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Wie Ö GRAFIK auf den letzten Sputnika Web-Check-up reagiert

Dresden 10.04.2018
Wenn eine Agentur die eigene Website neu aufsetzen möchte, kann das schnell ein zähes und langwieriges Projekt werden. Ö GRAFIK hat sich der Herausforderung gestellt und ging kürzlich mit dem Ergebnis online. Christian Voigt von Ö GRAFIK erzählt worauf es der Dresdner Agentur ankam.

Man braucht nicht viel Fantasie, um zu verstehen, dass Kundenaufträge im Tagesgeschäft Vorrang haben und eigene Projekte somit schnell in den Hintergrund rücken, dennoch aber nicht an Dringlichkeit verlieren. Davon kann auch Christian Voigt ein Lied singen, der das Projekt “neue Agentur-Website” als Junior Art Director bei Ö GRAFIK umgesetzt hat.

„Eine große Grundsatzentscheidung war hier immer die Frage, wie man Referenzen am Besten präsentiert. Arbeitet man stärker visuell? Sollen die Projekte ausführlich erklärt werden? In unserem Fall ist eine Mischung aus beidem geworden, wobei wir die Referenzen einerseits nach Prominenz, andererseits nach persönlichem Geschmack ausgewählt haben. Wobei sich das natürlich auch überlagert. Generell lässt sich jedoch sagen, dass wir jetzt filtern, während wir früher alle Referenzen präsentiert haben.”

Die bisherige Ö GRAFIK-Website hatte bis zu ihrer Abschaltung vor rund einem Monat zirka drei Jahre auf dem Buckel. Das allein war schon Grund genug, ein Facelift anzugehen, Neues zu planen und auch mal in den Maschinenraum hinter der Seite zu schauen. Dieser Moment des Liftens, Schauen und Planens begann bei der Agentur schon vor rund zwei Jahren und wurde mit einigen bereits erwähnten auftragsbedingten Unterbrechungen mit dem Relaunch Anfang März abgeschlossen. Involviert waren neben Christian Voigt, der das Layout unter seinen Fittichen hatte, auch Ö GRAFIK-Inhaber Thomas Walther sowie Programmierer Sebastian Pfund.

Die neue Seite besticht in erster Linie durch ihre klare Rasterung. Deutlich kommt die visuelle Komponente zum Tragen, die in Blau- und Grautönen auf weißem Grund ihren Nenner besitzt. Effekthascherei sucht man vergebens. Das Hamburger-Menü gliedert das Angebot in “Portfolio”, “Team”, “Agentur”, “Kontakt” und “Impressum” und spiegelt auf diese Weise eine konzeptionelle Hauptstraße wieder, die ohne Sackgassen oder unnütze Verzweigungen auskommt. 

Neu im Bereich “Portfolio” ist der Unterpunkt “Konzepte”, der dem Namen nach Entwürfe präsentiert, die sich bei Wettbewerben nicht durchsetzen konnten. Christian Voigt erklärt die Idee hinter dem Ansatz:

„Hier geht es darum, dass wir zeigen wollen, was mitunter entsteht, aber nie gezeigt wird, wo aber trotzdem unser Herz dranhängt. Für uns ist das ja mitunter schmerzlich, denn vieles gefällt uns sehr gut, kann sich dann aber bei Ausschreibung doch nicht durchsetzen. Dennoch wäre es aber schade, wenn das alles einfach nur auf der Festplatte verschwindet.”

Beispiele für solche Konzepte sind die Beiträge von Ö GRAFIK für Kreatives Sachsen oder Kulturhauptstadt Europa 2025.

Im Hintergrund der Seite läuft das von Ö GRAFIK favorisierte Open Source-CMS Processwire, das durch seine intuitive Bedienung und leichte Verständlichkeit das CMS ist, das die Agentur auch den meisten ihrer Kunden empfiehlt. Christian Voigt über die Neuerung:

„Die Bedienung ist spielerisch und selbsterklärend. Außerdem kommt hinzu, dass Processwire selbst im Backend responsiv ist. Dadurch kann man auch mobil vom Smartphone oder Tablet aus die neue Seite problemlos pflegen. Darüber hinaus kann man sehr gut weitere Plug-ins hinzufügen, was wir für unsere Website auch nutzen.”

Eine anderer wichtiger Punkt war die Performance der neuen Seite. Christian Voigt hierzu:

„Die alte Agenturseite hat zwar auch gut geladen und war auch responsiv, aber eben längst nicht in ausreichendem Maß. Das hat zum Beispiel auch der Website-Check von Sputnika gezeigt, bei dem wir mit der alten Seite recht schlecht abgeschnitten haben. Das dürfte jetzt deutlich besser ausfallen, war letztlich aber auch Anlass für uns, die Sache umfassend anzupacken. Und nach all der Arbeit können wir jetzt sagen: die neue Seite ist over the top.”

Und wenn es nach Christian Voigt geht, dann wäre es schon jetzt Zeit für den nächsten Web-Check-up der Sputnika-Agenturen. Ö GRAFIK rechnet sich dafür jedenfalls obere Plätze aus. Na dann sagen wir einfach mal: Challenge accepted!

 

Bildquelle: Ö Grafik

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