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Weniger Müll durch Citylight-Kampagne - Jeibmann-Fotos wecken auf

Dresden 08.01.2018
Kaum jemand denkt darüber nach, was mit dem Müll passiert, der in die Toilette geworfen wird. Aus diesem Grund initiierte die Stadtentwässerung Dresden eine Kampagne, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Jana Wenke von der Stadtentwässerung bringt es auf den Punkt:

„Jeder Dresdner schmeißt jährlich so viel Müll in die Toilette, wie in einen großen Eimer passt.“

Wattestäbchen, Tampons, Feuchttücher, Essensreste, etc. landen letztendlich in der Kläranlage. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Aufwand mit Kosten in Höhe von 100.000 Euro pro Jahr - zu viel für Umwelt und Stadtentwässerung.

Anlässlich des Welttoilettentages am 19. November 2017 wollte die Stadtentwässerung Dresden auf diese immer größer werdende Müllmenge im Abwasser aufmerksam machen und suchte nach einer plakativen Lösung zum Thema „Kein Müll ins Klo“. Für ihre Kommunikation nutzte die Stadtentwässerung Citylight, einen Werbeträger in Vitrinen mit Hinterleuchtung. Eine Woche lang leuchteten die von Jürgen Jeibmann fotografierten Fotos, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, in der Dresdener Innenstadt an allen wichtigen Orten wie Bushaltestellen, Einkaufszentrum, Fußgängerzone oder vor dem Parkhaus.

Aufwendige Vorarbeit für anspruchsvolle Fotos

Das Konzept für die Kampagne kam von der Agentur Jagdfieber, mit der er zusammen die Umsetzung anging. Zunächst wurden Moodbilder entworfen, um zu sehen, wie die Wirkung der Motive ist und was evtl. konzeptionell angepasst werden muss bzw. in der Umsetzung besonders beachtet werden sollte. Im Anschluss daran wurden Locations und Laiendarsteller gesucht und ausgewählt. Eine besondere Herausforderung beim Shooting war, eine Balance für die Bilder zu finden, sodass sie zum Schmunzeln und Nachdenken anregen, dabei aber nie als unangenehm wahrgenommen werden.

Ausdrucksstarke Bilder mit Laiendarstellern

Insgesamt 14 Tage dauerte die Umsetzung von Auftragserteilung bis zur Umsetzung. Die Fototermine fanden an vier Tagen statt. Gemeinsam mit den Laiendarstellern entstanden ausdrucksstarke Bilder, die das Ziel der Kampagne in Bildform umsetzten. Für den passenden Text und eine kampagnengerechte Kombination von Bild und Text sorgte Jagdfieber - die plakative Kampagne dürfte so manchen zum Nachdenken angeregt haben.

 

Bildquelle: Jürgen Jeibmann Photografik

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