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„Warum haut das Rentier schon wieder ab?!“ - Ein tierischer Weihnachtsgruß für die enviaM

Dresden 26.01.2018
Für den ostdeutschen Energiedienstleister enviaM entwickelte die Dresdner Filmagentur ravir bereits zum dritten Mal einen ganz besonderen filmischen Weihnachtsgruß. Eine besondere Herausforderung war dabei in diesem Jahr nicht nur die tierische Besetzung der zweiten Hauptrolle.

Jedes Jahr verschickt der Energiedienstleister enviaM ganz besondere Weihnachtsgrüße an Kollegen, Partner und Kunden in Form eines kurzen Weihnachtsfilms. So auch im vergangenen Jahr, bei dem das Thema Elektromobilität im Vordergrund stehen sollte. Mit ihrer Idee zum E-Schlitten-fahrenden Weihnachtsmann konnte die Dresdner Filmagentur ravir schon zum dritten Mal punkten und zog sich den Auftrag an Land. Für die Dreharbeiten zum filmischen Weihnachtsgruß verschlug es die Dresdner Filmagentur daher im Spätherbst 2017 ausnahmsweise nicht nur ins Studio, sondern auf eine Rentierfarm in Brandenburg. Grund war die tierische Hauptbesetzung, die sich zur Drehzeit (August/September) noch in der sogenannten Bast befanden. Die Tiere haben dann ein sehr feines, empfindliches Fell am Geweih wodurch sie nicht transportfähig sind. Die Idee zum Film wurde, ebenso wie Storyboard und Drehbuch, bei ravir hausintern entwickelt, auch hatte das ravir-Team die gesamte Drehplanung und -durchführung, das Casting und natürlich die Postproduktion in der Hand. 

Der größte Teil der Dreharbeiten fand in Zusammenarbeit mit Jürgen Jeibmann Photographik in dessen Dresdner Studio statt. Jeibmann schoss für die Printversion auch die Fotos vom Endbild des Films, die dann in Form von Postkarten, wie auch der Film selbst, mit dem Claim “Wir im Osten machen den Weihnachtsmann mobil” in die bestehende enviaM-Kampagne “ Wir im Osten” eingebunden wurden. 

Alles eine Frage der Technik

Da ravir ausschließlich mit Footage und selbst-gedrehtem Material gearbeitet haben, war die Postproduktion der komplizierteste Teil. Dafür saßen bis zu fünf Personen zeitgleich an der Postproduktion mit Adobe After Effects. 

„Wir haben dieses Mal auf eine Mischung aus Realfilm, Footage, Animation und Visual Effects gesetzt. Die hohe Kunst war es, diese verschiedenen Bereiche in der Postproduktion zu einem einheitlichen Ganzen zusammen zu führen. Tatsächlich war das im Endeffekt auch der zeitintensivste Teil der Arbeit.“

ravir-Projektleiter Uwe Nadler

Schon vor den Dreharbeiten war klar, dass die Hintergründe später in der Nachbearbeitung ausgetauscht werden müssen. Da die verschiedenen Hintergrundsysteme Vor- und Nachteile mit sich bringen, galt es bereits vorab zu klären, ob die Filmarbeiten vor Green- bzw. Bluescreens stattfinden sollen oder nicht. Ein Greenscreen sorgt zwar für weniger Postproduktionsarbeit im Hinblick auf das Maskieren und Ausschneiden, hinterlässt aber ein grünes Licht und reflektiert nicht so stark wie weiß. Da ravir und enviaM im Film jedoch eine möglichst authentische Schneeumgebung erzeugen wollten, entschied sich das ravir-Team für die Mehrzahl der Einstellungen schließlich für einen weißen Hintergrund und arbeitete nur partiell mit dem Greenscreen. Das brachte zwar Mehraufwand für die Postproduktion, entsprach jedoch im Endeffekt am Besten dem gewünschten, einheitlichen Winter-Wonderland-Look.

Tierische Starallüren zum Haare raufen

Eine besondere Herausforderung neben der Postproduktion war übrigens das Drehen mit Tieren. Dies erfordert eine Menge Geduld und kann durchaus sehr nervenaufreibend werden. Einige Filmexperten können davon sicher ein Lied singen und auch die Dresdner Filmagentur ist seit dem letzten Dreh ganz dieser Meinung. Uwe Nadler, ravir-Projektleiter, dazu:

„Dieses Rentier! Will man, dass es nach links schaut, guckt es natürlich nach rechts! Aber am Ende haben wir bekommen, was wir wollten – auch wenn es mit einigen gerauften Haaren einherging.“ 

 

Bildquelle: ravir

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