2017-04-seoküche-onlineshop-titel.jpg

5 Tipps zur Umsatzsteigerung von Online-Shops

Dresden 25.04.2017
Erfolgreiche E-Commerce-Systeme erfordern viel Arbeit und oftmals wissen viele gar nicht, wo sie anfangen sollen. Mit einer effektiven Struktur, den richtigen SEO-Maßnahmen und einer guten Content-Marketing-Strategie könnt ihr bereits einen großen Unterschied machen. Die Tipps der SEO-Küche sind nicht teuer oder kompliziert und deshalb leicht umsetzbar.

1. Erfolg im E-Commerce durch Daten-Analyse – Data is king
Natürlich sollte sich ein Angebot immer an den Wünschen und Bedürfnissen der potenziellen Kunden orientieren. Doch oft werden Webseiten gebaut und betreut, ohne dass auch nur einmal ein Blick auf die Daten geworfen wird. Genau hier schlummert oft Potenzial.

Gerade für SEO- und Content-Strategien, die sich am Kunden orientieren, bedarf es gründlicher Vorbereitung und auch einer soliden Datenbasis. Was genau suchen Kunden bei Google? Welche Phrasen, Keywords und Suchintentionen stecken dahinter? Das Suchvolumen für den jeweiligen Begriff gibt euch einen Überblick, über die Begriffe, die am häufigsten gesucht werden. Hier beginnt die Analyse allerdings erst. 

Die gewonnenen Daten solltet ihr mit Verkaufszahlen einzelner Kategorien und Produkte und den jeweiligen Conversion-Rates in Verbindung setzen. So lassen sich schon zu Beginn Vorhersagen über den zu erwartenden Umsatz treffen. Werden diese Daten in Bezug zu den Platzierungen im Google-Ranking gesetzt, könnt ihr sogar euren „Marktanteil“ bei Google einschätzen.

Am besten nutzt ihr diese Analysen, um Prioritäten für einzelne Segmente zu erstellen. Fakten und Daten sollten immer Vorrang vor subjektiven Einschätzungen haben, denn oft täuscht ein Gefühl oder man schätzt den „typischen Online-Kunden“ doch falsch ein. Welche Tools ihr dafür benutzt ist euch überlassen, Google bietet mit Analytics ein vielseitiges Tool, jedoch gibt es eine große Auswahl. In unserem letzten Beitrag haben wir einige der besten Tools zusammengestellt.

2. Eine gute Website ist kundenorientiert
Im Fokus sollte immer stehen, was der Kunde möchte. Durch Datenanalyse können beispielsweise häufig auftauchende Fragen identifiziert werden. Werden diese auf der Webseite leicht verständlich und am besten so schnell wie möglich beantwortet, fühlt der Nutzer sich gleich gut aufgehoben. 

Der Schlüssel ist eine positive User-Experience und da gehören nicht nur visuelle Aspekte, sondern auch inhaltliche Aspekte dazu. Mit Hilfe von Tools lassen sich zum Beispiel verwandte Suchanfragen oder W-Fragen zu einem Thema finden und somit für eine kundenorientierte Informations-Struktur nutzen.

3. Auch eure Content-Strategie sollte auf Daten basieren
Um neue Märkte zu erschließen und neue Käufer anzusprechen, wird maßgeschneiderter Content immer wichtiger. Der beste Content basiert auf eigenen Daten, welche die Wünsche und Intentionen von potenziellen Nutzern wiedergeben. Im Überangebot an Inhalten ist es wichtig, wirklich relevante Inhalte anzubieten, die dabei helfen, eine langfristige Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen aufzubauen. 

Zu diesem Zweck sollten die SEO- und Content-Abteilung eng zusammenarbeiten. Guter Content stärkt das Bild des Unternehmens als Experte und beantwortet dem Kunden Fragen zum jeweiligen Thema. Doch welche Fragen genau, kann nur mit genauer Datenanalyse herausgefunden werden. Ein Online-Shop für Schuhe könnte zum Beispiel einen Ratgeber herausbringen, welcher Schuh zu welchem Outfit passt. („Welche Schuhe zu welchem Outfit“ - Suchvolumen 70 oder „Schuhe zum Anzug“ - Suchvolumen 320)

4. Kritische Fragen schon früh in der Planungsphase angehen
Vermeidet auf jeden Fall den typischen „Feuerwehr-Modus“ mit dem nur versucht wird, die wichtigsten Brandherde zu bekämpfen. Die Abstimmung mit einem SEO-Berater sollte schon lange vor dem Launch stattfinden. Die Konzeption einer kundenorientierten Website beginnt mit einer umfassenden Keyword-Recherche von einem SEO-Profi.

Diese Daten sind in der Regel wertvoller als andere Formen der Datenerhebung, wie etwa Online-Umfragen oder Interviews. Das Online-Verhalten spiegelt genau wider, was die Menschen wirklich bewegt. Oft würden Leute niemals ehrlich zugeben, was sie wirklich googeln. Diese einzigartige Art von Einsicht gibt einem die Möglichkeit, wertvolle Einblicke in die Gedanken und Verhaltensweisen der Nutzer zu erlangen.

5. Seid einzigartig!
Auch wenn alles richtig gemacht wurde, die Konkurrenz ist groß. Auch andere Anbieter machen vieles richtig und um euch von der Konkurrenz abzugrenzen, müsst ihr etwas besonders machen, eben einzigartig sein. Auf keinen Fall sollte man austauschbar sein. 

Vielleicht kann eine spannende Geschichte erzählt werden, die auch in der Corporate Identity eine Rolle spielt und den Shop zu einer eigenen Marke macht, die im Gedächtnis bleibt. Das kann auch bedeuten, sich auf bisher unbesetzte Keywords zu stürzen oder Content zu liefern, den die Konkurrenz nicht bietet. Unverwechselbares Design und natürlich ein besonderes Angebot sind ebenso potentielle Erfolgsfaktoren. Bleibt im Gedächtnis und eure Kunden kommen wieder.

Kommentare

Weitere Artikel von SEO Küche

Lokalisierte Städte-Seiten für bessere Rankings
Schädliche Links rechtzeitig erkennen
Qualität statt Quantität - Wie lang soll ein SEO-Text sein?
Der Sichtbarkeitsindex - Das ultimative Erfolgsrezept?