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Warum Industriefilme einsetzen? 3 Gründe dafür.

Dresden 18.08.2016
Für den Auftraggeber BOSCH hat die Dresdner Filmproduktion Die Filmagentur gerade ein neues Industriefilm-Projekt beendet. Für uns ein Anlass mehr das Thema Industriefilm zu erfahren und Argumente für diese Unternehmensfilme zu beleuchten.

Filmproduktionen werden eigentlich immer nur das: langwierig, teuer und aufwendig. Also warum sich monatelang mit einem kurzem Film beschäftigen und dabei viel Geld investieren, wenn doch mit einer Infobroschüre oder einer kleine Website die gleichen Informationen kommuniziert werden können? Antworten darauf, erhalten wir von Fabian Schmidt, Geschäftsführer bei DIE FILMAGENTUR, insbesondere am Beispiel von Industriefilmen. 

In der Branche unterschiedet man zwischen drei Arten Industriefilmen, wie uns Schmidt im Gespräch verrät. Der umfassende Industriefilm, in dem vor allem wichtige Themen und Bereiche eines Unternehmens beleuchtet werden, wie Forschung oder die Herstellung der Produkte. Dann gibt es den spezifischen Produktfilm. Dabei geht es vielmehr darum dem Zuschauer den Nutzen und konkreten Beitrag zum Unternehmenserfolg aufzuzeigen. Eine dritte Form des Industriefilms ist der Testimonialfilm: Hier sprechen zufriedene Kunden über ihre Erfahrungen mit einem Industrieunternehmen.

Fabian Schmidt, DIE FILMAGENTUR, zu den Besonderheiten eines Industriefilms:

„Ein guter Industriefilm muss dem Zuschauer klare Botschaften kommunizieren, sonst läuft er ins Leere. Da ist es wie mit einem Werbespot oder Imagefilm - die Konzeption ist die halbe Miete. Die Botschaft des Unternehmens sollte dabei glaubhaft mit Argumenten bewiesen und nicht nur behauptet werden. Es dürfen keine Fragezeichen offen bleiben.“

Im Gespräch mit Schmidt erfahren wir Argumente für den Einsatz von Industriefilmen. 

Argument: Industriefilme vereinen die Vorteile aller Medien

Die Antwort liegt, laut Fabian Schmidt, auf der Hand. Seiner Meinung nach ist der Film das einzige Medium, das alle medialen Ebenen verknüpft und so dem Zuschauer komplexe Themen und Botschaften in kurzer Zeit unterhaltsam und emotional näher bringen kann. Emotionen, Menschen, die Sprache und auch das Produkt können viel glaubhafter rüber gebracht werden. Der Vorteil gegenüber Broschüren ist zusätzlich, dass diese nur sehr oberflächig, ohne alle Inhalte auch wirklich gelesen zu haben durchgeblättert werden. Bewegte Bilder hingegen sind aufregend! Der Mensch funktioniert visuell, er will sehen um zu glauben. Wenn der Film gut gemacht ist, wird der Zuschauer dran bleiben, ihn bis zu Ende schauen und – am Wichtigsten – die Botschaft verstehen.

Argument
Industriefilme sind universell

Industriefilme können vielseitig eingesetzt werden, ohne weitere umfangreiche Kosten für die weitere Verbreitung. So können die Videos auf Homepages, als Hand-Out auf DVDs oder USB-Sticks oder für Präsentationen immer wieder neu eingebunden werden. Durch ihre Universalität kann man Industriefilme in Foyers und Eingangsbereichen genauso einsetzen, sowie in Gesprächen mit Kunden oder Interessenten. Oft sind Industriefilme der erste Kontakt und damit der erste Eindruck, den ein potentieller Kunde vom Unternehmen hat und man sollte diesen nicht unterschätzen.

ArgumentIndustriefilme sind zukunftsfähig

Die Unternehmenskommunikation nach innen und außen virtualisiert sich immer mehr. Um im heutigen Kommunikationsumfeld zum Image- und Meinungsbildungsprozess beizutragen, braucht ein Unternehmen Inhalte, die die Zielgruppen erreichen. Industriefilme eigenen sich dafür so gut, weil sie online leicht verschickt, geteilt und veröffentlicht werden können. 

Auf die Frage nach einem Beispiel für einen Industriefilm führt Fabian Schmidt die Zusammenarbeit mit Bosch an. Für das Unternehmen hat seine Agentur erst kürzlich einen Industriefilm, der als Testimonialfilm im Einsatz ist, fertiggestellt. Dieser Film zeigt anhand eines Praxisbeispiels in der BOSCH 200mm Halbleiterfabrik in Reutlingen, wie Roth & Rau – Ortner mit intelligenten Material Handling Systemen eine rein manuell betriebene Fabrik im Nachhinein automatisieren kann. Angefangen mit einer Insellösung zur Automatisierung der FSI Mercury Anlagen automatisierte BOSCH sukzessive weitere Produktionsbereiche mit stationären Roboterzellen, schienengebundenen Robotersystemen, Conveyorsystemen etc.

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