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Macht ihr uns ein Video? Ihr habt freie Hand! - Das etwas andere Imagevideo.

Dresden 20.09.2016
Wenn man eine Filmproduktion einfach machen lässt, kann das gut oder eben schlecht ausgehen. Allerdings dürfte sowas auch nicht allzu oft vorkommen. Wir haben das trotzdem erlebt - bei MOKOST.

Als Filmproduktions- und MotionGraphic Studio freut man sich auch mal über andere herausfordernde Aufgaben - als immer wieder Unternehmen selbst oder deren Mitarbeiter in Szene setzen zu müssen. Da sind Musikvideo eine gern gesehene Abwechslung, bei der man sich mal so richtig austoben kann. Besonders wenn es sich um Punk-Musik handelt. So geschieht das hin und wieder auch bei MOKOST aus Dresden. Image ist Image. Das ist bei Unternehmen auch nicht anders.

Die Dresdner The Wastelands machen Pop-Punk. In ihrem aktuellen Song “Tonight” besingt Frontmann Kevin die männliche Vorstellung von einer gemeinsamen Nacht mit einer jungen Dame. Das braucht natürlich auch ein Musikvideo und wie es sich für Punkrocker gehört, lautete die Anfrage an MOKOST: "Macht ihr uns ein Video? Ihr habt freie Hand! Macht was ihr wollt!"

Das ließ sich MOKOST nicht zweimal sagen, scoutete genreübliches Basismaterial und interpretierte den Song in MOKOST-typischer Collagenform.

Robert Jäger, Chef-Collageur bei MOKOST:

Die Gesichter haben wir im Proberaum der Band aufgenommen. Dann haben wir uns durch Tonnen von 70er Pornos und 70er Free Footage gewühlt um daraus diese Collage zu basteln.


Robert Jäger (l.) und Jens Heinrich (r.) von MOKOST bei der Arbeit


Video von The Wastelands - “TONIGHT”, VÖ 09/2016


Gleiches Spiel - andere Band: Dämse machen Analog-Techno-Disco-Punk und kommen vom Plant Dämserus. Das liegt laut MOKOST irgendwo im All hinten links. Die Band möchte die ganze Welt “bedämsen”, deshalb sollte auch unbedingt ein “Assi-Trash-Video, mit Ruckeln und so.” gemacht werden. Drehbuch und Geschichte kommen in diesem Fall von der Band. Gedreht wurde laut MOKOST mit einem mobilen Greenscreestudio in einem alten Dresdner Abrisshaus.

Jens Heinrich, verantwortlich für den Feinschliff und die Liebe bei MOKOST:

In der Post haben wir die Hintergründe aus Fotos zusammengesetzt und mit vielen Effekten und noch mehr Feenstaub versehen.

Robert Jäger und Jens Heinrich sind nicht minder stolz auf die Ergebnisse solcher Herzensprojekte. Ganz im Gegenteil. Jäger ergänzt:

Solche Projekte sind eine super Abwechslung zum B2B-Alltag und Sätzen wie: "Es muss seriös werden! Wir sind ein Traditionsunternehmen!"

Und auch die Discopunker von von Dämse scheinen glücklich und zufrieden mit der Arbeit von MOKOST und geben - wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeint - folgendes zum besten:  

Durch eine dämserianische Zentrifugalatomarkrümmungsspaltung ist es uns gelungen, in die '80er zurück zu reisen und das erste Musikvideo der Welt zu drehen! Durch die Mithilfe vom Galileo Mystery-Redaktionsteam und den Teilzeit-Scientologen von MOKOST gelang uns die Digitalisierung dieses Meisterwerkes. Ein Meilenstein der globalen Bedämsung!

Bildquelle: MOKOST

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