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Was bringen interne Mitarbeiterschulungen?

Dresden 16.08.2018
Clicks Online Business erklärt, wie nützlich es sein kann, Wissen im eigenen Unternehmen weiterzugeben.

In Zeiten von Fachkräftemangel und schneller technischer Entwicklungen sind interne Schulungen eine wertvolle Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Sie vermitteln wichtige Fähigkeiten und relevantes Wissen und steigern zudem die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Bei Clicks Online Business weiß man, wie viel Lehr-Potenzial in einem Team stecken kann. Denn viele Mitarbeiter sind gern bereit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Kollegen weiterzugeben. Dies sollte genutzt werden.

Was genau ist eine interne Mitarbeiterschulung?

Für interne Schulungen holen sich Unternehmen weder externe Coaches ins Haus, noch müssen die Mitarbeiter zu entfernten Orten reisen, um an Workshops und dergleichen teilzunehmen. Stattdessen übernimmt ein Kollege die Rolle des Coaches und gibt einen umfassenden Einblick in sein Fachwissen.

Der Kollege oder die Kollegin kann in einer solchen Schulung beispielsweise ein neues Tool vorstellen, optimierte Arbeitsabläufe vermitteln oder auch komplexe Fachkenntnisse teilen. Wichtig bei einer internen Mitarbeiterschulung ist aber, dass hier Wissen nicht einfach am Kaffeeautomaten oder zwischen Tür und Angel weitergegeben wird. Die interne Schulung sollte immer ein geplanter Termin sein, an dem sich mehrere Mitarbeiter an einem bestimmten Ort zum Austausch zusammenfinden. Das heißt aber nicht, dass es dabei sehr förmlich zugehen muss. Im Gegenteil: Ein lockerer, anregender Rahmen kann die Lernbereitschaft und Aufnahmefähigkeit durchaus steigern.

Interne Schulung – was bringt das?

So individuell wie ein Mitarbeiter selbst, ist auch das fachspezifische Wissen, das er Tag für Tag einsetzt. Es lohnt sich, dieses Wissen mit anderen zu teilen. Deshalb ist es nicht immer ein externer Coach, der Mitarbeiter weiterbringt. Viel Potenzial liegt bereits im Unternehmen selbst – es muss nur erkannt und konsequent genutzt werden. Herbert Buchhorn, CEO von Clicks Online Business, erklärt einen weiteren praktischen Vorteil:

„Was in der internen Schulung gelehrt wird, ist unmittelbar im Unternehmen anwendbar, denn die schulenden Mitarbeiter kennen die jeweiligen Abläufe genau. Sie wissen, mit welchen Kunden das Unternehmen zusammenarbeitet, welche Tools zur Verfügung stehen und welche Vorkenntnisse die anderen Kollegen haben. So müssen sie nicht bei Null anfangen und können die Inhalte prima auf die tatsächlichen, täglichen Herausforderungen abstimmen.“

Die Vorteile einer internen Mitarbeiterschulung auf einen Blick

Nadine Kadic, Online Redakteurin bei Clicks, hat kürzlich die Veranstaltung einer Kollegin besucht und ist vom internen Wissensaustausch überzeugt:

“Ich habe an einer internen Schulung zum Thema ‚Keyword Recherche: Von den Grundlagen bis zur fertigen Pivot‘ teilgenommen. Unsere Kollegin ist darin sehr fit und hat uns tolle Tipps für die Praxis mit auf den Weg gegeben. Außerdem muss ich bei nachträglichen Fragen nur zwei Tischreihen weiter gehen – das ist wirklich hilfreich.”

Einige Vorzüge sind bereits deutlich geworden, hier noch einmal die wichtigsten Vorteile interner Schulungen auf einen Blick:

  • es fallen keine zusätzlichen Kosten für den Coach an
  • es fällt vergleichsweise wenig Arbeitszeit aus
  • der interne Coach kennt das Unternehmen und die laufenden Projekte
  • Inhalte werden genau auf den Bedarf der Mitarbeiter abgestimmt
  • es kann abteilungsübergreifendes Wissen vermittelt werden    
  • es entsteht Raum für neue Ideen und Denkanstöße
  • der interne Coach ist auch nach der Schulung erreichbar für Fragen
  • durch den Austausch können sich Betriebsklima und Zufriedenheit verbessern
  • erlerntes Wissen kann bei künftigen Projekten direkt angewendet und vertieft werden

Wie plant man eine Schulung für seine Kollegen?

