201901-davitec-leibnitz-institut-website-relaunch-agile-titel.jpg

Agiler Website-Relaunch

Dresden 18.01.2019
Für das Leibniz Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden, welche ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft ist, sollte Davitec die Website relaunchen.
Spannend dabei: Für das Institut war es das erste agile Projekt und Davitec stand vor der Herausforderung die fünf Unterinstitute des IFW, bei denen es sich weitestgehend um eigenständige Einheiten mit jeweils eigenen Direktionen handelt, unter einen Hut zu bekommen.

Das Leibniz Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) betreibt moderne Werkstoffwissenschaft auf naturwissenschaftlicher Grundlage. Damit ist es Wegbereiter für neue Materialien und Produkte mit besonderen physikalischen Effekten wie zum Beispiel Magnetismus und Supraleitung. Das IFW besteht aus fünf Unterinstituten mit insgesamt 480 Mitarbeitern. 

Davitecs Aufgabe war es, der übergreifenden Website ein neues Gesicht zu verleihen. Verständlich, dass die unterschiedlichen Institute teils sehr verschiedene Anforderungen und Meinungen hatten, was die Bearbeitung des Projekts herausfordernd machte. Hinzu kam, dass das IFW noch keine Erfahrungen mit agilen Projekten gesammelt hatte und aufgrund des Vergaberechts eine Kostendeckelung erforderlich war. 

„Wir waren zuerst sehr unsicher bzgl. einer agilen Projektbearbeitung. Wir hatten noch keine Erfahrung damit und keinen Festpreis zu kennen, hat uns verunsichert. Wir haben aber auch den klaren Vorteil gesehen, dass wir während des Projektes den Auftrag modifizieren und so neue Ideen aufgreifen konnten. 

Dr. Carola Langer (IFW, Referentin des Wissenschaftlichen Direktors & Öffentlichkeitsarbeit) 

Durch den Einsatz einer zentralen Ansprechpartnerin auf Seiten des IFW konnte internen Konflikten begegnet werden und der Abstimmungsaufwand zwischen Davitec und dem IFW blieb überschaubar. Als Product Owner bündelte sie die internen Anforderungen und Feedbacks zu Design und TYPO3-Template, wodurch die Kommunikation zwischen den Parteien einheitlich und strukturiert verlief. Die agile Projektbearbeitung ermöglichte eine schnelle Entwicklungsarbeit, die Anforderungsprofile, anstatt ausführlicher Lasten- und Pflichtenhefte zur Grundlage hatte. 

Um das Kostenrisiko für das IFW zu minimieren, wurde zunächst eine Budget-Grenze vereinbart, bei der die bisherigen Fortschritte überprüft wurden. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich das IFW, die technische Infrastruktur für die neue Website inhouse bereitzustellen. Davitec nutzte das verbleibende Budget, um weitere Anpassungen an der Website vorzunehmen und ein Sprach-Plug-In zu implementieren, welches dem Nutzer auf Knopfdruck den Inhalt der Seite vorliest. Dies wäre ohne die hohe Flexibilität des gesamten Projekts so nicht möglich gewesen. 

„Wir haben darauf vertraut, dass Davitec kompetent in der Sache ist und den Aufwand besser einschätzen kann als wir. Daher vereinbarten wir nur eine Budget-Grenze, welche im ersten Schritt nicht überschritten werden sollte. Die Zusammenarbeit mit Davitec war vom ersten Tag an von einer sehr hohen Transparenz gekennzeichnet und wir würden jederzeit wieder die agile Bearbeitungsweise wählen.“

Dr. Carola Langer (IFW, Referentin des Wissenschaftlichen Direktors & Öffentlichkeitsarbeit) 

Trotz sich teils widersprechender Anforderungen konnte eine neue Website auf TYPO3 Basis entwickelt werden, die alle Facetten des IFW widerspiegelt. Durch ein agiles Projektmanagement und den Einsatz eines Product Owners konnte die Projektkommunikation deutlich vereinfacht werden. Die anfängliche Skepsis bzgl. unvorhergesehener Kosten konnte durch maximale Transparenz und eine Budget-Zwischengrenze zerstreut werden. 

 

Bildquelle: davitec, IFW

Kommentare

Weitere Artikel von davitec

Digitalisierung ist einfacher als gedacht
“Festpreis-Projekte gehören der Vergangenheit an”
Erstes TYPO3camp Mitteldeutschland kommt nach Dresden
Turbinenspezialist CFturbo macht Wind mit nutzerfreundlicher Webseite