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Zwei Kampagnen für die Stadt Dresden

Dresden 06.07.2017
Unfälle sind schlimm genug. Schlimmer wird das Ganze nur noch, wenn Gaffer die Rettungskräfte beim Einsatz behindern. Die Kampagne “Gasse frei für 112” soll nun genau darauf aufmerksam machen. Hinter der Entwicklung steht blaurock markenkommunikation, die im Auftrag der Stadt Dresden das Thema in den öffentlichen Raum gebracht haben. Neben dem “Offenen Rathaus” die zweite Kampagne, an der die Agentur in jüngster Zeit beteiligt war. Ein Rückblick auf beide Projekte.

Die Themen Gaffer bei Unfällen und Nichteinhaltung von Rettungsgassen sind in den vergangenen Monaten intensiv durch die Medien gegangen. Auch in Dresden und der Region existieren diese Probleme, wovon regelmäßige Berichte von Rettungskräften trauriges Zeugnis ablegen. Eine Kampagne im öffentlichen Raum, initiiert durch das Presseamt der Landeshauptstadt Dresden, soll dem Negativtrend nun entgegen wirken. Für die visuelle Darstellung ist blaurock markenkommunikation verantwortlich, die im Rahmen der Ausschreibung von der Landeshauptstadt eingeladen wurden. Agenturinhaber Tobias Blaurock beschreibt, worauf es bei der Gestaltung des Themas, dessen Bearbeitung von Februar bis Mai ablief, ankam:

“Wir sollten eine eingängige Gestaltung des Appells visualisieren. Da die Kommunikation zunächst nur auf die der Stadt zur Verfügung stehenden City-Light-Flächen begrenzt angelegt war, haben wir großen Wert auf eine niedrigschwellige Gestaltung gelegt, die auch in der Blickführung perfekt funktioniert und dadurch alles auf Anhieb erfassbar macht. Die Umkehrung der Perspektive quasi auf den Rückspiegel diente dabei der gestalterischen Eigenständigkeit, also der Vermeidung von gewohnten Bildern. Sie entspricht aber auch der Situation des Autofahrers: Entweder er steht im Weg oder nicht. In einer zweiten Verständnisebene sollte die Zielgruppe der Autofahrer angeleitet werden, rechts in zwei Spuren und links in einer Spur zu stehen. Bei mehr Inhalten würde das Medium natürlich bald an seine Grenzen stoßen.”

Auch bei einem zweiten Projekt für die Landeshauptstadt Dresden, dessen Premiere ebenfalls in den Monat Juni fiel, war blaurock markenkommunikation beteiligt. Hierbei ging es um die Bewerbung des Offenen Rathauses am 10. Juni. Ein Tag, zu dem Bürger und Bürgerinnen eingeladen waren, um vor Ort herauszufinden, “wer die Politik in der Stadt macht oder wer darüber bestimmt, wie viel Geld in Dresden für Bildung und Schulbau ausgegeben wird”, wie es aus dem Presseamt der Stadt heißt. Tobias Blaurock erklärt, was bei diesem Projekt, das ebenfalls ein gewisses Maß an Sensibilität erfordert, wichtig war:

“Mit dem Offenen Rathaus soll das Verwaltungshandeln transparent gemacht werden und mit dem Key Visual sollten wir das abstrahiert visualisieren, um so die Einflussmöglichkeiten des Bürgers auf die Abläufe zu illustrieren. Zahnräder, an denen auch von außen Hände drehen können, sind unser Weg gewesen, um das visuell darzustellen. Das Ganze natürlich auch hier möglichst plakativ, denn es ging hier vorrangig um die Gestaltung von Plakaten und Faltblättern. Ebenfalls durch uns produziert wurde ein 30 Sekunden-Spot für das Dresdner Fahrgastfernsehen, bei dem Screens mit Informationen und dem Key Visual eingeblendet wurden. Erreicht werden sollten mit der Kampagne Dresdnerinnen und Dresdner jeder Altersgruppe. Gearbeitet haben wir an diesem Projekt von April bis Juni.”

Über den Entstehungsverlauf und die Zusammenarbeit beider Projekte erzählt Tobias Blaurock im Rückblick Folgendes:

“Wir haben für beide Projekte sehr gute Briefings erhalten und im Presseamt der Stadt Dresden kompetente Ansprechpartner vorgefunden. Den Entwurf der Rettungsgasse haben wir schon im ersten Gespräch beim Kunden gescribbelt und später ausdifferenziert. Für das Offene Rathaus hatten wir mehrere Entwürfe vorgelegt, von denen erfreulicherweise der nun sichtbare ausgewählt wurde. In allen weiterführenden Abstimmungen zu den Details haben wir mit großem Vertrauen des Auftraggebers sehr konstruktiv zusammenarbeiten können."

Es ist für den Agenturinhaber im übrigen längst nicht die erste Zusammenarbeit mit der Stadt Dresden. Erste berufliche Berührungspunkte fallen nach Aussage von Tobias Blaurock bereits in die Jahre 1996/97.

Der Termin des Offenen Rathauses ist mittlerweile verstrichen. Nach Aussage von Tobias Blaurock könnte das Titelbild jedoch auch in den kommenden Jahren eingesetzt werden.
Die Plakate zur Rettungsgasse-Kampagne hängen derzeit in der Stadt. Ob das Motiv darüber hinaus weitere Verwendung findet, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar.

 

Bildquelle: blaurock markenkommunikation

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