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So wird Ihr Sportsponsoring zum Erfolg - 10 Tipps für Unternehmen

Dresden 18.01.2018
Die werbewirksame Unterstützung großer Sport-Events oder -Teams in Form von Geld, Dienstleistungen oder auch Know-How kann eine sinnvolle Ergänzung im Marketing-Mix sein. Damit der emotionale Fit zwischen Sponsor und dem Sportler oder Event passt, müssen diese jedoch immer optimal aufeinander abgestimmt sein. Was ist also beim erfolgreichen Sponsoring zu beachten? Wir haben in Zusammenarbeit mit einem Marketing-Experten 10 Tipps für Ihr Unternehmen vorbereitet.
  1. Sponsoring, egal ob im Sport-, Kultur- oder Bildungsbereich, gehört nur bei bereits etablierten Produkten oder Marken in den Marketing-Mix. Sponsoring ist eher nicht geeignet, um die eigene Bekanntheit zu erhöhen oder neue Produkte und Marken bekannter zu machen. Dafür eignen sich Werbemaßnahmen besser.
     
  2. Sportsponsoring mit einer großen öffentlichen Reichweite eignet sich eher für B2C-, als für B2B-Unternehmen.

  3. Die richtige Zielgruppe ist das A und O. Nur wenn sich Ihre Kunden mit dem gesponserten Event oder Team identifizieren können oder selbst Teil davon sind, passt das Sponsoring zu Ihnen. Eine klare Zielgruppensegmentierung hilft hier bei der Entscheidung.
     
  4. Fragen Sie sich, welche Sportart zu Ihrem Unternehmen passt? Eher eine Einzel- oder ein Mannschaftssportart? Golf und Tennis sind für Biermarken sicherlich weniger interessant, als Fußball. Dafür aber für Luxusmarken. Schwimmen passt für einen Hersteller von Wanderausrüstung nicht, dafür aber vielleicht Mountain Biking. Hingegen den Lieblingssport des Geschäftsführers als Auswahlkriterium zu nutzen, ist strategisch wenig sinnvoll.
     
  5. Achten Sie vor allem bei der Auswahl von Einzelsportlern auf deren guten Ruf. Ein Doping-Skandal oder private Ausschweifungen können auch Ihnen als Sponsor schaden.
     
  6. Formulieren Sie Ihre Ziele. In der Regel geht es Sponsoren im Sportbereich darum, die Kundenbindung und Kundennähe durch die emotionale Welt des Sports zu stärken und seine positiven Eigenschaften wie Leistung oder Teamgeist bei Mannschaftssportarten auf das eigene Produkt oder die eigene Marke zu übertragen. Häufig ist Sportsponsoring auch Teil der Corporate Social Responsibility, ein “guter Nachbar” oder ein für die Region engagiertes Unternehmen zu sein. Sportsponsoring ist eher nicht geeignet, den direkten Absatz zu befördern.
     
  7. Verbinden Sie Ihr Sponsoring mit anderen Marketing-Maßnahmen. Ob im Kundennewsletter, einem Aufsteller am Point-of-Sale, dem Mitarbeitermagazin oder in den Sozialen Medien - wer das eigene Engagement nicht strategisch in die Kommunikation einbettet und crossmedial ausnutzt, verschenkt eine Menge Potential und Reichweite. Denn: Über Ihre eigenen Medien und Kanäle haben Sie die Hoheit. Ob und was extern über die Sponsoren berichtet wird, haben Sie jedoch nicht in der Hand.
     
  8. Was ist für Sie drin? Jeder Sponsorenvertrag ist verhandelbar. Prüfen Sie also, ob die enthaltenen Werbe- und Sachleistungen zu Ihnen passen und Sie diese für Ihre Kommunikation nutzen können. Üblich sind VIP- Treffen mit Sportlern, Nennung in den Medien des Vereins bzw. Events, (VIP-) Freitickets sowie Werbeeinblendungen.
     
  9. Achten Sie bei den genannten Reichweiten auf die Details. Wieviele Zuschauer vor Ort und in der medialen Berichterstattung werden erwartet oder garantiert? Und wie qualifiziert ist Ihre Markeneinblendung, wenn alle anderen Sponsoren genauso häufig und lang gezeigt werden? Je exklusiver Ihre Markennennung, desto hochwertiger (und teurer) wird Ihr Sponsoringpaket.
     
  10. Haben Sie keine Angst. Wie bei jeder Marketingmaßnahme kann etwas schief gehen. Messen Sie soweit wie möglich den Erfolg und lernen Sie daraus. Und seien Sie sich dessen bewusst, dass viele Sportveranstaltungen ohne Sponsoren nicht stattfinden könnten und sich selbst manche Leistungssportler ohne Sponsorenverträge nicht komplett auf den Sport konzentrieren könnten. Wenn Sie also Sportfans sind, trauen Sie sich!
     

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