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Digitales Postfach für BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER geht an den Start

Dresden 03.02.2017
Krankheiten kennen keine Öffnungszeiten. Weil das auch der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bewusst ist, hat sie move:elevator mit der Entwicklung eines digitalen Postfachs für ihre Krankenkassen-Kunden beauftragt. Wir haben uns angeschaut, wie es funktioniert.

Der Postweg ist alternativlos – bis vor kurzem galt das für den Versand vieler wichtiger Dokumente. Einfach eine E-Mail verschicken? Aus Sicht des deutschen Datenschutzes ist dies nicht wirklich sicher. Meistens wurden zudem unterschriebene Dokumente noch im Original benötigt. Dass die Regelung gerade im Fall von Krankenkassen denkbar ungünstig ist, liegt auf der Hand. Mit Gips am Bein kann der Weg zum nächsten Postkasten schließlich ganz schön lang sein.
 
Um den über 230.000 Kunden in Zukunft einen besseren Service anbieten zu können, hat die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER mit Hauptsitz in Bielefeld die Full-Service-Agentur move:elevator mit der Entwicklung eines digitalen Postfachs beauftragt. Größte Herausforderung: Das neue System sollte dabei nicht nur effizient und kostensparend sein, sondern auch so sicher, dass es allen Datenschutzanforderungen entspricht.
 
Gesagt, getan. move:elevator ist es mit diesem Projekt gelungen, ein digitales Postfach zu entwickeln, das nicht nur die Chefetage der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER überzeugte, sondern inzwischen auch von den Versicherten gut angenommen wird.
 
Eine Zwei-Wege-Authentifizierung via SMS und Transaktionsnummer ermöglicht dabei die sichere und datenschutzkonforme Zustellung. Darüber hinaus hat jeder Kunde einen persönlichen Ansprechpartner, der bei Bedarf eine Mitgliedsbescheinigung sowie Informationsbroschüren in wenigen Sekunden verschicken kann. Kann der Versicherte wichtige Dokumente der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER nicht online einsehen, wird durch das System automatisch ein Postversand veranlasst, um die Informationspflicht der Krankenkasse zu gewährleisten. Die dafür notwendige Einbindung von Drittsystemen wie GERMO (eine oft eingesetzte Dokumentenmanagementsoftware bei Krankenkassen) gehörte zu den größten Herausforderungen für move:elevator. Die IT, Datensicherheit und die Prozesse einer Krankenkasse sind anspruchsvoll, komplex und obliegen besonderer Aufmerksamkeit. Eine Integration und Anbindung neuer Software erfordert die Einbeziehung vieler Abteilungen und das Lösen vieler Fragen. Umso mehr freut sich das Team heute über das gute Feedback vom Auftraggeber und den Versicherten.
 
Thomas Faas, Digital Consultant bei move:elevator:

„Für eine Kasse dieser Größe ist die Funktion in jedem Fall innovativ. Andere Kassen haben meist nur eine Online-Filiale, die dem Nutzer oft keinen großen Mehrwert bietet. Zwar lassen sich hier z. B. Adressdaten ändern, man kann aber nicht in den direkten Austausch mit der Kasse gehen.“

Für die Versicherten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bedeutet das digitale Postfach permanente Verfügbarkeit aller wichtigen Krankenkassen-Services. Zeit, Geld und Mühe, die der Weg zur Post oder in die Krankenkassenfiliale früher kostete, fallen damit weg. Abzuwarten bleibt, ob weitere Krankenkassen diesem Beispiel folgen werden. Für Agenturen, die sich mit dem Thema befassen, hat Thomas Faas von move:elevator noch einen wichtigen Tipp:

„Das Wichtige in einem solchen Projekt ist die möglichst frühzeitige Einbeziehung aller relevanten Ansprechpartner und Abteilungen. Weiterhin ist die detaillierte Auseinandersetzung mit den erhöhten Datenschutzregeln des BVAs zu Projektstart zwingend erforderlich. Im Vergleich zu anderen Softwareprojekten ergeben sich daraus viele weitere Anforderungen, die bekannt und eindeutig geklärt sein müssen.“

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