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Wackelpudding als neue Energiequelle? E.ON startet #tmrrwlab-Kampagne

Berlin 25.10.2017
Letzte Woche startete die erste europaweite Digital-Kampagne aus dem Hause GUD.berlin für den Energieversorger E.ON. Ziel ist, das sperrige Thema Energie insbesondere für junge Menschen erlebbar zu machen – und so auf die Re-Positionierung von E.ON einzuzahlen.

Seit Anfang des Jahres ist GUD.berlin bereits auf einigen Social-Media-Kanälen für E.ON tätig – nun geht die erste europaweite Digital-Kampagne an den Start. GUD.berlin kreierte hierfür ein virtuelles TomorrowLab, welches ab sofort wahnwitzige wie auch visionäre Ideen der Energiegewinnung und -speicherung präsentieren wird. Im Mittelpunkt steht eine Landingpage, welche sukzessive mit relevantem Content gefüllt wird.

E.ON befindet sich aktuell in einem Wandel - von einem Energielieferanten mit Atomstrom zu einem grünen Energieanbieter. Hierbei entschied sich E.ON, die Marke (im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern, vgl. bspw. innogy) nicht zu ändern, sondern neu zu positionieren. Ohne Greenwashing zu betreiben. Somit machte man sich auf einen Weg, sowohl die neuen Visionen und Ideen wie auch das Scheitern zum Thema der digitalen Kommunikation zu machen. Denn klar ist: Viele Fragen der Energiegewinnung und -speicherung müssen erst noch gelöst werden. Auch und vor allem auch durch E.ON.

Die Arbeit von GUD.berlin umfasst im ersten Schritt (bis Ende 2017) die Kreation und Umsetzung eines ersten Films, die Entwicklung und Aussteuerung einer Post-Serie (Facebook, Instagram und Twitter) sowie den schrittweise zu erstellenden Content für die Landingpage. Für den Film arbeitete die Berliner Agentur mit Roundhousefilm zusammen. Die Kampagne wird in sieben Ländern Europas ausgespielt. 

Die Herausforderung: Die Energiewende wird zwar einerseits in allen Medien thematisiert, andererseits interessiert sie die Endkunden nur marginal, oftmals leider nur bei der Stromrechnung. Die Digital-Kampagne hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gerade junge Menschen für Energiethemen zu gewinnen bzw. sie für Fragen der künftigen Energieversorgung zu sensibilisieren. Der erste Film soll hier als Türöffner dienen. Mit ihm und den zahlreichen Posts und Tweets möchte vor allem eines erreichen: Engagement der Usern. Die Ansprache soll demnach polarisieren, ob über Witz und Humor oder Skurrilität. Entscheidend ist, das Thema Energie in die Lebenswelt der Menschen zu bringen.   

Offensichtlich mit Erfolg: Allein auf YouTube rangierte der Film über mehrere Tage unter den Top 10 der YouTube-Trends, was dem Unternehmen allein auf dieser Plattform rund 1 Mio. Views (über 30s) einbrachte.

Einfach Energie gesbart

Das Tomorrowlab dient dabei als Träger der Kommunikation – es bietet E.ON den Freiraum, groß und abseits des Alltäglichen zu denken. Im Labor können die kleinen und großen Irrtümer genauso beleuchtet werden, wie die eine oder andere Innovation. Nur eben als Entertainment und ohne die abgegriffenen Buzzwords nutzen zu müssen.
Warum nicht mal eben Strom aus einem Wackelpudding gewinnen? Oder: Wieso Energie nicht einfach in Tupperdosen speichern? Im Lab arbeiten die besten Wissenschaftler – auf der Suche nach der Energielösung von Morgen. Einige Ideen werden das Labor nie verlassen, andere sind bereits bei E.ON im Einsatz. Wichtig ist die Botschaft: E.ON ist an dem Thema Energie der Zukunft dran. Let’s create a better tomorrow – so auch der weltweite Claim des Unternehmens.


 
Bildquelle: GUD.berlin

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