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Social-Media-Kampagne macht Lust aufs Elbsandsteingebirge

Dresden 22.08.2017
markenteam pusht Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. auf sozialen Kanälen

Wenn der Schuh drückt, das Fernweh sticht, der Berg ruft, was tut geneigter Naturbursche dann? Richtig, er geht wandern. Um die Wanderlust zu entfachen, hat die markenteam Werbeagentur für den Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. eine Social-Media-Kampagne umgesetzt. Damit sollte die Sächsisch-Böhmische Schweiz als einladendes Urlaubsziel und als Wanderregion präsentiert, bekannter gemacht oder wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Zielgruppe waren deutschsprachige Aktive und Naturliebhaber ab 25 Jahren, die gern in den sozialen Medien unterwegs sind. Das umfasste (Kurz-)Urlauber und Wochenendtouristen genauso wie Kenner der Region. Speziell für den Raum Berlin und Leipzig wurden zudem Facebook-Anzeigen geschalten und dabei betont, wie schnell man mit der Bahn in die Sächsische Schweiz kommt. Worum es bei  der Kampagne auch ging: Mehr Fans bei Facebook und Instagram, mehr Newsletter-Abonnenten, mehr Besteller von Infomaterial.

markenteam sicherte sich den Auftrag über eine öffentliche Ausschreibung. Für den Kunden realisierte die Werbeagentur neben Konzeption, Vorbereitung und Durchführung der Social-Media-Kampagne auch eine Landingpage. Sie soll User motivieren, den Newsletter des Tourismusverbandes zu abonnieren und das Infopaket mit Broschüren zu bestellen.

Start der Kampagne war März 2017 – noch bevor die Wandersaison so richtig in Gang kam. Das Projekt lief über 15 Wochen und endete schließlich am 21. Juni. Im Zentrum stand die einmalige Natur der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Dies hatte nicht nur ästhetische, sondern auch ganz praktische Gründe. Denn: Das Projekt wurde durch die Europäische Union gefördert. Dadurch waren gewisse Bedingungen einzuhalten. So schieden beispielsweise Kooperationen mit kommerziellen Partnern aus. Es gab weder Gewinnspiele noch Veranstaltungs- oder gastronomische Tipps für Restaurants oder Hotels.

Deshalb ging man bei der Dresdner Werbeagentur ans Nachforschen – was geht sonst noch, was nicht. Kathrin vom markenteam erinnert sich:

„Unsere Analysen im Vorfeld hatten gezeigt, dass ‚reine Landschaftsaufnahmen‘ auf dem Instagram-Account des Tourismusverbandes einfach am besten ankamen. Wenn dagegen Wörter oder Texte im Bild zu sehen waren, gab es immer auffällig weniger Likes – eine weitere Herausforderung für eine Kampagne, die wiedererkennbar und markant sein sollte …“

Die Kreativen waren dabei größtenteils auf vorhandene Bilder des Tourismusverbandes angewiesen. Zusätzlich suchten sie auf Instagram nach Accounts, deren Bildmaterial sich für Re-Posts eignete. 

Und so sah die Kampagne konkret aus: Unter dem Hashtag #richtiggutegruende bekamen Facebook- und Instagram-Nutzer wöchentlich „gute Gründe“ präsentiert, warum es – mal wieder – an der Zeit ist, in die Sächsische Schweiz zu reisen. Auf Facebook mit ganz konkreten Anlässen verknüpft: Von Ostern, Muttertag oder EU-Gipfeltreffen über Ausflugstipps bis hin zu humorvollen „Höhepunkten“ war Vieles dabei. Kathrin Wagner geht ins Detail:

„Die Facebook-Posts wurden alle im gleichen Stil umgesetzt: Ein attraktives Landschaftsfoto, eine dezente weiße Illustration und das obligatorische EU-Logo. Auf Instagram haben wir aufgrund unserer Erfahrungen auf Illustrationen und Texte verzichtet. Hier konnten die „reinen“ Landschaften wirken – um den Hashtag und einen Spruch ergänzt.“

Für noch mehr Aufmerksamkeit und Reichweite wurden zeitgleich Anzeigen auf Facebook und Instagram geschaltet. Sie wurden zum Teil mit bewegten Animationen ausgeschmückt. Insgesamt gab es vier Facebook-Anzeigen, zwei Instagram-Anzeigen und eine Anzeige für Instagram auf Facebook.

Infopakete und Newsletter wurden in Facebook-Posts beworben und auf der Landingpage angeteasert. Diese Webpage wurde vom markenteam konzipiert, mit Inhalt gefüllt und mit Wordpress umgesetzt. Die allgemeine Betreuung des Facebook-Accounts lief dagegen weiterhin über den Kunden und wurde mit den markenteam-Beiträgen angereichert. 

Während der ganzen Zeit der Maßnahmen blieb man mit dem Auftraggeber in engem Kontakt, beobachtete, dokumentierte und wertete Ergebnisse gemeinsam aus. Hierzu noch einmal Kathrin Wagner:

„Wir konnten die Fanzahlen auf Facebook im Kampagnenzeitraum um 30 Prozent erhöhen – das waren knapp 200 neue Fans pro Tag. Hinzu kamen durchschnittlich 300 bis 600 Likes pro Facebook-Post. Auf Instagram gab es daneben circa 1.300 Likes pro Post. Außerdem lag hier das Verhältnis von Interaktionen zu Followeranzahl (Like-Follower-Ratio) bei 5,09 Prozent.“

 

Bildquelle: markenteam

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