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Bei XIMA drehen sich alle Räder. Mit FORMCYCLE

Dresden 23.12.2016
Wie bekommt man Userdaten abgefragt und sicher gespeichert? Meistens über Formulare. Das klingt erstmal so logisch wie trocken, stellt Unternehmen, Agenturen, IT-Tüftler und letztlich ganze Branchen jedoch permanent vor neue Herausforderungen. XIMA hat mit FORMCYCLE einen Lösungsansatz für diese Herausforderungen entwickelt. Und der bekommt aktuell durch das Europäische Parlament Aufwind.

Aber eines nach dem anderen. Was ist FORMCYCLE? Eine Frage, die man am besten Alexander Ullmann von XIMA stellt. Der Produktmanager und IT-Experte der Dresdner Agentur beschäftigt sich schon seit 6 Jahren mit dem Agentur- und Endkundenprodukt FORMCYCLE und steht, wie man so sagt, bestens im Futter was das Thema betrifft.

"FORMCYCLE ist ein Formular- und Workflow-Management-System zur professionellen Erfassung von Daten. Ein Antragsformular kann mit FORMCYCLE im Formular-Designer umgesetzt und im zweiten Schritt schnell und unkompliziert mit verschiedenen Workflow-Aktionen wie E-Mail- oder PDF-Generierung erweitert und mit Dritt-Systemen wie Signatur-Dienste verknüpft werden. Eingebunden werden können diese Formulare dann über das CMS einer Website. XIMA bietet dafür Extensions für TYPO3, OpenText, Drupal und SharePoint an. Alles selbstverständlich responsive. Das kann sowohl für Agenturen nützlich sein, die FORMCYCLE via Lizenz und als Teil einer Gesamtleistung an Endkunden verkaufen. Oder es kann von Unternehmen direkt über Lizenz oder über Teilhabe an unserer Cloud genutzt werden. Weitere Modelle erklären wir gerne bei Anfrage."

Eine komplexe Antwort, die nach anschaulichen Beispielen verlangt. Aber auch die hat Alexander Ullmann parat:

"Überall dort, wo Eingaben von Usern gebraucht werden, kann mit FORMCYCLE gearbeitet werden. Zum Beispiel bei Umfragen, Gewinnspielen, Buchungen oder auch bei der Eröffnung eines Online-Bankkontos. Die Bank kann bei diesem Fall via FORMCYCLE genau festlegen was mit den eingegeben Daten geschehen und in welcher Form sie an wen ausgegeben werden sollen. Das bisher übliche Post-Identverfahren in einer Postfiliale entfällt damit. Stattdessen erzeugen wir mit FORMCYCLE zum Beispiel ein PDF, das wiederum an einen externen Signaturdienst geschickt wird. Von dort kommt es dann elektronisch signiert zurück. Anschließend gehen die Daten ins Management-System oder an einen externen Output-Provider. In jedem Fall ist FORMCYCLE eine permanente Drehscheibe für Daten. Daher auch das Bild mit dem Fahrrad, das wir als greifbaren Vergleich gewählt haben. Die Daten kommen rein, können via FORMCYCLE erfasst, sortiert, verteilt oder versendet werden - in jedem Fall werden sie aber sicher weiterverarbeitet. Wie ein Rad, das sich dreht und für das Weiterkommen sorgt. Die Formulare können dabei mit FORMCYCLE so einfach, wie ein Artikel im CMS erstellt werden."

Eine Schlüsselfunktion bei all dem Datenmanagement nimmt die bereits erwähnte Online-Signatur ein. Die rechtskräftige Zeichnungen von virtuellen Eingaben war bisher ein recht diffuser Bereich - zumindest in Deutschland. In Ländern wie Österreich ist die Fernsignatur längst Alltag. Überhaupt scheint die Alpenrepublik aus Sicht digitaler Antragsprozesse und E-Government der innovative Vorreiter in der Europäischen Union zu sein.

Anders hierzulande. In Deutschland war und ist es bisher so, dass mit dem neuen Personalausweis und seiner Online-Ausweisfunktion im Internet und an Bürgerterminals seine Identität nachgewiesen werden kann. Alternativ gibt es noch das De-Mail-Verfahren der Telekom, das den gleichen Zweck verfolgt. Beide Wege sind jedoch eher sperrige Vorgehen, die nicht flächendeckend genutzt werden und aus diesem Grund auch recht unbekannt sind. 

Dem gegenüber steht das PIN-TAN-Verfahren, das den meisten Menschen bereits schon von Zahlungen mit PayPal bekannt ist. Ähnlich diesen Verfahren sind nun auch so genannte Fernsignaturen seit Juli 2016 in Deutschland erlaubt. Diese können nun via Mobilfunknummer und SMS-TAN-Verfahren auch zur Verifizierung von Identitäten genutzt werden. Grund dafür ist die eIDAS-Verordnung EU 910/2014. Gegenwärtig gibt es zwar in Deutschland noch keinen qualifizierten Anbieter für dieses Verfahren, weswegen XIMA mit A-Trust aus Österreich zusammenarbeitet.

Mehr Informationen zu FORMCYCLE kann man im Techtalk auf dem XIMA-Blog erfahren. Das Beispiel mit der Online-Eröffnung des Bankkontos via FORMCYCLE gibt es auch als Video auf dem Vimeo-Kanal von XIMA. 

Bildquelle: XIMA
 

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