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Wieso es hilft, AdWords auf sich selbst zu schalten!

Dresden 01.03.2017
Eine Google AdWords Kampagne auf den eigenen Brand-Namen schalten - klingt im ersten Augenblick nach rausgeworfenem Geld. Das eigene Unternehmen erscheint schließlich sowieso in den Suchergebnissen von Google. Doch diese Logik ist nicht zu Ende gedacht. Was eine Brand-Kampagne mit AdWords bringen kann, verraten die Clicks.

AdWords bringen Traffic, AdWords liefern qualitative Daten für das SEO und AdWords verschaffen euch mehr Sichtbarkeit. AdWords bieten vielfältige Vorteile. Und noch effektiver lassen sich AdWords nutzen, wenn ihr Anzeigen auf euren eigenen Brandnamen schaltet. Vor allem wenn Wettbewerber Anzeigen auf eure Marke schalten, solltet ihr unbedingt zur Brand Kampagne greifen.  
 
Sich im Wettbewerb positionieren

Bei der Konkurrenz sind viele Kunden zu erreichen, die potentiell auch das eigene Produkt nutzen würden. Dies machen sich einige Unternehmen zu Nutze und schalten AdWords auf die Marken ihrer Konkurrenten. Besonders in wettbewerbsintensiven Branchen kommt es vor, dass Wettbewerber in AdWords auf die Marken ihrer Konkurrenten bieten. Potenzielle Kunden, die nach eurer Marke suchen, könnten also ganz schnell bei eurem Mitbewerber landen. Ärgerlich!
 
Ein Beispiel?


Streaminganbieter Watchever lässt sich seinen Traffic durch den Konkurrenten Maxdome abgraben.
 
Ist euer Firmenname markenrechtlich geschützt, könnt ihr bei Google zwar Markenschutz beantragen, das hilft aber nur bedingt weiter. Wettbewerber können dann nämlich immer noch auf eure Marke bieten, nur euren Namen dürfen Sie in den Anzeigen nicht mehr verwenden.
 
Mit Brand-Kampagnen den Werbeetat optimieren
 
Dazu kommt, dass Brand-Kampagnen kein Vermögen kosten. Klickpreise von Brand-Keywords in Google AdWords sind im Gegensatz zu generischen Keywords günstig und konvertieren zum Teil sogar besser. Das liegt vor allem daran, dass bei generischen Keywords die Konkurrenz mitbietet.
Des Weiteren haben diese meist eine höhere Click-Through-Rate, weil die Relevanz zur Zielseite ebenfalls hoch ist. Der Grundsatz: Je höher die Klickrate und der Qualitätsfaktor der Keywords sind, desto niedriger sind auch die Kosten pro Klick.
 
Ein weiterer Vorteil: Brand-Kampagnen steigern, Untersuchungen zufolge, nachweislich den Traffic. Durch die Möglichkeit die Anzeige über integrierte Sitelinks in den Suchergebnissen deutlich zu vergrößern, kann die Sichtbarkeit zudem deutlich erhöht werden.
Der Fahrzeughersteller KIA nutzt den vorhandenen Raum effektiv in seiner Brand-Anzeige
 
Klickdaten aus AdWords für SEO nutzen

Die Daten, die euch eine Brand-Kampagne liefert, könnt ihr optimal für SEO einsetzen. Wenn AdWords-Anzeigentexte beispielsweise häufiger geklickt wurden, könnt ihr diese Texte gezielt für title, description oder andere meta-tags nutzen. Mit Hilfe dieser Daten könnt ihr im Anschluss dafür sorgen, dass auch die organischen Rankings häufiger angeklickt werden und dadurch mehr Traffic erzielen.

Mehr Leads mit Call-Only Campaigns
 
Für Websites gilt: Mobile first! Aber auch AdWords bieten ein spannendes Gimmick für mobile Nutzer - so könnt ihr sogenannte Call-Only Campaigns schalten. Dabei wird hinter die Anzeige, anstatt einem Link, eine Telefonnummer gelegt. Klickt ein Nutzer dann auf eine solche Anzeige, wird direkt die Rufnummer gewählt und er landet an eurem Hörer. Dabei ist aber zu bedenken, bei welchen Dienstleistungen und Produkten solche eine Kampagne Sinn macht.
 
Eine Brand-Kampagne mit AdWords bietet viel Potenzial. Im Regelfall erhöht sie nicht nur die Sichtbarkeit der eigenen Marke, sondern liefert auch nützliche Daten für die eigene Suchmaschinenoptimierung. Voraussetzung dafür: eine treffsichere Ansprache der Nutzer und eine gezielte SEO-Strategie. Dann klappt’s auch langfristig Topplätze in den Suchergebnissen zu erlangen.

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