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MSD Deutschland klärt mit Präventionskampagne über Hepatitis C auf

Berlin 01.09.2017
Das Unwissen über Hepatitis C ist groß. Das Pharmaunternehmen MSD Deutschland möchte das ändern und macht mit einer Informations- und Präventionskampagne auf die Infektionsquellen der Krankheit aufmerksam. Unterstützung suchten sie sich bei ressourcenmangel aus Berlin.

Mit einer für den Bereich Pharma eher ungewöhnlich bildstarken Informations- und Präventionskampagne möchte das Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme GmbH gemeinsam mit ressourcenmangel gegen die Verbreitung von Hepatitis C vorgehen. Ziel der Kampagne „Schöner ohne Hepatitis C“ ist es, über die Infektionsrisiken aufzuklären und die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

Darüber hinaus soll das Image von MSD in Deutschland gestärkt und das Unternehmen als verantwortlicher Partner bei der Erforschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Arzneimitteln und Impfstoffen positioniert werden. Den Anlass für die Präventionskampagne bildet die Einführung eines neuen Medikaments gegen Hepatitis C.

Die Schwierigkeit bei der Entwicklung der Kampagne bestand in der Definition der Zielgruppen und Botschaften. In nahezu 80 Prozent der Fälle stecken sich Betroffene durch intravenösen Drogengebrauch mit dem Hepatitis-C-Virus an. In dieser Gruppe ist das Potenzial in der Präventionsarbeit sehr hoch, gleichzeitig kann diese Gruppe durch Kommunikationsmaßnahmen nur schwer erreicht werden. 

Mehr kommunikatives Potenzial bietet hingegen die Ansprache der breiten Öffentlichkeit. Denn auch beim Stechen von Tattoos und Piercings als auch bei bestimmten Sexualpraktiken herrscht ein gewisses Ansteckungsrisiko. Aufgrund der kleinen Fallzahlen ist die Glaubwürdigkeit jedoch deutlich geringer.

Die Präventionskampagne verbindet daher beides: Eine sichtbare Kampagne für die breite Öffentlichkeit, um Aufmerksamkeit und Bewusstsein für das Thema zu schaffen, sowie Engagement in der Präventionsarbeit gegenüber den Betroffenen.

Die Konzeption und Umsetzung der Kampagne übernahm das Kreativteam von ressourcenmangel. Neben der strategischen Herleitung umfasste dies die Entwicklung und Umsetzung von vier Kampagnenmotiven für Print, Bewegtbild-Sequenzen und mobilen Bannern. Zu sehen sind die Motive auf großflächigen Out-of-Homes, als Print-Anzeige in Stadtmagazinen, auf Edgar-Cards, als Station-Videos an Bahnhöfen, Info-Screens und an der Medienfassade in Hamburg. Weitere Informationen zur Kampagne „Schöner ohne Hepatitis C“ gibt es auf der von ressourcenmangel umgesetzten Website www.hepatitis.de.

 

Bildquelle: ressourcenmangel

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