden, qualifizierte Bewerber zu einem Umzug nach Sachsen zu motivieren“, so Wagner. Er hoffe auf Nachahmer auch aus anderen Branchen:

Mehr klare Bekenntnisse aus Politik und Wirtschaft für ein tolerantes und weltoffenes Sachsen würden uns allen gut tun.

Parallel zur Enthüllung des Plakats in Leipzig und der Ausstrahlung des TV-Spots setzt UNISTER auf eine virale Kampagne in sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #travelstatttrouble sowie auf die Präsenz auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin, die morgen beginnt.



Neben den politischen Signalen stehe hinter der Kampagne auch ein kommerzielles Interesse: Wie die gesamte Reiseindustrie leide UNISTER in diesem Winter unter Buchungszurückhaltung gerade für Ziele im östlichen Mittelmeer, die sich erst langsam wieder auflöst.

Unsere Kunden, vor allem Familien, tun sich derzeit aufgrund der politischen Unsicherheiten schwer damit, sich auf eine Flugreise festzulegen. Wir haben den Slogan Reisen verbindet nicht erfunden, aber wir glauben fest an ihn  

so Wagner.

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