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Rückblick: Hightech-Standort Dresden für Industrie 4.0 erfolgreich auf der Hannover Messe inszeniert

Dresden 04.09.2017
Seit 2013 kümmert sich WeichertMehner strategisch und operativ um die PR-Kampagne der Stadt Dresden zur Hannover Messe. Die weltweit wichtigste Industriemesse dient dabei als Plattform, um die Stadt als innovativen Technologiestandort mit den Schwerpunkten Mikroelektronik/IKT, Software und Mobilfunk zu positionieren.

Die Hannover Messe zählt für Entscheider und Industrievertreter zu den Höhepunkten im Jahreskalender – und als solchen inszenierte ihn WeichertMehner im Rahmen der Exzellenz-Kampagne für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Dresden. Für den HighTech-Standort Dresden bot sie auch in diesem Jahr ideale Voraussetzungen, um die hiesige Wirtschaft und Wissenschafts medienwirksam zu vermarkten. Bereits zum vierten Mal lag die kommunikative und konzeptionelle Arbeit rund um die Hannover Messe 2017, die vom 24. bis 28. April stattfand, in den Händen eines vierköpfigen Beraterteams von WeichertMehner.
 
Dresden ist ein Hochtechnologie-Standort. Hier konzentrieren sich verschiedenste  Kompetenzen. Dazu zählen die Grundlagen- und Materialforschung für Mikrochips und deren Serienproduktion, die Produktionsautomatisierung und die dazugehörige Softwareentwicklung, die Entwicklung des neuen 5G-Mobilfunk-Standards und der Einsatz von Internet of Things (IoT)-Lösungen in der vernetzten, intelligenten Industrieproduktion. Für die Hannover Messe 2017 mit dem Leitthema „Integrated Industry – Creating Value“ galt es, diese gebündelte IoT-Kompetenzen in einem gemeinsamen Kommunikationskonzept abzubilden und den Standort als international führendes Zentrum für IoT-Technologien zu positionieren.  
 
Kurzfristig sollen dadurch vor allem die Bekanntheit und das Image Dresdens als IoT-Zentrum Europas ausgebaut werden. Mittelfristig soll die wachsende Reputation des Standortes in neue Wirtschafts- und Wissenschaftskooperationen mit Industriepartnern münden, die in Labs oder Inkubatoren zusammenarbeiten und so interdisziplinäre Wertschöpfungsnetzwerke knüpfen. Langfristiges Ziel ist es, dass das vorhandene IoT-Know-how der Region zu neuen Geschäftsmodellen, Produkten und Dienstleistungen führt, die ein weiteres Wachstum der heimischen Mittelständler im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik beflügeln und weitere Neuansiedlungen wie zuletzt von Bosch in der Region ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet mehr Aufmerksamkeit für die Dresdner IoT-Aktivitäten auch einen besseren Zugang zu Kapitalgebern, was für das Wachstum nötig ist. 

Zu den Zielgruppen der Kampagne zählen nationale und internationale Führungskräfte und Entscheider in Unternehmen und Wissenschaftsinstitutionen, branchenspezifische Verbände und Netzwerke sowie (Schlüssel-)Medien.

In enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelte WeichertMehner 2016 eine langfristig angelegte PR-Kampagne unter dem Branding „Exzellenzstadt Dresden“. Der thematische Schwerpunkt für 2017 lautet „Internet of Things“. Die Themen der einzelnen Teilnehmer wurden dazu zusammengeführt, in den Kontext des weltweit diskutierten Megatrends „Industrie 4.0“ eingebettet und daraus konkrete technologische Lösungsansätze für die Kommunikation abgeleitet. Unter dem Leitsatz „Dresden auf dem Weg zum IoT-Zentrum Europas“ konzipierte WeichertMehner eine Kampagne mit verschiedenen Anlässen und Formaten, die in ihrer Gesamtheit einen Dresdner Aktivitäten-Stream zum Thema „Internet of Things“ abbilden.
 
Zu Beginn stand die Umsetzung einer Microsite auf der Webseite der Wirtschaftsförderung Sachsen für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Dresden. Sie bildete die gesamte Standort-Kompetenz im Bereich IoT, die geplanten Formate und Aktivitäten auf der Hannover Messe sowie die beteiligten Partner ab. In der Presse- und Medienarbeit bot das Beraterteam Leitmedien zielgerichtet Themen an, vermittelte Interviews und bearbeitete Medienanfragen. (Beispiel)
 
Die erste öffentliche Bekanntmachung der geplanten Aktivitäten fand am 10. April im Lebendigen Haus in Dresden statt. Neben Dr. Robert Franke (Leiter Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden) und Dr. Bettina Bunge (Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH) umfasste das Panel hochkarätige Wirtschafts- und Wissenschaftsakteure aus Dresden. Sie kommen auch in Interviews im YouTube-Kanal der Dresden Marketing GmbH zu Wort.

Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden über die Chancen der Hannover Messe für Dresden:

„Mit über 225.00 Fachbesuchern war die Hannover Messe für uns eine ideale Bühne, um Dresdens enorme Technologiekompetenz national wie international sichtbar zu machen und wertvolle Synergien zu generieren.“

Am 25. April zum Pressegespräch auf der Hannover Messe diskutierten Vertreter aus den Bereichen Hardware, Software und Konnektivität die Potenziale von „Smart Systems“ für die Industrie und verdeutlichen die Relevanz von intelligenten Systemen am Beispiel verschiedener Anwenderbranchen. Ein Kamerateam filmte das Pressegespräch, das allgemeine Messetreiben und Interviews mit den Sprechern für einen Imagefilm zu den Aktivitäten auf der Hannover Messe 2017, der nun online ist.

Und der Erfolg der Kampagne? Eine kanalübergreifende, überregionale Berichterstattung in Schlüsselmedien und in den Sozialen Medien sorgte für eine verbesserte nationale und internationale Reputation Dresdens als wichtiger Technologiestandort für IoT. WeichertMehner konnte Medienkontakte weiter ausbauen, intensivieren und sie für die Ende September in Dresden stattfindende Werkstoffwoche als weiteren Veranstaltungshöhepunkt der Exzellenz-Kampagne sensibilisieren. Durch die Microsite konnte der Website-Traffic der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden zudem gesteigert werden.

Robert Weichert, einer der Geschäftsführer von WeichertMehner zieht Resümee:

„Durch die gemeinsame Präsenz Dresdner Spitzenköpfe auf der Hannover Messe konnten wir den Blick vom einzelnen Akteur hin zum gesamten Hochtechnologiestandort weiten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Strahlkraft Dresdens über die Landesgrenzen hinaus zu potenzieren. Mit der gesamten Kommunikation zur Hannover Messe ist es uns zum wiederholten Male gelungen, die Bandbreite Dresdner Technologiekompetenz auf die internationale Bühne zu bringen.“

Mathias Rentsch, Berater und Projektmanager bei WeichertMehner ergänzt:

„Eine Besonderheit des Projekts liegt in seinem langfristigen Ansatz. Wir setzen bewusst auf Maßnahmen, die nachhaltig das Ansehen und die Sichtbarkeit Dresdens als Hightech-Standort steigern. Dazu zählen die Megatrend-Strategie, der Etablierung des jährlichen Pressegesprächs auf der Hannover Messe und der intensive Austausch mit Fachjournalisten und Tech-Influencern.“

 

Bidquelle: WeichertMehner

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