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Was machst du da eigentlich? #10

Dresden 02.11.2016
Es gibt Jobs in der Werbebranche, die muss man erstmal heimlich googlen. Wir lassen sie uns stattdessen hier erklären – heute berichtet Nicole Jahn über ihren Job im Partnermanagement bei der SEO-Küche.

Nicole Jahn, 24 Jahre, ist für das Partnermanagement der SEO-Küche zuständig.


Wenn ich meiner Oma erklären soll, was ich arbeite, sage ich: Dass ich andere Unternehmen, Agenturen oder Freelancer, die zu unseren Leistungen passen und unser Wissen erweitern, suche und betreue. Auf der anderen Seite helfen wir unseren Partnern, sie zu entlasten und und ihr Angebotsspektrum zu erweitern.

Ein typischer Tag in meinem Job läuft so: Einen typischen Tag gibt es nicht. Schließlich arbeite ich mit  unterschiedlichen Menschen und Partnern aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Vom Freelancer, der unsere Unterstützung bei einem größeren Projekt benötigt, über größere Verlage/Verbände/Vereine, welche sich mit uns austauschen bis hin zu großen Agenturen, die Bereiche an uns outsourcen. Hin und wieder stehen auch Messen, Konferenzen und andere Veranstaltungen an.

Natürlich gibt es auch tägliche Aufgaben, wie die Beantwortung neuer Partneranfragen, die Ermittlung der Zufriedenheit bestehender Partner, die Beantwortung von Emails und das Führen von Telefonaten, welche immer mit anstehen.

Das beste an meinem Job ist: Die Herausforderungen und die Abwechslung ist es was das Partnermanagement ausmacht und mir so gut an dem Job gefällt. Spaß bereitet mir auch der persönliche Kontakt zu den Partnern und der regelmäßige Austausch. Jeder Partner ist individuell und das finde ich faszinierend. Jeden Tag lernt man etwas neues dazu. Dies ist ja auch Sinn einer Kooperation, sich gegenseitig fördern, damit sich beide Seiten weiterentwickeln können.

Als Partnermanager muss man: … kommunikativ, selbstständig und ein Organisationstalent sein. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man alle Abteilungen/Produkte/Dienstleistungen im Unternehmen kennt, schließlich ist man verantwortlich für den Beziehungsaufbau und die Beziehungspflege. Dies gelingt nur, wenn man die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens kennt. Stärken können dann entsprechend durch Kooperationen ausgebaut werden und Schwächen durch Partnerschaften beseitigt werden.

Ich habe gelernt/studiert: Beim Partnermanagement kann man nicht sagen, dass es den einen Studiengang oder die eine Ausbildung gibt, um für den Beruf qualifiziert zu sein. Vielmehr bedarf es Erfahrung in den verschiedensten Bereichen: Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Sponsoring und vor allem soziale Kompetenzen. Ich persönlich konnte während meines dualen Studiums (Event- und Sportmanagement) Praxiserfahrungen in diesen Bereichen und auch im Projektmanagement sammeln. Dies ist von Vorteil gewesen, denn jede Partnerschaft ist ähnlich wie ein langfristiges Projekt. Anschließend durfte ich meine Erfahrungen im Vertrieb und im Kundenservice in einem Start-Up ausbauen. Da mich der Bereich „Beziehungsmanagement“ sehr interessiert, absolviere ich aktuell noch einen berufsbegleitenden Master in Kundenbeziehungsmanagement.

Ein typischer Satz aus meinem Beruf ist: „Sehen Sie mich bitte als Ihren Feelgood-Manager“ - diesen Satz verwende ich oft, damit unsere Partner von Anfang an wissen, dass sie sich jederzeit mit Fragen oder Problemen an mich wenden können. Dies ist meiner Meinung nach auch die wichtigste Aufgabe im Partnermanagement. Jeder Partner ist unterschiedlich und so sollte auch auf diese eingegangen werden. Nur wenn beide Seiten zufrieden sind, ergeben sich Synergien und somit eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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