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Eine Typokampagne soll helfen Hürden und Vorurteile gegen Behinderte abzubauen.

Dresden 22.08.2016
Die Dresdner Agentur Heimrich & Hannot gestaltet die neue Kampagne zum Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für das Sächsische Sozialministerium. Doch wie setzt man so ein empfindliches Thema um – Sputnika hat die Antworten.

 

Unter dem Titel »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln« startet ab sofort eine neue regionale Kampagne der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Ziel der Kampagne ist es, die breite Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren, um mittelfristig den Abbau von alltäglichen Hürden sowie Vorurteilen zu fördern. Umgesetzt wurde diese von der Dresdner Agentur Heimrich & Hannot.

Bereits im Januar diesen Jahres hat die Agentur an der öffentlichen Ausschreibung „Dachkampagne zur Sensibilisierung verschiedener Zielgruppen für die Belange von Menschen mit Behinderungen des sächsischen Ministeriums für Soziales und Verbraucherschutz“ teilgenommen und dabei mit ihrer Idee überzeugt.

Marco Helas, Geschäftsführer und Gesellschafter bei Heimrich & Hannot, zu den Herausforderungen des Auftrags:

„Das Thema ist sehr sensibel und oft diskutiert. Bei uns war dennoch schnell klar, dass wir nicht auf den sonst üblichen Zug aufspringen möchten und Menschen, die körperlich oder geistig beeinträchtigt sind abbilden, sondern bewusst auf eine Typokampagne setzen. Zudem ist es uns wichtig, dass wir die Schwere des Themas durch die Verwendung der Sprichwörter etwas aufbrechen und nicht daran anschließen, die Defizite zu betonen, sondern die Stärken hervorzuheben. Wir zeigen dass Menschen mit Behinderung erstens nicht bemitleidet werden wollen und zweitens dass sie genauso wie wir auch ein starker und wichtiger Teil der Gesellschaft sind und ihren eigenen Weg gehen.“

Die Kampagne wird unter anderem mit Großflächenplakaten, Werbespots in Kinos und im Internet sowie mit Postkarten in verschiedenen Städten präsent sein. Zusätzlich gibt es Kaffeetassen die extra mit Reliefdruck gefertigt wurde, damit diese auch für sehbeeinträchtigte Menschen „zu lesen“ sind. Begleitet wird sie zudem von einer zentralen Kampagne-Website: www.behindern.verhindern.sachsen.de.

Sozialministern Barbara Klepsch zu der Kampagne:

„Unter dem Titel »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln« wollen wir zum Nachdenken anregen, vor allem aber zum Umdenken.Für uns beginnt dieses Umdenken idealerweise nicht mit trockener Theorie sondern mit einem Lächeln.“

Die Zusammenarbeit zwischen Heimrich & Hannot und dem Ministerium hat scheinbar erfolgreich funktioniert. Ab sofort kann man die Kampagne überall im Stadtbild sehen. 

 

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