Alena Hoder, SEO & Content Manager bei Clicks Online Business, hat selbst schon diverse interne Schulungen gehalten. Ihre Erfahrungen damit bringt sie wie folgt auf den Punkt:

“Mitarbeiterschulungen stärken das Teamgefühl und sind eine super Möglichkeit für einen abteilungsübergreifenden Wissensaustausch. Zugleich stellen sie für mich selbst immer eine gute Chance dar, das Sprechen vor Leuten zu üben und meine Präsentationstechniken zu verbessern. Denn vor Mitarbeiterschulungen ist die Aufregung meist nicht so groß wie vor Kundenschulungen.”

Damit eine solche Schulung für die Kollegen gelingt, sollte der jeweilige Coach strukturiert vorgehen. Natürlich gibt es talentierte Mitarbeiter, die eine gute Schulung einfach aus dem Ärmel schütteln. In der Regel fährt man mit einer gewissenhaften Vorbereitung jedoch besser. Dadurch kann für alle Teilnehmer das Maximum aus einer Schulung herausgeholt werden. Was ist dabei alles zu beachten? Die folgende Liste hilft weiter.
Checkliste für den internen Coach:

  1. Bedarfs- und Zielanalyse: Aus welchem Grund wird die Schulung überhaupt     durchgeführt? Welche Entwicklungsziele werden angestrebt? Für welche Kunden oder für welche Projekte kann das Wissen hilfreich sein?
  2. Budget- und Materialplanung: Wie viel Zeit sollte für die Schulung eingeplant werden? Wird Arbeitsmaterial oder Software benötigt?
  3. Zielgruppe: Welche Kollegen können von der internen Schulung profitieren?
  4. Schulungskonzept: Das Wichtigste ist ein Schulungskonzept, also die Frage: In welcher Form lässt sich das Wissen am besten vermitteln? In der Regel ist es sehr anstrengend, einem Coach über mehrere Stunden hinweg einfach nur zuzuhören. Die Kollegen sollten daher aktiv mit einbezogen werden (Übungen, Brainstormings etc.).
  5. Terminfestlegung: Ein Blick in den Urlaubskalender zeigt, an welchem Termin alle Mitarbeiter an der Schulung teilnehmen können. Zudem sollte der Zeitpunkt sinnvoll gewählt sein: Wenn ein neues Tool beispielsweise erst in einem halben Jahr angeschafft wird, sollten Mitarbeiter kurz vor Inbetriebnahme in dessen Bedienung geschult werden. So kann das Wissen direkt angewendet werden.
  6. Raumplanung: Wo kann die Schulung stattfinden? Sobald der Termin steht, sollte auch ein passender Raum gebucht werden. Es ist zudem essentiell, vorher zu prüfen, ob dort die notwendige Technik (z. B. Beamer und ausreichend Steckdosen) vorhanden ist.
  7. Platz für Austausch: Eine interne Schulung ist eine perfekte Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen. Deshalb sollte die Wissensvermittlung nicht straff nach Schema F durchgezogen werden. Es lohnt sich immer, Raum für Austausch und Dialog unter den Kollegen zu lassen.
  8. Wissen bewahren: Die meisten Mitarbeiter wünschen sich, auch im Nachhinein noch Zugriff auf die Schulungsunterlagen zu haben. So kann bei Unsicherheiten jederzeit noch einmal nachgeschaut werden. Auch Kollegen, die nicht bei der Schulung dabei waren, können sich so einen Überblick des Themas verschaffen. Schaubilder, Skizzen, Tafelbilder usw. können abfotografiert und als Bilder zentral gespeichert werden.

Fazit: Interne Mitarbeiterschulungen können Unternehmen stärken

Interne Schulungen sind eine Chance für Unternehmen, die nicht ungenutzt bleiben sollte. Allerdings müssen die Maßnahmen auch sinnvoll und konsequent angegangen werden. Herbert Buchhorn verdeutlicht dies noch einmal in seinem Fazit:

„Interne Mitarbeiterschulungen sind ein wertvoller Baustein im gesamten Weiterbildungskonzept eines Unternehmens. Auf der einen Seite sind anfallende Aufwände und Kosten überschaubar, andererseits steigern interne Schulungen auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und den gegenseitigen Austausch der Mitarbeiter. Eine strukturierte Planung der Schulungen ist dabei aber immer das A und O.“

Bildquelle: Katemangostar - Freepik.com

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